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Abschaffung der elektronischen Handelsplattformen
 
Abschaffung der elektronischen Handelsplattformen 
von Jochen Steffens
 
Offenbar will die Deutsche Börse in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung nun weitere Maßnahmen als Reaktion auf die Finanzmarktkrise beschließen. Unbestätigten Gerüchten zufolge haben informierte Kreise verlautbaren lassen, dass nun auch der elektronische Computerhandel, entgegen zuvor anders lautender Berichte, vollkommen abgeschafft werden soll. Als Begründung wird angegeben, dass Analysen ergeben hätten, der Handel über elektronische Handelsplattformen sei hauptverantwortlich dafür, dass 2008 / 2009 die Indizes sowie der Handel mit den wenig regulierten CDS und andere Swaps crashartig eingebrochen sind. Das hinge unter anderem damit zusammen, dass durch diese Systeme die Möglichkeit entstehe, in Sekundenbruchteilen zu agieren. So könnten sehr große Verkaufsordern abgewickelt werden, die wiederum neue große Verkaufsorder auslösen.
Können Call-Center eine Alternative sein?
Es ginge darum, solche Kaskadeneffekte in Zukunft zu vermeiden. Als Alternative zum elektronischen Handel (Xetra, OCT, Futures, Devisen, etc) und um den erheblichen Service-Aufwand zu bewerkstelligen, sollen nun in allen großen Städten reichweitenstarke Börsen-Call-Center Agenturen aufgebaut werden. Das würde zudem eine große Anzahl neuer  Arbeitsplätze schaffen. Anleger könnten so einfach per Telefon und sogar mobil Aktien, Futures, Optionen und Derivate kaufen und verkaufen. Der Vorteil bestünde darin, dass bei Fast-Markets (Marktsituationen in den viele Aktien gleichzeitig gehandelt werden) die Kapazitätsgrenze der Telefonleitungen als zusätzliches Regulativ fungieren würden. Wenn keiner durchkommt, kann auch keiner neue Verkaufsorder aufgegeben. Das würde Crashs aber auch Übertreibungen eindämmen oder sogar verhindern. Nämlich dann, wenn die Anleger entnervt aufgeben, die Service-Hotline zu erreichen. Ein Modell, welches auch bei vielen anderen Unternehmen seit Jahren mit großem Erfolg getestet wird.  
Bestätigung durch Dementi
Dass dieses Gerücht genau den Nerv der Regierung traf, wurde dadurch deutlich, dass die Bundesregierung umgehend dementierte. Niemand plane so etwa. Diese Ideen seien eine Erfindung der Medien, war zu hören. Auch wies die Regierung darauf hin, dass eine moderne Wirtschaft ohne computergestützten Handel nicht mehr funktionieren würde. Es ist aber dennoch auffällig, mit welcher Eile sich Regierungssprecher bemühten, den Gerüchten zu widersprechen. Wir wissen natürlich, je energischer ein Dementi, desto häufiger ist es falsch.
Die Opposition ihrerseits warf der Bundesregierung telefonisch vor, Deutschland ins börsianische Morsezeitalter zurückwerfen zu wollen und dabei leichtfertig wichtige Standortvorteile unter der Hand zu verspielen. Sie werde in Kürze eine eigene crashunanfällige Handelsplattform vorstellen.
Der eigentliche Hintergrund
Unser stockstreet.de Redakteur O. Haase, der trotz intensiver Ostervorbereitungen noch kurz Zeit fand, um sich mit einer Kontaktperson aus der Regierung zu treffen, enthüllte uns den eigentlichen Hintergrund: Es ginge nicht wirklich darum, zukünftige Crashs zu verhindern, vielmehr solle durch die 0900er Nummern, die für Aktienkäufe und -verkäufe den Callcentern vergeben werden, die Staatseinnahmen massiv erhöht werden. Im Gespräch seien Gebühren von 5-10 Euro je Transaktion. Es gehe somit um explodierende Mehreinnahmen von dreistelligen Milliardensummen. Sollte es auch im Devisenhandel zu einer Abschaffung des computergestützten Handels kommen, wären sogar Mehreinnahmen in Billionenhöhe denkbar (allerdings, so O. Haase, wird beim Devisenhandel von Seiten der Opposition auch eine Abwicklung in Bar diskutiert.)
Und da ist sie raus die Maus – der Staat hat eine einfache Lösung gefunden, die Staatsverschuldung schnell auf null zu reduzieren.
Wir werden Sie natürlich im weitern Verlauf des Aprils auf dem Laufenden halten!
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Osterfest
Viele Grüße
Jochen Steffens
P.S. Und lassen Sie sich nicht in den April schicken...

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