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Gute Konzernergebnisse versus schlechte Stimmung

Gute Konzernergebnisse versus schlechte Stimmung
von Jochen Steffens

Wie man heute im DAX sieht, scheint es langsam Zeit für eine kleine Konsolidierung zu sein. Im S&P500 erkennt man auch einen charttechnischen Grund. Der S&P500 hat sowohl die obere Trendlinie seines Abwärtstrends (rot), als auch die Mitteltrendlinie des Aufwärtstrends (grau) erreicht. Hier existiert ein Target, an dem sich nun der weitere Verlauf entscheiden wird.

Da sich der Nasdaq100 und der DAX bereits für die bullishe Variante entschieden haben, stehen die Chancen für einen Ausbruch gut (siehe auch den Steffens Daily vom Montag den 12.07.10)

Trotzdem kann es in diesem Bereich zu einer kleineren Konsolidierung kommen, die jedoch nicht allzu lange anhalten sollte. Denn dann würde der bullishe Eindruck wieder etwas gestört.



Sehr schön ist aber zudem zu erkennen, dass sich nun auch der zweite Teil meiner Prognose erfüllt. Ich hatte geschrieben, dass es im Anschluss des erwarteten Fehlsignals meist zu einer dynamischen Aufwärtsbewegung (siehe obere rote Prognoselinie) kommt. Soweit ist also die Welt zurzeit in Ordnung.

Intel erreicht das beste Konzernergebnis seiner Geschichte

Positive Nachrichten von Intel hatten bereits im Vorfeld die US-Börsen und anschließend die asiatischen Börsen beflügelt. Intel konnte seinen Umsatz im zweiten Quartal um 34 Prozent auf 10,8 Milliarden Dollar steigern und dabei einen satten Gewinn von 2,9 Milliarden Dollar erzielen. Das entspricht einem Gewinn von 51 Cent je Aktie. Analysten hatten lediglich mit 43 Cent je Anteilsschein gerechnet.

Skepsis ist gut!

Aber was wären Ergebnisse, wenn die Analysten nichts zu mäkeln hätten. Diese sind skeptisch für die Zukunft von Intel, da sie Einbußen aufgrund der europäischen Schuldenkrise erwarten. Skepsis ist immer gut. So lange sie noch skeptisch sind, kann die Rally weiter gehen.

Und auch die US-Bürger zeigen sich überaus skeptisch. Aus einer Umfrage von Bloomberg Mitte Juli geht hervor, dass 71 % der US-Bürger der Ansicht sind, dass sich die USA in einer Rezession befinden die auch weiter andauern wird. Solche Umfragen sind wichtig, wenn ein Unternehmen wie Intel das „beste Konzernergebnis seiner Geschichte“ vorlegt. Denn nur daran kann man erkennen, ob sich der Markt bereits in einer Übertreibungsphase befindet oder ob es einen Dissens zwischen Stimmung und Wirklichkeit gibt.

Diese Unterschiede zwischen Stimmung und Wirklichkeit können zu sehr lukrativen Phasen für Trader werden. Aktuell bedeutet das: Die Stimmung ist viel schlechter als die wirtschaftliche Entwicklung. Das ist ein Hinweis darauf, dass die Märkte weiter steigen können. Allerdings ist das nur ein Hinweis unter vielen anderen Hinweisen, die ebenfalls bewertet werden müssen.

Strukturelle Risiken

Und keine Frage, es gibt zurzeit durchaus relevante strukturelle Risiken.

Die Kreditklemme ist zwar kein großes Thema mehr in den Medien, doch in den USA gehen immer noch gute, gesunde mittelständische Firmen bankrott, weil sie keine Kredite mehr erhalten haben. Daraus entsteht ein gefährlicher Teufelskreis. Nur weil fast niemand mehr von der Kreditklemme schreibt, ist sie noch lange nicht vom Tisch.

Auch die Schuldenkrise in Europa ist alles andere als durchgestanden. Und somit kann auch von dieser Seite Störfeuer kommen.

Auf die Gefahren aus China bin ich im Steffens Daily bereits eingegangen. Was man natürlich auch nicht vergessen darf, ist das Thema Iran, das aufgrund der fortschreitenden Zeit immer brisanter wird. Auch hierzu wird nur wenige geschrieben, was mir etwas Sorgen bereitet. Mir ist  lieber, wenn der Markt ein gefährliches Thema bereits diskutiert.

An der Mauer der Angst und der Risiken

Doch leider entstehen große Trends immer entlang einer Mauer der Angst. Nur wenn noch viele Risiken Anleger davon abhalten, zu investieren, bleibt genügend Geld an der Seitenlinie, das später noch einsteigen kann. Also auch hier gilt: Die hohe Chance, den Anfang eines Trends zu erwischen, ist mit dem hohen Risiko verbunden, dass die am Anfang eines Trends bestehenden Bedenken sich doch bewahrheiten. Börse ist halt kein Kindergeburtstag.

Abwärtstrend im Euro/Dollar gebrochen

Am 09.07.2010 hatte ich im Steffens Daily geschrieben, dass die inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation dafür spricht, dass der Abwärtstrend gebrochen wird. Hierzu auch ein Update:



Dieser Ausbruch ist nun zu erkennen. Damit bleibt das Kursziel bei 1,30 Dollar relevant. Obwohl hier durchaus mehr Dynamik wünschenswert gewesen wäre. Es könnte sich also unter Umständen noch etwas hinziehen, bis dieses Kursziel erreicht wird. Fakt ist aber: Der Abwärtstrend des Euro ist zunächst zu Ende. Und auch das ist ein wichtiges Signal. Es mag damit zusammenhängen, dass der Euro-Stabilisierungsfonds bald zahlungsfähig sein wird. Das wiederum sollte zumindest für eine Weile etwas mehr Ruhe in die Eurokrise bringen.

Viele Grüße

Jochen Steffens

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