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Donnerstag, 3. Juli 2008
In dieser Ausgabe:
 
 
von Jochen Steffens
 
Der Steffens-Daily ist, wie Sie es von mir gewohnt sind, immer etwas vor dem Puls der Zeit. Nachdem Sie hier, noch bevor es die Massenmedien diskutierten, von dem Einfluss des Israel/Iran Atomkonflikts gelesen haben, schrieb ich am Dienstag etwas von Pleitegerüchten im Zusammenhang mit General Motors (GM). Einen Tag später, am Mittwoch, wurde eine Analyse von Merrill Lynch veröffentlicht. Die Analysten warnen ebenfalls vor einer Pleite bei GM, die Aktie rutschte daraufhin zeitweise über 15 % ins Minus. Merrill Lynch geht davon aus, dass sich GM in den nächsten Monaten die nicht ganz unwesentliche Summe von 15 Mrd. Dollar frisches Kapital beschaffen muss! Dagegen wirken die Abschreibungen mancher Banken wie Peanuts (na ja)...

Kein Wunder...

Es wundert eigentlich nicht, dass GM Probleme hat. Die amerikanischen Autobauer haben alle einen wichtigen Trend verschlafen. Statt auf sparsame Modelle zu setzen, haben sie gehofft, dass ein Wirtschaftsaufschwung in den USA auch den Absatz von großen Geländewagen, schnittigen Sportwagen oder spritschluckenden Protzmodellen wie z.B. dem Hummer wieder ankurbeln wird. Das genaue Gegenteil ist passiert. (Der Absatz bei der Marke Hummer soll 2008 dramatisch eingebrochen sein, bei einigen Modellen um bis zu 60 % ). Jetzt will GM reagieren und auch spritsparende Kleinmodelle bauen. Das Problem ist nur, dass dazu Investitionen im Milliardenbereich notwendig werden. Wahrscheinlich macht das einen guten Teil der von den Analysten genannten Summe aus. Zudem dauert die Entwicklung und Einführung eines neuen Modells einige Jahre.

Dax testet punktegenau die 6200er Marke

Ich habe Sie in den letzten Wochen genug mit dieser 6200-Punkte-Marke „gequält“. Heute hat der Dax diese Marke mit 6200,56 Punkten im Tief genau getestet. Anschließend kam es zu einer beeindruckenden 200-Punkte-Erholung in Folge mehrerer Wirtschaftsdaten (dazu gleich mehr). Hier der Chart dazu:
 
 
Das sieht natürlich soweit sehr gut aus. Doch erst wenn die 6400-Punkte-Marke nachhaltig überwunden beziehungsweise das alte Gap wieder nach oben gebrochen wird, kann man von einer Umkehr sprechen. „Wirklich“ bullisher wird es, wenn der Dax mehr als 50 % der vorherigen Abwärtsbewegung wieder wettgemacht hat (sprich die 6700 Punkte Marke knackt).
 
Bis dahin gibt es noch einige mögliche charttechnische Entwicklungen, die bearish wären.

Die „W“-Formation 

Wenn jedoch die 6700-Punkte-Marke nach oben genommen wird, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um eine Bodenbildung in Form einer „W-Formation“ handelt. Diese wird aber erst bei über 7235 Punkten bestätigt! Falls das passiert, würde sich auch im S&P500 der hier vorgestellte Triple-Bottom bestätigen.
 
Also, so gut es ist, dass der Dax an dieser 6200-Punkte-Marke abgeprallt ist, noch ist es nur ein kleines bullishes Zeichen, das in den nächsten Tagen und Wochen bestätigt werden muss! Gerade sehe ich, dass nun auch der Nasdaq100 sein Gap bei 1800 Punkten punktgenau geschlossen hat und sich anschließend wieder deutlich davon nach oben abgesetzen konnte. Auch das ist positiv, wenn sich die Stärke bis zum Handelsende durchsetzt.
Noch sollten Sie allerdings vorsichtig bleiben. Es ist natürlich normal, dass an einer derart wichtigen Marke erst einmal ein erhöhtes Kaufinteresse entsteht. Wichtiger ist aber, dass sich die Bullen auch nachhaltig gegen die Bären durchsetzen können.

EZB erhöht Leitzins wie erwartet

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat heute die Leitzinsen wie erwartet um 25 Basispunkte auf 4,25 % angehoben. Sie reagiert damit auf die in letzter Zeit steigende Inflation in der Eurozone. Allgemein wird nicht damit gerechnet, dass es noch in diesem Jahr zu weiteren Zinserhöhungen in der Euro-Zone kommen wird.
 
Viele Grüße
 
Ihr
 
Jochen Steffens
 
 
P.S. Morgen ist Independence Day in den USA. Die Börsen dort sind geschlossen. Das bedeutet, dass wir wahrscheinlich auch im Dax einen eher ruhigen Tag erleben werden.
 

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Erfahren Sie zudem, in welche Aktie Sie bei einer möglichen GM-Pleite einsteigen können.

  
von Jochen Steffens
 
Die Zahl der Erstanträge ist in den USA auf 404.000 gestiegen. Analysten hatten mit 375.000 bis 385.000 neuen Anträgen gerechnet, nach zuvor 388.000 (revidiert von 384.000).
 
 
 
Die Zahl der Beschäftigten (ohne Landwirtschaft) ist im Juni um 62.000 zurückgegangen. Analysten hatten hingegen nur mit einem Rückgang um 50.000 bis 60.000 Arbeitsplätze gerechnet. (Die Veröffentlichung wurde aufgrund des Feiertages um einen Tag vorverlegt.)
 
 
Das ist nun, wie Sie im Chart sehen können, der sechste Monate in Folge mit einem Rückgang. Einen derartigen Stellenabbau hatten wir zuletzt im Jahre 2002. Ob man daraus nun schließen direkt kann, dass die Märkte sich ebenfalls bald erholen, ist mehr als fraglich.
 
Die Märkte fassten diese Zahlen allerdings positiv auf. Wahrscheinlich weil damit die Risiken für Zinserhöhungen sinken, die nach den zuletzt positiven Zahlen etwas angestiegen waren.

Die offizielle Arbeitslosenquote in den USA liegt im Juni bei 5,5 %. Erwartet wurde die Quote mit 5,4 % nach 5,5 % im Vormonat.
 
Die durchschnittlichen Stundenlöhne sind in den USA im Juni um 0,06 US-Dollar bzw. 0,3 % gegenüber dem Vormonat auf 18,01 US-Dollar gestiegen. Das lag in den Erwartungen.
 
Die Zahl der durchschnittlichen Wochenstunden liegt im Juni unverändert bei 33,7.   
Der ISM-Index des Dienstleistungssektor sank im November auf 48,2 Punkten, von zuvor 51,7 Punkten. Analysten hatten mit einem Wert im Bereich 51,5 bis 52,0 Punkten gerechnet.
 
 
Auch hier steigt die Preiskomponente dramatisch, während sich der Index nicht über 50 stabilisieren konnte. Die Hoffnung auf Wachstum im Dienstleistungsektor ist damit erst einmal in Frage gestellt. Hier erkennen wir erste Tendenzen von Stagflation.
Die Märkte beendeten mit Veröffentlichung dieser Zahlen auch erst einmal die zunächst gestartete Erholung.

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