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Freitag, 4. Juli 2008
In dieser Ausgabe:
 
 
von Jochen Steffens
 
Ja, genau so stelle ich mir einen ereignisreichen Tag an der Börse vor. Der Dax fällt heute offensichtlich aus reiner „Trägheit“. Das bedeutet, es gibt einfach kein Kaufinteresse, da die amerikanischen Börsen heute aufgrund des Feiertags geschlossen sind. Da zudem das Wochenende bevorsteht, will sich hier keiner aus dem Fenster lehnen.
 
Darüberhinaus belastet eine Studie von Goldman Sachs, wonach die europäischen Banken theoretisch noch einen Kapitalbedarf von 60 bis 90 Mrd. Euro haben könnten (man beachte den Konjunktiv). Das sind alles andere als Peanuts und so führt diese Nachricht dazu, dass die Banken heute zu den Verlierern gehören.  

Hohe Volatilität

Die Volatilität in den letzten Tagen ist unglaublich und zeigt, wie unsicher der Markt derzeit ist. Ich will nicht wissen, wie viele arme Traderseelen sich da wieder verbrannt haben. Die Einen haben auf den Bruch der 6200er Marke gesetzt, die Anderen darauf, dass diese hält. Einmal jubeln die Bären, am nächsten Tag die Bullen. Für Letzte ist es ärgerlich, dass die 6400er Marke nicht genommen wurde. Nun müssen die Bullen wieder „bangen“.
 
Würden die Amis heute mitmischen, wäre die Stimmung sicherlich besser, schließlich kommt der Ölpreis leicht zurück. Und die hohe Korrelation zwischen den Kursen in den USA und der Entwicklung des Ölpreises war in den letzten Wochen augenfällig.

Wie geht es weiter mit dem Ölpreis?

In letzter Zeit habe ich mehrere Anfragen zum Ölpreis erhalten. Wohin dieser noch gehen könne, ob es zu einem Abverkauf kommen könne, wie stark dieser ausfallen werde, ob wir in diesem Jahr noch die 100 Euro Marke wieder sehen werden, etc..
 
Diese Fragen sind nicht eindeutig zu beantworten. Eine Analyse des Ölpreises im Hinblick auf ein mögliches Top ist zurzeit fast unmöglich. Er hält sich in bisher unbekanntem Terrain auf, da er auf dem höchsten Stand aller Zeiten notiert. Aber ich kann Ihnen den aktuellen Stand der Analyse liefern: 
 
quelle: www.prorealtime.com
 
Zunächst einmal befindet sich der Ölpreis in einem steilen aber sehr engen Aufwärtstrend (rote Linie). Da wir nach oben keine Widerstände mehr haben, muss man sich mögliche Widerstandszonen, an denen eine Konsolidierung einsetzen könnte, aus anderen Betrachtungsweisen herleiten.

Die psychologisch wichtige 150 Dollar Marke

Zunächst ist die 150-Dollar-Marke zu nennen, die als psychologisch wichtige Marke eine hohe Relevanz besitzt. Ich vermute deswegen, dass der Ölpreis wenigstens einmal noch kurz über die 150 Dollar lugen will, einfach um zu schauen, wie gut die Fernsicht von dort oben ist.

Standard-Aufwärtsbewegungsmuster

Man kann aus den verschiedenen Aufwärtsbewegungen heraus Widerstände, bzw. Kursziele herleiten. Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass Aufwärtstrends gerne in drei Aufwärtswellen mit zwei größeren Konsolidierungen verlaufen. Hiervon sind die erste und die dritte Aufwärtsbewegung gleich groß (hier die blauen Rechtecke). Die mittlere Welle verläuft deutliche impulsiver (hier das grüne Rechteck). Meistens findet sich dann in der mittleren Bewegung noch eine Konsolidierung in der Mitte - auch das ist gegeben.
Wenn die aktuelle Bewegung die gleiche Spanne hat wie die erste Bewegung, ergibt sich daraus ein Kursziel von 147,40 Dollar.

Kursziel der letzten Aufwärtsbewegung

Nimmt man nur die letzte Bewegung (seit 122 Dollar) und geht davon aus, dass die Konsolidierung bei 135 Dollar eine Flagge ist (solche tauchen immer in der Mitte einer Aufwärtsbewegung auf), liegt das Kursziel bei knapp 150 Dollar (rote Rechtecke).

Obere Begrenzung des Aufwärtstrends

Da in dieser Gegend auch noch zurzeit die obere Begrenzung des Aufwärtstrends verläuft, muss man davon ausgehen, dass der Ölpreis um die 150-Dollar-Marke herum eine Konsolidierung einleitet. Das bedeutet aber noch nicht zwingend, dass sich hier ein Top ausbildet. Hier müssten weitere Faktoren auf eine Topbildung hinweisen. Diese müssen abgewartet werden.
 
Ich rechne damit, dass zumindest der steile Aufwärtstrend in Folge dieser Konsolidierung gebrochen wird. Das kann aber auch in Form einer Seitwärtsbewegung, die um die 150-Dollar-Marke fluktuiert, geschehen.

Charttechnisches Fazit:

Was man also charttechnisch sagen kann ist, dass die Kurse bis an die 150er Marke laufen werden (das ist schon fast geschehen) und dass es an dieser Marke aufgrund direkt mehrerer Faktoren mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Konsolidierung kommt.

Alles andere, also wie intensiv diese Konsolidierung ausfallen wird oder ob sich ein Top bildet, fällt noch in den Bereich „vager Vermutungen“. Dazu muss man den Kursverlauf in der Nähe dieser Marke genau analysieren. Nur so kann man herausfinden, wie stark die Bullen hier noch sind.
 
Ich weiß, dass das Ergebnis eher unbefriedigend ist, aber das passt vielleicht zum heutigen Handelstag. Mehr zum Ölpreis, wenn sich klarere Signale ergeben.
 
 
Viele Grüße
 
Ihr
 
Jochen Steffens

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