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Short-Squeeze im Euro
von Jochen Steffens
 
Die EU hat sich jetzt doch relativ schnell auf einen Hilfsplan für das hoch verschuldete Griechenland geeinigt. Die Euro-Staaten schlossen sich dem Vorschlag von Angela Merkel an, den auch Frankreich bereits vorher unterstützt hatte. Griechenland soll im Notfall mit bilateralen Hilfen und Krediten des Internationalen Währungsfonds (IWF) geholfen werden. Die Hauptlast der Hilfe sollen allerdings die europäischen Mitgliedsstaaten tragen.
 
Und prompt reagierte der Euro. Hier noch einmal in Anlehnung an den Text vom Dienstag: „Die trügerische Sicherheit des Tagesgeldes“ der Euro im Vergleich mit den rohstoffgesicherten Währungen Australischer Dollar und Kanada Dollar:
 
 
Deutlich sind die großen weißen Kerzen zu erkennen, die sich heute gebildet haben. Diese Kerzen sind derart impulsiv, dass es tatsächlich der Anfang einer nachhaltigeren Erholung im Euro sein könnte.
 
Die erste Squeeze ist oft nicht die letzte
 
Allerdings muss man mit solchen Prognosen vorsichtig sein. Denn diese Kerzen sind durch eine Short-Squeeze verursacht. Das bedeutet, viele Spekulanten, die im Euro short waren (auf einen fallenden Euro-Kurs gesetzt haben), wurden durch diese plötzliche und impulsive Aufwärtsbewegung überrascht. Sie sahen sich gezwungen, ihre Short-Positionen zurückzukaufen, um die Gewinne nicht zu gefährden. Diese Käufe haben die Aufwärtsbewegung und –dynamik zusätzlich verstärkt.
 
Sehr häufig ist aber die erste Short-Squeeze in einem Abwärtstrend nicht die letzte. Sie zeigt zwar an, dass der Boden in der Nähe ist, aber oft kommt es im Anschluss noch einmal zu weiter fallenden Kursen, bevor sich dann ein größerer und verlässlicher Boden ausbildet. Das gilt insbesondere für derart massive Abwärtstrends.
 
Allerdings ist die eigentliche Ursache zunächst beseitigt
 
Da hier jedoch der eigentliche Grund für diesen Abverkauf, ein möglicher Staatsbankrott Griechenlands, zunächst abgewendet wurde, würde ich nicht darauf wetten, dass es zu weiter fallenden Kursen kommt. Sie sollten diese alte Weisheit aber im Hinterkopf behalten, wenn Sie auf eine Erholung im Euro traden wollen.
 
Gesetz gegen naked shorten
 
Und wenn wir schon beim Shorten sind:
 
Das könnte ein vernünftiges Gesetz werden: Die Bundesregierung will noch in diesem Sommer ein generelles Verbot ungedeckter Leerverkäufe als Gesetzesentwurf im Kabinett beschließen.

Dabei müssen die ungedeckten Leerverkäufe (naked shorts) von den normalen Leerverkäufen unterschieden werden.
 
Um eine Aktie zu shorten, leihen Sie sich diese bei einer Bank oder einem Broker, zumeist gegen eine Gebühr. Anschließend verkaufen Sie die Aktie an der Börse. Diesen Prozess, eine geliehene Aktie zu verkaufen, nennt man „shorten“ oder „leer verkaufen“.
 
Irgendwann müssen Sie diese geliehene Aktie zurückkaufen, um sie der Bank oder dem Broker zurückzugeben. Fällt der Kurs in dieser Zeit, können Sie die Aktie billiger zurückkaufen. Sie machen also einen Gewinn. Steigt sie hingegen, machen Sie einen Verlust. Das alles ist unproblematisch.
 
