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Ein Bulle packt aus

von Torsten Ewert

Verehrte Leserinnen und Leser,

ja, ich gebe es zu: Ich bin ein Bulle. Die aktuelle Seitwärtsbewegung ist in meinen Augen eine Verschnaufpause vor einer Fortsetzung der seit März 2009 laufenden Rally. Sicherlich werden die Bäume an den Börsen auch dann nicht in den Himmel wachsen. Die langfristigen Perspektiven für die Wirtschaft sind jedoch ausgezeichnet. Daher macht es Spaß, Bulle zu sein, auch wenn derzeit die Kursbewegungen noch etwas zäh sind...

Allein auf der Bullenkoppel...

Jetzt fragen Sie sich vielleicht, wie diese Haltung zu den aktuellen Bedenken bezüglich Wachstumsabschwächung und „Double-Dip“ passt. Für mich stellt sich diese Frage jedoch genau anders herum: Wie kann eine völlig normale Konsolidierung in einer unglaublich dynamischen Erholung nach einer großen Krise solche Ängste hervorrufen? 

Im persönlichen Umfeld ist es doch häufig so: Das Ende einer Krise, die glimpflicher vorübergeht als ursprünglich gedacht, erlebt man als Befreiung – selbst wenn trotzdem noch „Restrisiken“ bleiben. Der Volksmund spricht in diesem Zusammenhang von „zweiter Geburt“ und „neues Leben geschenkt“. Und wenn das in viel größeren Dimensionen geschieht, dann sehen wir plötzlich nur noch schwarz? Wie passt das zusammen?

Sicherlich, wir sind uns einiger Probleme bewusst geworden, die wir vorher verdrängt hatten: die Anfälligkeit unseres aufgeblähten Finanzsystems und die Belastungen durch Staatsschulden und andere Verpflichtungen zum Beispiel. Aber diese Probleme waren vorher schon da, sind also nicht neu! Wir wurden nur gezwungen, sie ernsthaft zur Kenntnis zu nehmen. Und heißt es nicht eigentlich, eine erkannte Gefahr ist nur noch eine halbe Gefahr?

Krisen schieben Lösungen an

Zugegeben, einige dieser Sorgen sind durch die Krise gewachsen (z.B. die Staatsschulden). Andere dagegen haben große Fortschritte in Richtung ihrer Lösung gemacht:

Noch 2007 versuchten z.B. die Automobilhersteller sich darin zu überbieten, wer das größte und stärkste Auto baut. Drei-Liter- oder gar Elektroauto??? Igitt! Nur zwei Jahre und eine Pleite später stellt niemand mehr die Notwendigkeit emissionsfreier Mobilität in Frage. Allein für diesen Sinneswandel veranschlagten Marktbeobachter im Jahre 2005 zehn Jahre! Also hat uns doch die Krise an dieser Stelle ein gutes Stück voran gebracht...

Inzwischen gibt es sogar erste Elektrofahrzeuge: Mitsubishi, Tesla, BMW, und Daimler haben Modelle auf den Straßen, auch wenn es teilweise noch Pilotprojekte sind. Demnächst stößt Peugeot dazu. Alle anderen stehen in den Startlöchern.

Bis zur flächendeckenden Versorgung, einer profitablen Herstellung und einer hinreichend „grünen“ Stromerzeugung, welche die Vision der Emissionsfreiheit auch gerecht wird, ist es natürlich noch ein weiter Weg. Aber vor der Krise war der jetzt bereits erreichte Stand eben noch glatte Utopie!

Abseits der medialen Massenthemen

Was mich jedoch viel optimistischer macht, als diese plakativen und medienwirksamen Beispiele sind die Anstrengungen und Fortschritte, die eher im Verborgenen vonstattengehen. Denn ein Großteil der Emissionen bzw. des Energieverbrauchs entsteht bereits bei der Herstellung eines Autos. Allein 70 % der Energie zur Autoproduktion werden bei der Lackierung verbraucht.

Hochgerechnet auf die knapp 50 Millionen Autos, die 2009 weltweit hergestellt wurden, macht dies zwar nur 0,07 % des weltweiten Energieverbrauchs aus. Aber dies entspricht immerhin dem Verbrauch von ca. 470 Städten à 100.000 Einwohner. Und Autohersteller, und Zulieferer sind auf dem besten Weg, die Hälfte davon in den nächsten Jahren einzusparen...

