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Euro weiter unter Druck
 

Euro weiter unter Druck
von Jochen Steffens

 
Zunächst noch ein kleiner Hinweis zu dem Steffens Daily vom Donnerstag, den 1. April. Ich denke, es ist dann im Laufe des Textes doch deutlich genug geworden, dass es sich um einen Aprilscherz gehandelt hat. Es wäre schier unmöglich, den Börsenhandel nur noch per Telefon laufen zu lassen. So gab es im März alleine 15 Millionen Transaktionen auf der elektronischen Handelsplattform Xetra! Der globale Devisenhandel, der größte Finanzmarkt der Welt, erreicht ein Tagesvolumen von vier Billionen (!) US-Dollar.  Der Begriff „börsianisches Morsezeitalter“ wäre wohl sehr treffend für eine solche Maßnahme gewesen.
Parketthandel wird eingestellt
Es ist tatsächlich umgekehrt. Der Parketthandel soll abgeschafft werden. Die Gründe sind offensichtlich, wenn Sie einen Blick auf die Umsätze werfen: Insgesamt wurden im März auf Xetra und Frankfurt 110,2 Mrd. Euro umgesetzt. Davon 103,3 Mrd. Euro auf Xetra und „nur“ 6,9 Mrd. Euro im Parketthandel. Auch die Maßnahme der Deutschen Börse, den Xetra-Handel zweieinhalb Stunden vor dem Parketthandel zu schließen, konnte den Untergang geweihten Parketthandel nicht mehr retten.
Liquidität und Schnelligkeit sind im Börsengeschäft enorm wichtig und da bietet der computergestützte Handel einfach die besseren Rahmenbedingungen.
Etwas wehmütig
Es mag natürlich manch einem ein wenig wehmütig stimmen, wenn das Frankfurter Parkett seine Arbeit einstellt. Immerhin kennen wir den Blick von der Galerie des Frankfurter Börsensaals auf die Tische der Skontoführer und die elektronische Anzeigetafel aus unzähligen Fernsehberichten. An der Frankfurter Börse haben viele ihre ersten Telekom-Aktien erworben und mit fiebrigem Gesicht folgten sie fortan den Kommentaren der Medienanalysten vor dieser Kulisse.(Da der Börsensaal jedoch weiter genutzt werden soll, wird uns dieses Bild wahrscheinlich sogar erhalten bleiben.)
Zu den Märkten:
Euro weiter unter Druck
Aufgrund neuer Negativ-Nachrichten aus Griechenland ist der Euro wieder stärker unter Druck geraten. Mehrere Mitglieder der griechischen Regierung sollen Kritik an der möglichen Einbeziehung des Internationalen Währungsfonds (IWF) bei der Lösung der finanziellen Probleme Griechenlands geübt haben. Die Regierung solle eher einen Rettungsplan mit der EU anstreben. Desweiteren gibt es Gerüchte, dass wohlhabende Griechen für den Fall eines Scheiterns des Rettungsplanes Geld von griechischen Banken abziehen und auf Auslandskonten transferieren wollen.
Dazu der Chart, den Sie bereits kennen. Der Euro im Vergleich zu rohstoffgesicherten Währungen (Australischer Dollar, Kanadischer Dollar):
 
Nun sieht man, dass die kleine Short-Squeeze tatsächlich nicht der Boden war und sich damit wieder einmal die Börsenweisheit „Die erste Short-Squeeze ist meist nicht die letzte“ bewahrheitet hat. Vielleicht erinnern Sie sich, dass ich zu diesem Zeitpunkt aber auch geschrieben hatte, es könne sich trotzdem ein Boden entwickelt. Die Probleme mit dem Hilfsprogramm schienen damals gelöst (siehe Ausgabe vom 26.03.10).
Mittlerweile wird deutlich, dass doch noch eine Reihe von Problemen vorhanden ist, und somit erklärt sich, warum sich nach der Short-Squeeze eben kein Boden ausgebildet hat. Es passt also nun wieder alles ins Bild. Es bleibt jedoch dabei: Es hat sich nach wie vor kein Boden ausgebildet. Ich bin sehr gespannt, wie weit der Euro noch fallen wird und wann sich die positiven Effekte des schwächeren Euros auf die deutsche Wirtschaft niederschlagen.
Und damit zum DAX:
Der DAX hat sich nun regelgerecht von der grünen Widerstandszone abgesetzt. Nach der Target-Trend-Methode liegt das nächste Kursziel weiterhin bei der oberen Begrenzung des aktuellen Rechtecks, also bei 6.363 Punkten. Wird diese Begrenzung nach oben überwunden, wären die oberen roten Trendlinien das zweite Kursziel. Das kleine gelbe Beta-Target könnte den Kurs in den nächsten Tagen allerdings durch seine Anziehungskraft etwas ablenken.
Ein Zeichen der Schwäche wäre es hingegen, wenn nun die ehemalige grüne Widerstandszone, die nun als Unterstützung gilt, nach unten verlassen wird. Immer wenn die Spanne eines Rechtecks nicht vollkommen ausgeschöpft wird, muss man vorsichtig werden. Bei einem darauffolgenden nachhaltigen Bruch der (blau gestrichelten) Mittellinie unterhalb der 6.000er Marke wird es bearish.
Viele Grüße
Jochen Steffens

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In den vergangenen Tagen erschien die April-Ausgabe, in der Torsten Ewert Ihnen seine Positionierungen für die nächsten Monate vorstellt.

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