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Dienstag, 17. Juni 2008
In dieser Ausgabe:
 
 
von Jochen Steffens
 
Die meisten Spekulanten, Analysten und institutionellen Anleger fragen sich, wie das alles nur gut gehen soll: Inflation, hoher Ölpreis, belastende Rohstoffpreise, Kreditmarktkrise, Immobilienkrise, etc.
 
Doch das ist die falsche Frage. Die eigentliche Frage muss lauten: Warum in Gottes Namen brechen die Börsen nicht bei all diesen „Horror-Themen“ dramatisch ein? Welche Idioten kaufen da all diese Panik, die Sorgen der Anleger, die schlechten Nachrichten? Wer hält die Hand auf, wenn der Kleinanleger verunsichert seine Depots leer räumt und sein Geld zu traurigen Margen festverzinslich anlegt. Und last but not least: Warum fallen die Rentenmärkte, wo doch angesichts solcher Probleme Sicherheit gesucht werden sollte?
 
Kaufen hier die hausseverwöhnten und ahnungslosen Dauerbullen, die in den letzten vier bis fünf Jahren gelernt haben, dass es immer weiter geht? Oder kaufen die starken Hände den schwachen die Aktien ab, wie man das immer wieder in Extremsituationen beobachten kann. Im ersteren Fall wird es ein schmerzhaftes Ende geben. Im zweiten Fall wird es eine starke Rallye geben.
 
Dabei muss man aufpassen, mit „starken Händen“ sind nicht unbedingt die Finanzexperten gemeint, wie folgende Analyse beweist:  

ZEW-Index auf 15 Jahres-Tief!

Der ZEW-Index ist im Juni um 11,0 Punkte gefallen und liegt nun bei minus 52,4 Punkten, nach minus 41,4 Punkten zuvor. Die Bewertung der aktuellen konjunkturellen Lage hat sich im Juni hingegen nur geringfügig verschlechtert. Der entsprechende Indikator sank um 1,0 Punkte auf 37,6 Punkte. Als Begründung werden steigende Lebensmittel- und Energiepreise genannt.
 
Der ZEW-Index ist ein Umfrageindex unter 300-400 Analysten und institutionellen Anleger bezüglich ihrer Erwartung der konjunkturellen Entwicklung. Damit ist er eine Art Sentimentindikator (Stimmungsindikator). Die Stimmung ist demnach denkbar schlecht. Aber, wir wissen, dass das in den meisten Fällen ein bullishes Zeichen ist.
 
Das lässt sich auch relativ einfach belegen. Dazu muss man sich lediglich den folgenden Chart: „ZEW versus Dax“ anschauen.
 
 
 
Deutlich erkennt man, dass Tiefs im ZEW-Index gerne mit Tiefs oder Zwischentiefs im Dax zusammenfallen. Das bedeutet, immer wenn die Analysten und institutionellen Anleger in Panik um die zukünfitge Entwicklung der Konjunktur gerieten, fand die Börse ihr vorläufiges Tief.
 
Eigentlich ist das ein schönes Beispiel dafür, wie gut ein Stimmungsindikator funktioniert, selbst, oder vielleicht auch gerade wenn er von Finanzanalysten und institutionellen Anlegern stammt. Es ist also tatsächlich nicht nur der Kleinanleger oft genug der Dumme. (Ich gehe davon aus, dass die meisten Analysten nicht investieren wollen, wenn Sie eine schlechte Konjunktur erwarten. Wobei das eigentlich vernünftig wäre).

Wer sind aber dann die starken Hände?

Wie ich schon geschrieben habe: In den USA herrscht Anlagenotstand. Bei der hohen Inflation verlieren festverzinsliche Anlagen real an Kaufkraft, oder die reale Rendite ist zumindest verschwindend niedrig. Wer also in den USA etwas aus seinem Geld machen will, muss es anlegen. Das gilt natürlich für die großen Fonds, viele Unternehmen, andere Reiche und Banken.
 
Viele dieser starken Hände agieren, in dem sie bei steigenden Kursen ab einem bestimmten Level in die weiter steigenden Kurse verkaufen, (das sieht man besonders gut im S&P500, der bereits Anfang 2007 anfing in eine Seitwärtsbewegung überzugehen) nur um dann bei fallenden Kursen, nach und nach wieder einzusteigen. Durch den Einbruch im Januar sind die Kurse offenbar (gerade im Nasdaq100) auf einem Niveau, an dem es sich wieder lohnt, die langfristigen Positionen langsam wieder leicht zu vergrößern. 
 
