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Apple versus Microsoft
US-Konjunkturdaten

Apple versus Microsoft
von Jochen Steffens

Hinweis: Aus organisatorischen Gründen erhalten Sie den nächsten „regulären“ Steffens Daily am Dienstag, den 06.04.2010.
Microsoft ist (nach Marktkapitalisierung) das größte IT-Unternehmen der Welt. Mit diesem Wissen sind wir mehr oder weniger aufgewachsen: Microsoft ist der Platzhirsch. Doch ein Unternehmen hat sich aufgemacht, Microsoft vom Thron zu stoßen: Apple.
Sollte es Apple mit dem iPad tatsächlich schaffen, eine ähnliche Erfolgsstory wie mit dem iPhone und dem iPod hinzulegen, wird es eng für Microsoft. Manche Analysten gehen davon aus, dass bereits 2010 der iPad Absatz auf acht bis zehn Millionen Geräte ansteigen kann. Das sollte den Kurs der Apple-Aktie weiter beflügeln und das wiederum könnte dazu führen, dass Microsoft seinen ersten Platz verliert.
Die aktuelle Tabelle der IT-Unternehmen nach Börsenwert
Microsoft hat zurzeit eine Marktkapitalisierung von 259,9 Mrd. Dollar und steht damit auf dem ersten Platz.
Apple hat, nachdem das Unternehmen bereits 2008 Google übertreffen konnte, gerade die 200 Mrd. Dollar Marke geknackt und kommt auf 203,2 Mrd. Dollar. Das ist der zweite Platz.
Google liegt mit 179,8 Mrd. Dollar bereits etwas abgeschlagen auf Platz 3.

Keine Frage, es wäre schon ein Paradigmenwechsel, wenn Apple Microsoft als größtes IT-Unternehmen einholen würde. Vor wenigen Jahren wäre das noch unvorstellbar gewesen. Und jetzt sieht es so aus, als würde es nicht mehr lange dauern. Aber das ist auch ein Zeichen dafür, dass Firmen, die zu groß werden, ihre Innovationskraft verlieren und dadurch angreifbar werden. Eigentlich ein sinnvoller Prozess.
Inflation im Euroraum verschärft sich
Zu einem anderen Thema: Jetzt wird es eng mit den Tagesgeldkonten und Staatsanleihen in Europa. Wie die Europäische Statistikbehörde in einer Vorabschätzung mitteilte, erhöhte sich die jährliche Inflationsrate im März voraussichtlich auf 1,5 Prozent. Volkswirte haben nur mit einem Anstieg auf 1,1 Prozent gerechnet.
Tatsächlich fangen nun viele Anleger an, die Sicherheit suchten, real Geld zu VERLIEREN. Die niedrigen Zinsen sind in einer Deflationsphase kein Problem, doch jetzt wird es ernst. Auch hier erkennen wir somit einen Paradigmenwechsel.
Wie wird sich das auswirken?
Sollten die Börsen weiter steigen und die Inflationsrate weiter anziehen, müssen wir damit rechnen, dass immer mehr Gelder vom Anleihemarkt in den Aktienmarkt zurückfließen. Das wiederum könnte die Rally noch einmal erheblich anfeuern. Noch ist zudem die Stimmung unter den Anlegern als eher skeptisch einzustufen, auch das begünstig eine solche Rally. Die eigentliche Frage ist somit, wann ist der Punkt erreicht, an dem die zögerlichen Player einknicken und sich vom Tagesgeld und Co. verabschieden.
Funktioniert vielleicht doch der hier seit Tagen vorgestellte Widerstandsbereich im DAX-Chart als Signalgeber für diese Entwicklung? Einiges spricht dafür.
ADP-Daten enttäuschen
Wie an jedem ersten Freitag des Monats wird in dieser Woche Freitag (2. April) der US-Arbeitsmarktbericht erwartet.
Eigentlich müsste es angesichts der Volkszählung und der verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den USA zu einer erkennbaren positiven Reaktion des Arbeitsmarktes kommen. Kein Wunder also, dass auch die Analysten von einem Anstieg um bis zu 190.000 (!) Stellen ausgehen. Zuvor war ein Minus von 36.000 Stellen gemeldet worden.
Umso enttäuschender waren die Zahlen des Personaldienstleisters ADP, die als Vorindikator für den US-Arbeitsmarktbericht gesehen werden. Die Beschäftigung im privaten Sektor ist nach den ADP-Daten um 23.000 Stellen zurückgegangen. Analysten hatten hier hingegen mit einem Zuwachs von 40-50.000 Stellen gerechnet.
Das sind natürlich sehr enttäuschende Zahlen. Sollte der US-Markt doch in einer nachhaltigeren Krise stecken? Wenn der Arbeitsmarkt nicht bald mitspielt, wäre das ein Hinweis darauf, dass das aktuelle Wirtschaftswachstum in den USA weitgehend monetär stimuliert ist. Das heißt, es steht noch nicht auf eigenen Beinen und ohne diese Stimulation würde es in sich zusammenbrechen. Somit müssen diese schlechten Zahlen, sofern sie sich auch am Freitag widerspiegeln, als Hinweis gewertete werden, dass die Zinsen in den USA noch länger niedrig bleiben werden. Ohne den US-Arbeitsmarkt ist kein nachhaltiges Wirtschaftswachstum möglich, das weiß auch die Fed.
Aus Sicht der Börse sind diese Zahlen natürlich kein gutes Signal für Freitag. Die Börse wird sich also kaum vor Freitag aus dem Fenster lehnen.
Viele Grüße
Jochen Steffens

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In den nächsten Tagen erscheint die April-Ausgabe, in der Torsten Ewert Ihnen seine Positionierungen für die nächsten Monate vorstellen wird.
 

US-Konjunkturdaten
von Jochen Steffens
Der Chicagoer-Einkaufsmanagerindex ist im März von zuvor 62,2 auf 58,8 Punkte gefallen. Analysten hatten lediglich mit einem Rückgang auf 61,0 Punkte gerechnet.


Der Chicagoer-Einkaufsmanagerindex gilt als Vorlaufindikator für den ISM-Index. Wenn sich hier auch eine Verschlechterung zeigen sollte, könnte das den Markt etwas nachhaltiger belasten. Andererseits wäre auch dies wieder ein Hinweis auf eine längere Phase niedriger Zinsen in den USA. Doch zunächst wird der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag  die Anleger beschäftigen.  
Der Auftragseingang der US-Industrie verzeichnet für Februar einen Anstieg von 0,6 Prozent. Analysten sind von einem Anstieg von 0,5 Prozent ausgegangen. Der Wert liegt damit leicht über den Erwartungen. 

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