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Keine Veränderung der Zinsen erwartet
von Jochen Steffens

Diese Woche ist wieder einmal einer der typischen Zinsentscheidungswochen, in der die wichtigen Zinssitzungen der Fed (Dienstag), EZB und Bank of England (Donnerstag) stattfinden. Allgemein wird jedoch davon ausgegangen, dass weder die Fed, noch die EZB, noch die Bank of England die Zinsen verändern. Der Fokus der Märkte liegt demnach, wie so oft, auf den Kommentaren zu den Zinsentscheidungen, hier vor allem auf dem Kommentar der Fed.

In den letzten Wochen war aus den USA von mehreren Seiten die Sorge über ein Ausufern der US-Inflation zu hören. Das lässt die Märkte befürchten, dass es doch eher zu Zinserhöhungen, statt weiteren Zinssenkungen kommen wird.

Und genau das ist das eigentliche Problem für die Notenbanken

Angesichts der immer noch gegenwärtigen Probleme des US-Immobilienmarktes und der Kreditmarktkrise, müsste die Fed eigentlich die Zinsen niedrig halten, damit das US-Wirtschaftswachstum stabil bleibt und diese Krisen somit nicht allzu große Auswirkungen zeigen. Schließlich macht mittlerweile auch das böse „R“-Wort (Rezession) wieder die Runde. Und selbst Alan Greenspan, offensichtlich vom Notenbanker zum Rezessions-Mahner mutiert, meinte mal wieder, die Märkte vor einer solchen warnen zu müssen. Da diese Warnung nun seit über einem Jahr aus seinem Mund zu hören ist, weiß ich nicht, wie ernst man diese Aussagen noch nehmen soll. Zumal nicht zu beurteilen ist, über wie viele Informationen Alan Greenspan noch verfügt. Fakt bleibt: Rezession ist wieder ein Thema.
 
Die Fed kann aber die Zinsen nicht unbegrenzt auf einem derart niedrigen Niveau belassen, denn auf der anderen Seite droht die Inflation auszuufern. Eine außer Kontrolle geratene Inflation führt ebenfalls zu einer Rezession. Die Fed steht damit zurzeit vor der Wahl zwischen Pest und Cholera.

Selbstheilungsprozesse des Marktes

Ein Punkt wird dabei gerne vergessen: Die Selbstheilungskräfte des Marktes. Ich weiß, dieses Wort ist in den letzten Jahren nicht mehr „en vogue“. Sollte aber die US-Wirtschaft tatsächlich 2009 in eine Rezession abgleiten, würde die Weltwirtschaft wahrscheinlich auch kaum noch ihr bisheriges Wachstum aufrecht erhalten können. Das würde die Nachfrage nach Öl verringern, mit der Folge eines deutlich fallenden Ölpreises. Ein fallender Ölpreis könnte das Inflationsproblem der USA sehr schnell lösen, da bisher die Kernraten in den USA noch vergleichsweise moderat zulegen.
 
Nun, schaut man sich die Kommentare zu den Zinssitzungen des letzten Jahres an, könnte man auf die Idee kommen, dass die Fed mit genau diesem Prozess schon seit längerer Zeit gerechnet hatte. Bisher zu Unrecht, wie man sieht.  

Und was passiert, wenn die Fed die Zinsen anhebt?

Was passiert aber, wenn die Fed die Zinsen bald wieder anhebt? Die Folge wird zunächst ein stärkerer Dollar sein, der von steigenden Zinsen tendenziell profitieren sollte. Ein steigender Dollar hätte einen dämpfenden Effekt auf den Ölpreis. Hinzu kommt, dass steigende Zinsen von den Märkten zunächst als Synonym für ein schwächeres Wirtschaftswachstums in den USA aufgefasst werden. Auch das könnte den Ölpreis belasten.

Fasst man das zusammen, sollten steigende Zinsen in den USA zu einem fallenden Ölpreis führen. Ein fallender Ölpreis hat zumindest das theoretische Potenzial, den Markt zu stützen. Zumal bei einem fallenden Ölpreis auch die Inflationssorgen abnehmen.
 
Wenn Zinserhöhungen den Markt belasten, der fallende Ölpreis ihn aber stützt, wird der Markt tendenziell seitwärts laufen. Hier muss man natürlich darauf hinweisen, dass zumindest bis zur US-Wahl nicht mit steigenden Zinsen zu rechnen ist, da es immer heißt, die Fed werde alles tun, um nicht in den Wahlkampf einzugreifen (obwohl es genug Beispiele gegeben hat, wo genau das passiert ist).
 

Es fehlt noch die bullishe Sicht

Nach dem bearishen (Rezessions-) Szenario und dem „Seitwärts“-Szenario gibt es natürlich auch noch eine bullishe Alternative. Wir stellen uns vor, der Ölpreis stagniert oder fällt bereits jetzt weiter. In diesem Fall würden die Inflationsraten vergleichsweise schnell reagieren und zügig fallen. Das Thema Inflation würde, zumindest was die offiziellen Wirtschaftsdaten anbetrifft, für eine gewisse Weile aus dem Fokus der Anleger „verschwinden“. Es geht hier schließlich um eine Relation zu vorherigen Daten. Eine solche Entwicklung könnte der Fed den Spielraum geben, die Zinsen weiterhin niedrig zu halten und so dem Markt die nötige Luft verschaffen, die aktuelle Konsolidierung zu beenden.
 