Und ich vermute, dass dies eine der wesentlichen Ursachen dafür ist, dass die Kurse trotz all dieser negativen Nachrichten nicht, oder noch nicht weiter einbrechen.  

Alles noch in Ordnung?

Dazu der Nasdaq100 Chart:
 
 
 
Im Gegensatz zum S&P500, der bereits seit April 2007 in eine große Seitwärtsbewegung überging, befinden wir uns im Nasdaq100 noch in einem klaren und sauberen Aufwärtstrend. Dieser ist auch, trotz des kleinen Ausbruchs nach unten, noch als intakt zu bezeichnen. Denn dieser Ausbruch kompensierte eigentlich nur den kleinen Ausbruch nach oben, der zuvor stattgefunden hatte. Somit ist eine Art „Ausbruchs-Patt“ entstanden, das Verhältnis ist ausgeglichen. Warum sollte man sich, zumindest aus charttechnischer Sicht, also Sorgen machen? 

Anzeichen für eine Seitwärtsbewegung 

Man kann jedoch immer wieder folgendes beobachten: Wenn es in einem Aufwärtstrend zu einem falschen Ausbruch nach oben mit anschließendem falschen Ausbruch nach unten gekommen ist, folgt sehr häufig eine Seitwärtsbewegung. Das hat wahrscheinlich damit zu tun, dass diese Ausbrüche eine Dynamik anzeigen, die meistens mit hohem Volumen, also mit hoher Aktivität zu tun hat. Nach einer Aktivitätsphase folgt an den Börsen, wie auch im Leben generell gerne eine Phase der Passivität. Das würde im Chart bedeuten, es folgt eine Seitwärtsbewegung. Und wen wundert es, deren Ansätze können wir nun auch schon erkennen (grünes Rechteck). 

Impulsive Phase erwartet 

Wir wissen natürlich nicht, wie lange diese Seitwärtsbewegung dauern wird. Aber wir wissen, dass ein Ausbruch aus einer derartig großen Seitwärtsbewegung meistens höchst dynamisch, sprich impulsiv, verläuft. Wir wissen auch noch nicht, in welche Richtung dieser Ausbruch erfolgt. Aber gewiss ist, dass ein solcher Ausbruch höchst lukrativ sein kann.
 
Dazu sollten Sie jedoch eines unbedingt tun! Hören Sie nicht auf das Geschrei der Massen, auch nicht auf das der Finanzanalysten. Ignorieren Sie zudem auch Ihre eigenen Überzeugungen (bullish / bearish). Achten Sie lediglich darauf, was passiert und kaufen Sie, wenn Sie einen eindeutigen Ausbruch erkennen!

Viele Grüße
 
Jochen Steffens
 

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von Jochen Steffens
 
Die Erzeugerpreise sind im Mai um 1,4 % gestiegen. Analysten hatten mit einem Anstieg im Bereich von 1,0 % gerechnet, nach einem moderaten Anstieg von 0,2 % im Vormonat. Lediglich die Kernrate der US-Produzentenpreise ist um 0,2 % gestiegen. Das lag in den Erwartungen, nach zuvor 0,4 %. 
 
 
Deutlich sind hier die Auswirkungen des Anstiegs der Rohölpreise zu erkennen. Meines Erachtens sind wir auf den Weg wieder Werte wie in 2007 zu erreichen, zumindest kurzfristig. Erstaunlich ist jedoch, dass die Kernrate sich immer noch vergleichsweise stabil hält.
 
Die Zahl der Baubeginne sank im Vergleich zum April um 3,3% auf annualisiert 0,975 Millionen. Analysten hatten einen Rückgang um 5,5% prognostiziert. Dieser Dissens hat damit zu tun, dass die Werte des Vormonats deutlich nach unten revidiert wurden. Demnach sind die Baubeginne im April lediglich um 2,0% gestiegen. Gemeldet waren zunächst 8,2%!
 
Die Kapazitätsauslastung in den USA liegt im Mai bei 79,4 %, nach zuvor 79,6 %.
Die US-amerikanische Industrieproduktion ist im Mai um 0,2 % gefallen. Analysten hatten hingegen mit einem Anstieg im Bereich 0,1 bis 0,2 % gerechnet, nach einem Rückgang von 0,7 % zuvor.
Alles in allem eher schlechte Zahlen, die den Markt belastet haben.
 
Insgesamt wird aber nun mehr und mehr der Verfallstag am Freitag in den Vordergrund rücken und die Kurse entsprechend beeinflussen.  

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