Die Macht der kleinen Schritte...

Ähnliche Anstrengungen laufen in der industriellen Antriebstechnik (bis zu 25 % Energieeinsparpotenzial), bei Pumpen in Heizungsanlagen (bis zu 90 %) und vielen anderen Bereichen. Und natürlich genauso auf dem Gebiet der Energieerzeugung. Auch hier sind es neben den sehr offensichtlichen erneuerbaren Energien weniger spektakuläre Entwicklungen, die dennoch eine große Wirkung haben.

So schwankt der Wirkungsgrad von Kohlekraftwerken zwischen 23 % (China) und 38 % (Deutschland). Gelänge es aber, diesen für alle Kraftwerke weltweit nur um 1 % zu erhöhen, würden dadurch 200 Mio. Tonnen CO2 eingespart. Der Betrieb der Anlagen bei – den ohnehin vorhandenen – höheren Temperaturen ist ein Schlüssel dazu. Dies erfordert jedoch entsprechend widerstandsfähige Materialien, vor allem Metalle. Und genau hierbei machen Industrie und Forschung derzeit besonders große Fortschritte...

Und auch bei der effizienteren Energieübertragung und bei der sinnvollen Steuerung elektrischer Geräte geht es voran. Das war auch vor kurzem auf der IFA in Berlin zu sehen – natürlich ebenfalls abseits vom Hype um 3D-Fernseher und iPad-Konkurrenten: Marktführer Miele stellte die ersten Smart-Grid-fähigen Haushaltsgeräte vor, also Geräte, die in der Lage sind, tarif- und angebotsabhängig zu arbeiten.

...und andere hoffnungsvolle Signale

Aber was nützt das alles, wenn die Staaten Pleite gehen und unser Geld wertlos wird? Doch selbst hier gibt es erste zarte Ansätze eines Umdenkens und sogar echte kleine Erfolge. Nein, auch hier meine ich nicht den wirksam medial inszenierten brachialen Sparkurs Griechenlands. Sondern eine eher unbeachtete Energiesparmission, welche die Bundeswehr seit 2007 durchführt und die seitdem immerhin 70 Mio. Euro eingespart hat.

Zugegeben, das ist nicht viel angesichts der Milliardenverpflichtungen, die sich anderswo auftürmen. Aber die „Rendite“ (1 Cent Aufwand pro eingesparter kWh Energie für ca. 20 Cent) ist beachtlich. Und laut Experten sind 10 % Einsparungen auch bei anderen staatlichen Abläufen immer drin – und das ohne, dass es weh tut.

Wie Bullen von jeder Börsenphase profitieren

Natürlich kann auch ich Ihnen nicht garantieren, dass all dies tatsächlich irgendwann flächendeckend umgesetzt wird oder die Antwort auf alle Fragen ist. Aber selbst wenn Börsen und Wirtschaft eine längere Durststrecke durchmachen müssen, wird es immer wieder Phasen geben, in denen der Optimismus für eine Weile die Oberhand gewinnt. Und dann haben Unternehmen, die auf solche Trends setzen, allerbeste Aussichten. Und deren Investoren winken überaus attraktive Renditen.

Selbst die zähen Seitwärtsbewegungen oder gar Kursrückgänge sind für einen Bullen daher keine verlorenen Zeiten. Denn dann ist es überaus spannend, auf die Suche nach den nächsten „Perlen“ zu gehen, um sich für die kommende Aufwärtsphase wieder rechtzeitig zu positionieren. Und vielleicht stehen wir gerade jetzt wieder vor so einem Wendepunkt.

Wie gesagt, es macht Spaß, Bulle zu sein...

Wenn es Ihnen auch Spaß macht, ein Bulle zu sein, dann nutzen Sie jetzt die Chance, die Ihnen diese Zeit bietet wie vielleicht keine andere mehr.

Finden Sie mit meinem neuen Börsenbrief die wahren neuen Aktien-Perlen, die Stars, die als Gewinner aus der Krise hervorgehen.

Besuchen Sie uns unter www.aktien-perlen.de

Mit besten Grüßen

Torsten Ewert

 

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