Es hängt demnach, neben vielen anderen Faktoren, auch immer noch vom Ölpreis ab, wie sich die Märkte weiter entwickeln.

Externe Ereignisse

Das Problem in so einer Situation ist, dass der Markt höchst anfällig für schlechte Nachrichten ist, wie wir auch am Freitag gesehen haben. Es kann also im Zusammenhang mit solchen Nachrichten (z.B. Israel/Iran) durchaus noch einmal zu einem Ausverkauf kommen.

Fazit

Die aktuelle Situation bleibt nach wie vor mehr als undurchsichtig. Die Kommentare der Fed können den Markt zwar kurzfristig belasten, aber eigentlich ist alles schon eingepreist. Der Markt rechnet mit deutlicheren Worten zum Thema Inflation. Analysten werden das als Hinweis auf einen möglichen Zinsschritt zum Ende des Jahres deuten. Es könnten aber auch einfach „verbale Zinserhöhungen“ sein, um den Dollar zu stützen. Allein die indirekte Ankündigung solcher Zinsschritte wird den Dollar stärken und damit auch den Ölpreis unter Druck bringen (wie man bereits heute sehen kann). Diese Wirkungen können nur im Interesse der Fed sein.
 
Wie und ob die Fed es schaffen wird, ihren Hals aus der Inflationsschlinge herauszuziehen, ohne die Wirtschaft in Bedrängnis zu bringen, werden wir in unserem liebgewonnen Börsenkino in den nächsten Wochen und Monaten miterleben.

Viele Grüße
 
Ihr
 
Jochen Steffens

US-Wirtschaftsdaten
von Jochen Steffens
 
Die persönlichen Auslagen sind in den USA im Juni um 0,6 % gestiegen. Analysten haben mit einem Anstieg im Bereich von 0,4 bis 0,5 % gerechnet. Die persönlichen Einkommen sind in den Vereinigten Staaten im Juni um 0,1 % gestiegen. Analysten hatten hingegen mit einem leichten Rückgang im Bereich +/-0,0 bis -0,1 % gerechnet.
Nachdem die Einkommen im Vormonat um 1,8 % angestiegen sind, ist dieser Wert natürlich beruhigend. Die Fed hat schließlich Sorge, dass es neben den inflationären Effekten durch die gestiegenen Rohstoffpreise auch noch zu einer Lohninflation kommen könnte.
 
Die Industrieaufträge sind im Juni um 1,7 % gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg zwischen 0,5 und 0,7 %, nach 0,9 % zuvor. Auch eher positive Werte, die den Markt stützten. Da diese aber im direkten Zusammenhang mit der Zinssitzung morgen eher die Wahrscheinlichkeit für Zinserhöhungen verstärkte, konnte der US-Markt trotz stark fallender Ölpreise zunächst nicht ins Plus vordringen.

Von Spekulanten, Milchbauern und Zwiebeln
von Torsten Ewert
 
Verehrte Leserinnen und Leser,
 
da wir immer noch im Sommerloch stecken, hat sich an der übergeordneten Situation noch nicht viel geändert: Aktien sind weiter am Boden, die Rohstoffpreise immer noch hoch.
 
Bauern ohne Begeisterung für hohe Rohstoffpreise
 
Letzteres gilt auch weiterhin für die Preise landwirtschaftlicher Produkte, die sogenannten Agrarrohstoffe. Das wirklich Verrückte daran ist aber, dass selbst die Erzeuger, also die „Bauern“, davon auch irgendwie nicht so richtig begeistert sind.
 
Klar, da gibt es einige amerikanische Farmer, die es ganz toll finden, dass der Maispreis so gestiegen ist und nun auch investieren, um noch mehr Mais – allerdings für die Ethanolproduktion – zu erzeugen. Und natürlich die brasilianischen Zuckerrohr-Barone, die ihre Anbauflächen aus gleichem Grund schon seit Jahren ausbauen können.
 
Hierzulande, aber offenbar auch anderswo in der Welt, sieht man das alles offenbar mit gemischten Gefühlen. Letztlich ist in der letzten Woche eine Einigung in der sogenannten Doha-Runde der Welthandelsorganisation WTO (wieder einmal) an den unvereinbaren Gegensätzen der Agrarerzeuger von Industrie- und Entwicklungsländern gescheitert.

Agrarlobby – übermächtig oder zahnlos?

Als Außenstehenden erstaunt es mich immer wieder, welchen Einfluss doch die Agrarlobby in der Politik hat. Überhaupt verwundert es, dass zum Beispiel ein so leistungsfähiges Industrieland wie Frankreich die meisten Agrarsubventionen in der EU erhält. Aber natürlich muss sich in dieser Hinsicht auch Deutschland nicht verstecken, und die Amerikaner spielen dieses Spielchen natürlich ebenfalls sehr virtuos.
 
