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Erste Warnsignale im DAX
US-Konjunkturdaten

Erste Warnsignale im DAX
von Jochen Steffens

Zunächst die Erfolgsmeldung:



Der Euro hat unsere Zielmarke bei 1,30 US-Dollar nun punktgenau erreicht. Hintergrund der wieder aufflammenden Dynamik ist unter anderem das eindeutige Bekenntnis des chinesischen Premierministers Wen Jiabao gewesen. Beim Besuch der Bundeskanzlerin Angela Merkel in China sagte dieser, dass der europäische Kapitalmarkt einer der wichtigsten Anlagestandorte für chinesische Investitionen bleiben wird. Zudem zeigte er sich überzeugt, dass der Euro seine Probleme überwinden wird.

So geht das

Heute wurde das Kursziel aus der inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation punktgenau erreicht. So entwickeln sich Kurse bei einer richtigen Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Immerhin liegt die Wahrscheinlichkeit, dass das Kursziel erreicht wird, bei knapp 90 %.

Wie es nun charttechnisch weitergeht?

Es gibt zurzeit für den Euro für den Tageschart keine weitere chartttechnische Analyse, die zu einem halbwegs verlässlichen Ergebnis kommt. Sicher, die Schulter-Kopf-Schulter-Formation ist eine Umkehr/Trendwendeformation. Das heißt, der Abwärtstrend ist erst einmal vorbei. Somit können die Kurse sicherlich auch noch bis 1,36 US-Dollar steigen. Aber leider ist zurzeit alles ist möglich. Und keine Prognose hat eine Eintrittswahrscheinlichkeit, auf die zu traden sich lohnen würde. Das heißt: Aus Tradersicht ist der Euro nun erst einmal wieder uninteressant.

Ein allgemeiner Hinweis: Gerne kommt es an solchen Kurszielen zunächst zu Konsolidierungen.

US-Unternehmensnachrichten liefern gemischte Signale

Die Unternehmensnachrichten aus den USA fallen gemischt aus:

General Electric hat die Erwartungen beim Gewinn übertroffen. Das Unternehmen erwirtschaftete im zweiten Quartal einen Gewinn von 3,11 Mrd. Dollar, bzw. 28 Cent je Aktie. Das ist ein Anstieg um 16 %. Analysten hatten mit 27 Cent gerechnet. Allerdings fiel der Umsatz um 4 % auf 37,44 Mrd. Dollar. Doch auch hier hatten die Analysten mit weniger, nämlich 37,3 Mrd. Dollar gerechnet.

Die Bank of America verdiente 3,1 Mrd. Dollar oder 27 Cent je Aktie und damit weniger als im Vorjahr (33 Cent je Aktie). Der Umsatz sank von 32,8 auf 29,2 Mrd. Dollar. Allerdings hatten auch hier die Analysten mit deutlich weniger gerechnet. Sie gingen von einem Gewinn von nur 22 Cent aus. Allerdings auch von einem etwas höheren Umsatz von 29,6 Mrd. Dollar.

Und auch bei der Citigroup Inc. sank der Gewinn. Allerdings hier sehr deutlich auf 2,7 Mrd. Dollar oder 9 Cent je Aktie nach 4,3 Mrd. Dollar und 49 Cent je Aktie im Vorjahr. Die Ursache des Rückgangs ist hauptsächlich im Investmentbanking zu finden. Keine Frage, es war ja auch kein leichtes Jahr bisher.

US-Preise sinken

Und nachdem gestern schon ein Rückgang bei den Erzeugerpreisen zu erkennen war, zeigt sich nun auch bei den Verbraucherpreisen ein leichter Rückgang. Sie sind saisonbereinigt um 0,1 % gesunken und damit zum dritten Mal in Folge rückläufig. Allerdings legte die Kernrate (ohne Lebensmittel und Energie) noch um 0,2 Prozent zu.
 
Das liegt unter anderem daran, dass die Kernrate gewöhnlich zeitversetzt reagiert.
Also erkennt man auch bei den Verbraucherpreisen ein erster Hinweis in Richtung Deflation? Wie bereits geschrieben, noch ist es zu früh, solche Schlüsse zu ziehen. Wir haben es bisher lediglich mit einer leichten Abschwächung des Wachstums in den USA zu tun, die sich eben bei vielen Konjunkturdaten ausdrückt.

Unschöne Entwicklung im DAX

Und damit zum Abschluss noch zum DAX:

Der DAX kam heute deutlich zurück. Das lag sicherlich auch am Verbrauchervertrauens-index der Universität Michigan, der um 15.55 Uhr veröffentlicht wurde. Im Vorfeld war schon deutlich geworden, dass die Analystenschätzungen zu bullish gewesen sind. Und so ging der Markt bereits vor Veröffentlichung in Erwartung schlechter Nachrichten in die Knie. Und diese schlechten Erwartungen wurden noch negativ übertroffen. Mehr dazu unter den US-Konjunkturdaten (oder falls Sie diesen Text nicht als HTML-Mail erhalten unter ../de/stockstreet-news).

Der DAX ist nun wieder unter die grüne Widerstands-/Unterstützungszone gefallen und ist damit gleichzeitig an der Mittelinie gescheitert. Das ist eine eher gefährliche Entwicklung. Insbesondere, da nun auch der S&P500 an seinem Abwärtstrend gescheitert ist.

Hier sollte man demnach vorsichtig werden. Evtl. zieht auch nur das kleine Beta-Target (gelb) bei 5.900 Punkten (Schnittstelle untere Trendlinie (grün) / Mittellinie des aktuellen Rechtecks (blau gestrichelt)).

Seitwärtsbewegung bleiben unberechenbar

Aber generell gilt: Wir befinden uns in einer Seitwärtsbewegung. In diesen sind solche impulsiven Bewegungen normal. Schließlich ist eine Seitwärtsbewegung an sich schon das Zeichen großer Unsicherheit. Und Unsicherheit führt zu emotionalem Verhalten bei den Tradern. Ich kann mir auch durchaus vorstellen, dass wir weiter um diese grüne Widerstands-/Unterstützungszone herum schlawinern. Eventuell brechen wir, wie bereits mehrfach als mittelfriste Prognose erwähnt, jetzt auch seitwärts aus dem Trend aus.

Wie gesagt, Sie sollten vorsichtig werden, ohne jedoch dabei in Panik zu geraten!

Viele Grüße

Jochen Steffens


US-Konjunkturdaten
von Jochen Steffens

Der Verbrauchervertrauens-Index der Universität Michigan ist im Juli von zuvor 76 Punkten auf nunmehr 66,5 Punkte eingebrochen. Die Analysten hatten lediglich mit einem Rückgang auf 74 Punkte gerechnet. Diese Zahlen schickten die US-Indizes deutlich ins Minus.

Die Analysten hatten lediglich mit einem Rückgang auf 74 Punkte gerechnet. Als Grund für den Einbruch wird die Sorge um den schwachen Arbeitsmarkt genannt, wie auch Sorgen im Zusammenhang mit der weiteren Entwicklung der US-Konjunktur. 

In dem Diagramm sieht man, wie stark der Einbruch nach den Bewegungen der letzten Monate gewesen ist. Sicherlich haben auch die vielen schlechten Nachrichten der letzten Wochen in den USA einen Einfluss auf diese Umfrage gehabt.

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