Aktien, die aus dem Nichts entstehen

Problematisch wird es, wenn Aktien verkauft werden, die nicht wirklich im Besitz derjenigen sind, welche die Aktien shorten. Da heutzutage Aktien kaum noch real zu den Aktiendepots der Anleger versendet werden und alles elektronisch abläuft, sind solche Möglichkeiten entstanden.
 
Das Problem dabei ist, wenn Aktien leerverkauft werden, die gar nicht real gedeckt sind, dann kauft diese Aktien jemand. Auf einmal sind also plötzlich mehr Aktie vorhanden als zuvor. Auch können so kurzfristig sehr große Positionen an nicht vorhandenen Aktien leer verkauft werden. Das kann zu Kursmanipulationen missbraucht werden.
 
Ein extremes Beispiel
 
Während ansonsten shorten kein Problem für eine Aktie darstellt, da es lediglich die Liquidität der Aktie erhöht, führt „naked shorten“ quasi zu einer Verwässerung der Aktie.
 
Dazu ein stark vereinfachtes Beispiel:
 
Es gibt von einer Aktie 1000 Stück zu je 10 Euro aktuellem Kurs. Das entspricht einer Marktkapitalisierung von 10.000 Euro. Gehen wir einmal theoretisch davon aus, dass der Kurs einer Aktie den Wert des Unternehmens immer exakt abbilden würde. Würde man nun 1000 Aktien ungedeckt shorten, wären plötzlich 2000 Aktien vorhanden. In diesem Moment müsste der Kurswert auf 5 Euro sinken, damit diese 2.000 Aktien den Unternehmenswert von 10.000 Euro weiter abbilden. Übertrieben ausgedrückt verursacht also derjenige, der ungedeckt shortet, durch die Erhöhung der umlaufenden Aktien den Einbruch des Aktienkurses, von dem er dann profitiert.
 
Auch wenn das in der Realität so nicht oder vielleicht nur im Extrem vorkommen mag, erkennt man an diesem Beispiel, dass hier Prozesse entstehen, die nicht gewollt sein können. Die Gefährlichkeit dieser Methode ist auf jeden Fall so gravierend, dass es nur zu begrüßen ist, wenn solche Praktiken eingeschränkt werden.
 
Ich fürchte leider nur, dass die Verantwortlichen, wie so oft, nicht genügend gut informiert über die Feinheiten des Shortens sind, um wirklich vernünftige und nachhaltige Verbote zu bestimmen. Aber gut, bevor ich hier unke, warten wir ab, was tatsächlich beschlossen wird.
 
Viele Grüße
 
Jochen Steffens

„Keine Notwendigkeit für Änderungen“
 
Wir haben in den letzten Wochen viel über die Stockstreet Investment-Strategie geschrieben. Es ging um die Fragen, wie man sich vor den Gefahren schützt, die den Euro bedrohen, wie man sein Kapital günstig aufteilt, in welche Märkte man investieren soll. Kurz: Sie lasen viel über Sicherheit.
 
Doch natürlich ist auch die Frage gestattet, ob Sie denn bei aller Sicherheit auch noch Gewinne machen können.
 
Folgendes teilte Torsten Ewert mir heute mit:
 
Unser Depot erreicht in dieser Woche mit 12 % Plus abermals einen neuen Höchststand. Einzelwerte stechen mit über 40 % Gewinn hervor.
 
Aufgrund dieser erfreulichen Entwicklung besteht wei­terhin keine Notwendigkeit für Änderungen in un­se­rem Depot. In der Mo­natsausgabe April (erscheint in der kommenden Woche) werden wir unsere Positionierungen für die nächsten Monate vorstellen.
 
12 % in einem Depot, das auf Sicherheit angelegt ist. Vergleichen Sie das einmal mit dem Tagesgeld oder Festgeld momentan. Nicht einmal ein ganzes Prozent bietet meine Bank.
 
Ich kann Ihnen also nur empfehlen: Nutzen Sie Ihren Gratis-Test - 30 Tage lang und völlig kostenlos.
 
 
 
Detlef Ditschkowski
(Service-Leiter)
 

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