So richtig überrascht hat mich jetzt aber eine Meldung, dass die Anfang Juni mit Lieferstopp und Medienrummel erstrittene Milchpreiserhöhung bei den Bauern immer noch nicht angekommen ist. Da fragt man sich doch als geneigter Beobachter, was deren Funktionäre denn wohl für Kerle sind.
 
Bei den Politkern, die ja nicht das eigene Geld verteilen, schaffen sie es offensichtlich, die Knete locker zu machen. An den knüppelharten Einkäufern von Aldi, Lidl & Co. und selbst den doch „bauernnahen“ Molkereien beißen sie sich dagegen die Zähne aus. Überspitzt gesagt, zahlt der Bürger für das Marktversagen im Agrarsektor. Vielleicht sollten wir mal die Aldi-Einkäufer zur nächsten WTO-Konferenz schicken ...

Eigentlich funktionieren die Märkte ja ...

Der einzelne Bauer steht in einem überregulierten Markt – pro Jahr kommen ca. 3 (drei !) Verordnungen für die Milchviehwirtschaft heraus – natürlich hilflos da. Er muss die höheren Energiepreise schlucken, hat aber nichts von den höheren (Welt-)Marktpreisen.
 
Denn natürlich ist der Milchpreis nicht gesunken. Die Nachfrage hier ist genauso gestiegen wie bei anderen Agrarprodukten und damit auch der Preis (s. Chart).
 
 
Milch (Cl. IV) - Future-Kontrakt im elektronischen Handel an der Chicago Mercantile Exchange
(Quelle: www.cme.com)
 
Irgendwie funktionieren die Märkte also.

Die Preise und die Schuld

Die Rohstoffpreise sind auf breiter Front gestiegen, von Öl bis Milch. Man kann darüber streiten, ob das gut ist oder nicht. Brasilianische Zucker-Magnaten, US-Großbauern und Rohstoffinvestoren finden das natürlich gut, die Masse der Verbraucher weltweit – genauso logisch – nicht.
 
Jetzt, wo die Steigerung eine gewisse Toleranzgrenze überschritten hat, sucht man „Schuldige“. Und hat Spekulanten, Investoren und Trader im Visier. Mag sein, dass diese Klientel die hohen Preise (mit)verursacht hat. Aber sie haben mit Sicherheit keine Schuld, dass deutsche Milchbauern nicht von den hohen Preisen profitieren.
 
Aber vielleicht richtet es ja wieder eine Verordnung. Mit Minister Seehofer sind die Funktionäre bereits wieder im Gespräch ...

Und dann war da noch die Sache mit den Zwiebeln ...

Es ist sicherlich ein schwacher Trost für die Milchbauern, aber die „Spekulanten“ sind natürlich noch an anderen Dingen schuld. So haben amerikanische Zwiebelerzeuger aus dem Mittleren Western bereits 1958 „die Spekulanten“ als Schuldige ausgemacht, dass damals die Zwiebelpreise dramatisch gefallen sind. Zu dieser Zeit gab es noch Futures auf Zwiebeln, die natürlich auch von Tradern gehandelt wurden.
 
Die Zwiebel-Lobby schaffte es, ein Gesetz zu erzwingen, das zur Einstellung des Future-Handels führte. Man sollte also meinen, dass das Zwiebelgeschäft jetzt die Insel der Seeligen ist, die von den Preisverrücktheiten am Rohstoffmarkt verschont bleibt.
 
Weit gefehlt: Zwar ist Öl seit 2006 um 100 % gestiegen und der Maispreis um 300 %. Zwiebeln stiegen aber alleine im Winterhalbjahr 2006/2007 wegen Ernteausfällen um 400 %, nur um in diesem März wegen Überproduktion um 96 % einzubrechen und einen Monat später erneut um 300 % anzusteigen.
 
Ironie der Geschichte: Der Sohn eines der Aktivisten, die damals für die Einstellung des Future-Handels kämpfte, ist heute der Meinung, dass die Schwankungsanfälligkeit der Preise seitdem zugenommen hat und eine Wiedereinführung von Zwiebel-Futures diese enorme Volatilität deutlich verringern könnte.

Was bleibt ... ?

... ist die Erkenntnis, dass wir alle jetzt den Preis für das Wachstum (der Weltwirtschaft) der letzten Jahre zahlen. Und sagen Sie jetzt nicht: „Aber ich habe doch davon nichts gehabt!“ Gerechtigkeit ist des Marktes Sache nicht.
 
Sinnvoller wäre es, die Sommerpause für Überlegungen zu nutzen, wie Sie weiteren „Ungerechtigkeiten“ wie Inflation oder Abgeltungssteuer aus dem Wege gehen können. Dazu demnächst an dieser Stelle mehr.
 
 
Mit besten Grüßen
 
Ihr Torsten Ewert
 
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