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Gefangen im Zyklus
US-Konjunkturdaten 

Gefangen im Zyklus
von Jochen Steffens

Normalerweise behaupten viele Anleger, dass der Oktober der gefährlichste Monat sei. Um Mark Twain zu zitieren: „Der Oktober ist einer der besonders gefährlichen Monate, um mit Wertpapieren zu spekulieren. Die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August und Februar.“ Und tatsächlich, obwohl sich im Jahr 1929 und 1987 zwei der dramatischsten Crashs der Börsengeschichte ereigneten, ist der Oktober im langjährigen Durchschnitt eher unauffällig. Negativ auffälliger ist da schon der September, der im Durchschnitt einen Verlust von 1,4 % aufweist.

Der Präsidentschaftszyklus

Wesentlich interessanter ist jedoch der Vergleich zwischen dem aktuellen Verlauf des Dow-Jones und dem durchschnittlichen Verlauf der Zwischenwahljahre des Präsidentschaftszyklus, den ich Ihnen bereits vor einiger Zeit vorgestellt hatte.
Der Präsidentschaftszyklus umschreibt den durchschnittlichen Börsenverlauf der vier Jahre, die zwischen den jeweiligen Präsidentschaftswahlen in den USA liegen. So werden Wahljahre, Nachwahljahre, Zwischenwahljahre und Vorwahljahre unterschieden. Aktuell befinden wir uns im Zwischenwahljahr, in denen auch die US-Kongresswahlen stattfinden.

Schaut man sich den durchschnittlichen Verlauf der Zwischenwahljahre der letzten 100 Jahre an, so ergibt sich ein im folgenden Chart blau dargestellter Kursverlauf.


Quellen: tradesignal.com / wellenreiter-invest.de

Auffällig ist zunächst die Seitwärtsbewegung in den ersten zwei Dritteln des Jahres. Dieser war unter anderem Grundlage unserer Jahresprognose. Und dann folgt, wie hier bereits mehrfach erwähnt, im September ein Einbruch.

Der Dow Jones hat sich an in diesem Jahr recht genau an den Präsidentschaftszyklus gehalten. Vergleicht man diese beiden Seitwärtsbewegungen genauer, fällt auf, dass seit April sogar die Hochs (grüne Pfeile) und die Tiefs (rote Pfeile) perfekt übereinstimmen. Wenn die Entwicklung des Index derart perfekt der durchschnittlichen Entwicklung des Präsidentschaftszyklus folgt, kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass diese Parallelität weiter fortbesteht. Damit steigt natürlich die Gefahr, dass wir tatsächlich im September einen Einbruch erleben.

Die weitere Entwicklung

Wie man sieht, soll der Einbruch ungefähr Mitte/Ende September sein Tief erreichen. Von diesem Tief aus startet gewöhnlich eine stärkere Aufwärtsbewegung, die bis zum Jahresende anhält und sogar darüber hinaus im Vorwahljahr weitergeführt wird. Dort kann sie sogar bis zum September anhalten. Der Durchschnittsverlauf der Vorwahljahre (im aktuellen Zyklus ist das 2011) ist in der folgenden Grafik dargestellt.



Soll man auf den Einbruch im September traden?

Als Anleger wissen Sie natürlich nicht, ob es tatsächlich zu diesem Einbruch im September kommt und wenn ja, wie stark er ausfallen wird. Der Dax und die amerikanischen Indizes zeigten sich gestern und heute zunächst wieder sehr schwach. Aktuell hat sich der DAX wieder erholt. Aber Sie sollten auf der Shortseite vorsichtig bleiben! Zurzeit ist die Stimmung in den USA extrem negativ. Und in der Vergangenheit hat sich immer wieder gezeigt, dass antizyklisches Agieren, also Handeln entgegen der Mainstream-Stimmung, weitaus lukrativer ist.

Das heißt, dass man weniger auf den Einbruch im September, als vielmehr auf den unter Umständen wesentlich längeren und damit auch lukrativeren Anstieg ab Oktober setzen sollte. Angesichts der extrem schlechten Stimmung in den USA wäre ich nicht einmal sicher, dass der September-Einbruch derart deutlich ausfällt, wie es der Präsidentschaftszyklus erwarten lässt.

Fazit:

Im September müssen wir durchaus mit weiteren Kursverlusten rechnen. Wie gestern geschrieben wird es davon abhängen, ob die Märkte die aktuell wichtigen Unterstützung zu einem Boden nutzen oder nicht. Angesichts der sehr bearishen Stimmung in den USA, könnten die Kursverluste im September allerdings auch schwächer ausfallen, als erwartet. Der interessantere Trade ist damit nach wie vor, entgegen der Stimmungslage in den USA auf einen Anstieg ab Oktober zu setzen. Hierzu gehört angesichts der zurzeit weltweit sehr unsicheren Lage ohne Frage viel Mut. Aber den Mutigen gehört die Börse.

Viele Grüße

Jochen Steffens


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US-Konjunkturdaten
von Jochen Steffens

Da ich in der letzten Wochen darauf zu sprechen gekommen bin, hier das Update: Der Case-Shiller-Index der nationalen Hauspreise stieg gegenüber dem Vorquartal um 4,4%. Auf Jahressicht betrug der Anstieg 4,2%. Damit sind die Preise für US-Wohnimmobilien den dritten Monat in Folge kräftig gestiegen.

Interessanterweise hat sich die Stimmung unter den US-Verbrauchern im August überraschend verbessert. Der Verbraucher-Index des Conference Boards stieg auf 53,5 Punkte, nach 51,0 Punkten zuvor. Analysten hatten mit einem Stand von 51,0 gerechnet.

Der Erwartungs-Index stieg von zuvor 67,5 auf jetzt 72,5 Punkte. Der Index für die Einschätzung der gegenwärtigen Situation verringerte sich allerdings auf 24,9 Punkte, nach zuvor 26,4 Punkten.

 

Das Verbrauchervertrauen ist einer der wichtigsten Kennzahlen, da in den USA ca. 70% des Bruttoinlandsprodukts vom Privatkonsum abhängen. Ein steigendes Vertrauen führt oft zu einer höheren Konsumbereitschaft. Allerdings darf man bei diesen Zahlen nicht übersehen, dass die Einschätzung der gegenwärtigen Lage weiter sinkt. Das hat natürlich mit der katastrophalen Situation auf dem US-Arbeitsmarkt zu tun.

Trotzdem, hier verbessern sich wichtige Daten und das unterstützt natürlich die These, dass wir spätestens im Oktober/November einen Ausbruch nach oben sehen.

Der Chicagoer-Einkaufsmanager-Index ist im August saisonbereinigt auf 56,7 Punkte gefallen. Analysten hatten mit Werten um 57,6 gerechnet, nach 62,3 Punkten zuvor.



Werte über 50 Punkte deuten auf eine Expansion, Zahlen darunter auf eine Kontraktion im verarbeitenden Gewerbe der Region. Diese Zahlen bestätigen natürlich, dass sich das U-Wirtschaftswachstum in den USA zurzeit leicht abschwächt.
 

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