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Soros, Intel, JP-Morgan und eine Innovation
von Jochen Steffens

Kaum erholt sich der Euro ein wenig, kommt auch schon George Soros wieder aus der Deckung. Wir wissen, er ist short im Euro – kein Wunder also, dass er nun als Basher auftritt (als Basher wird jemand bezeichnet, der bewusst Kurse nach unten redet, um sich einen Vorteil zu verschaffen).
 
Soros sagte bei einer Veranstaltung, Griechenland bleibe ein Todeskandidat, da der EU-Hilfsplan zu teuer sei.
 
 
Im EUR/USD-Chart ist ein erster Bodenversuch in Form einer W-Formation zu erkennen. Allerdings fällt auf, dass der aktuelle Anstieg gerade etwas zu früh verhungert. Er hätte bis zur 1,3811er Marke gehen müssen (rote Linie). Das wäre ein gutes Zeichen gewesen. Sehr häufig wenn ein Chartverlauf so wie hier nicht liefert, ist das ein Zeichen von Schwäche. Aus diesem Grund muss man vorsichtig bleiben, ob dieser Bodenversuch hält. Bullisher wird es erst über der 1,38er Marke.
 
Sie erinnern sich noch, dass ich geschrieben habe, die erste Shortsqueeze sei oft nicht die letzte, dass sie aber gerne in der Nähe eines richtigen Bodenversuchs auftauche. Auch diese Seite der alten Börsenweisheit hat sich beim Euro nun bestätigt.
 
Intel beflügelt Märkte
 
Die Märkte zeigen sich heute freundlich. Hintergrund sind überraschend guten Zahlen von Intel und JP Morgan. Intel konnte seinen Umsatz im letzten Quartal um 44 Prozent auf 10,3 Milliarden Dollar steigern. Der Nettogewinn stieg von zuvor 629 Mio. Dollar auf 2,4 Milliarden Dollar. Auch beim Ausblick zeigt sich Intel für die Zukunft sehr optimistisch.
 
Die zweitgrößte US-Bank JP Morgan Chase erzielte im ersten Quartal einen Nettogewinn von 3,3 Mrd. US-Dollar. Der Überschuss stieg auf 74 Cent je Aktie. Analysten hatten lediglich mit einem Ergebnis je Aktie von 64 Cent gerechnet.
 
Computer durch Gedanken steuern
 
Interessant ist auch, an was Intel zurzeit arbeitet: Intel hat auf einer Veranstaltung in Manhattan eine Vorabversion einer Software gezeigt, die anhand der Gehirnwellen Wörter erkennen kann. Diese müssen zuvor natürlich einstudiert werden. Bei der Veranstaltung konnte der Computer 10 von 10 Wörtern richtig erkennen. Auch wenn man zurzeit dazu noch ein riesiges Magnetresonanztomografiegerät braucht, so entsteht hier eine Technologie, die es wahrscheinlich in einigen Jahren ermöglicht, per Gedanken Geräte oder Computer zu steuern.
 
Welch ein Genuss wäre es, wenn man entspannt im Sessel sitzend per Gedankenbefehlen einen Computer bedienen oder sogar Texte diktieren könnte. Leider, wie so oft bei den revolutionären Ideen, gibt es immer auch negative Aspekte: Es besteht die Gefahr, dass durch eine solche Technik die letzte große Bastion der absoluten Freiheit und Abwesenheit von Kontrolle, nämlich die Gedanken des Menschens, plötzlich lesbar und damit kontrollierbar werden – eine Horrorvorstellung irgendwie…
 
DAX auf Kurs
 
Und damit abschließend zum DAX-Target-Trend-Chart, den Sie bereits kennen:
Man sieht nun am Kursverlauf, wie das gelbe Beta-Target den Kurs angezogen und damit aus seinem steilen Aufwärtstrend herausgerissen hat. Wäre es ein Alpha-Target gewesen, wäre die Anziehung sicherlich noch deutlicher gewesen. Mit den guten Zahlen von Intel und JP-Morgan hat sich der DAX aber nun doch in Richtung des eigentlichen Kursziels an der oberen Rechteckkante bei 6.363 Punkten aufgemacht. Am Freitag ist kleiner Verfall, das kann die Kurse allerdings noch etwas durcheinander bringen.
 
Viele Grüße
 
Jochen Steffens 
US-Konjunkturdaten
von Jochen Steffens
 
Die US-Verbraucherpreise sind im März saisonbereinigt um 0,1 Prozent gestiegen. Das lag in den Erwartungen der Analysten. Auf Jahressicht kam es zu einem Anstieg um 2,3 Prozent. Die Kernrate, ohne Energie und Lebensmittel, blieb saisonbereinigt unverändert. Hier hatten Analysten mit einem Anstieg von 0,1 Prozent gerechnet. Auf Jahressicht stieg die Kernpreisrate um 1,1 Prozent, das ist der niedrigste Anstieg seit Anfang 2004. 
 
 
 
Im Chart erkennen Sie deutlich, wie die Erzeugerpreise, aber besonders die Kernrate sich immer mehr abflacht. Ein Phänomen, das sich so deutlich in den letzten 10 Jahren nicht gezeigt hat. Das ist der eindeutige Beleg dafür, dass die Fed gegen Deflationsgefahren gekämpft hat und immer noch kämpft.
 
In den USA sind die Lagerbestände der Unternehmen um 0,5 Prozent gestiegen. Analysten hatten mit einem Anstieg 0,4 Prozent gerechnet.

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