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Stärkster Stellenabbau seit 1945
von Jochen Steffens
 
Mit Spannung haben die Anleger in den letzten Tagen auf den Arbeitsmarktbericht des US-Arbeitsministeriums gewartet, der heute um 14.30 Uhr veröffentlicht wurde. Demnach sank die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft im Dezember um 524.000. Das entspricht in etwa der Prognose der Analysten, die mit einem Minus von 525.000 gerechnet hatten.
 

Damit wurden die schlimmsten Befürchtungen, die seit den schlechten ADP-Zahlen von Mittwoch im Markt waren, nicht erfüllt. Zunächst stiegen die Kurse der US-Futures nach der Veröffentlichung dieser Zahlen auch deutlich an. Dann jedoch, etwa eine Stunde später, kam es mit der Eröffnung der US-Börsen zu einem scharfen Abverkauf.
 
2,6 Millionen Jobs weniger
 
Es mag daran liegen, dass im Gesamtjahr 2008 insgesamt 2,6 Millionen Arbeitsplätze verloren gingen. Das ist mal eben der stärkste Stellenabbau seit 1945! Analysten gehen davon aus, dass dieser Jobabbau auch noch bis Mitte / Ende 2009 weiter gehen wird und noch einmal 1,5 Millionen weitere Stellen kosten wird.
 
Kleiner Einschub: Sie müssen hier unterscheiden. Ich weise seit einigen Wochen darauf hin, dass erste US-Konjunkturdaten anfangen, sich leicht zu verbessern. Das könnten erste Signale einer Stabilisierung sein. Es empfiehlt sich bei dieser Prognose noch den Konjunktiv zu benutzen, denn die Anzeichen sind bisher vage. Dass sich die Arbeitsmarktdaten derart verschlechtern widerspricht dieser Aussage nicht, da diese überwiegend auf die wirtschaftliche Entwicklung reagieren, also ein nachlaufender Indikator sind.
Sollte sich die US-Wirtschaft tatsächlich stabilisieren, wird sich das auf den US-Arbeitsmarkt erst zeitversetzt auswirken. Zu diesem Zeitpunkt sollten die meisten anderen Indikatoren bereits klare Signale geliefert haben.
 
Auswirkungen auf den US-Konsum

Allerdings hat ein Stellenabbau natürlich direkte Auswirkungen auf den Konsum in den USA. Dieser ist bekanntlich die mit Abstand größte Säule des US-Wirtschaftswachstums. Und hier beginnt der desaströse Kreislauf einer Wirtschaftskrise.
 
Diese erschreckenden Arbeitsmarktdaten machen demnach deutlich, warum die USA in immer größeren Dimensionen über massive Konjunkturprogramme versuchen, das Schlimmste zu verhindern. Ob das langfristig funktionieren wird ist, wie gesagt, mehr als fraglich. Aber sie können durchaus zunächst einmal die Situation etwas stabilisieren. Das hat schließlich auch in der Weltwirtschaftskrise nach dem Crash von 1929 unter Roosevelt beim „New Deal“ funktioniert.
 
US-Arbeitslosenquote steigt auf 7,2 %
 
Aber auch die Arbeitslosenquote in den USA, die in einer separaten Erhebung ermittelt wird, ist deutlich auf nunmehr 7,2 % angestiegen. Das ist der höchste Wert sei 16 Jahren. Analysten hatten mit einem Wert um 7,0 % gerechnet.

Einzig positiver Lichtblick war, dass die Stundenlöhne leicht um 0,05 Dollar bzw. 0,3% auf 18,36 Dollar angestiegen sind. Analysten hatten nur mit einem Zuwachs von 0,2 % gerechnet. Die sinkenden Energiepreise, die sinkende Inflation und steigende Löhne wirken sich natürlich positiv auf den Konsum aus.
 
So schlecht, dass es fast wieder gut ist
 
Ebenfalls für die Märkte „positiv“, zumindest kurzfristig ist, dass nach diesen Zahlen jedem klar sein dürfte, dass die Konjunkturprogramme der neuen Regierung ein erhebliches Ausmaß haben werden. Wie gesagt, das kann die Wirtschaft kurzfristig beleben, doch der langfristige Erfolg muss sich erst zeigen. Ich gehe nach wie vor davon aus, dass wir bis ca. 2016 nicht nachhaltig über die alten Hochs der letzten Jahre (im S&P500) steigen werden. Doch gerade in einer solchen Phase kann der geneigte Börsianer mit der richtigen Strategie ein Vermögen machen. Mehr dazu weiter unten.

Viele Grüße
 
Ihr

Jochen Steffens
 
 
 
Wie Sie in den nächsten Jahren ein Vermögen machen können!
von Jochen Steffens
 
Die meisten Menschen haben gar nicht die Zeit, ihr Vermögen wirklich zu betreuen oder sich intensiv mit den geeigneten Strategien zur Vermögensbildung zu beschäftigen. So verspielen Sie die eigentlichen Chancen langfristig Vermögen aufzubauen. Gerade in den nächsten Jahren wird es nicht mehr reichen, Ihr Geld einfach irgendwo auf einer Bank liegen zu lassen. Niedrige Zinsen werden unter Umständen dazu führen, dass die Inflation ihre Rendite auffrisst, und die Zeiten des einfachen Geldes am Aktienmarkt sind auch vorbei.
 
Die meisten Menschen werden leider viel zu spät begreifen, wie viel sie verlieren, wenn Sie sich nicht intensiv um ihr Vermögen kümmern. Doch wer hat schon die Zeit dazu? Natürlich kann man sich auch auf Vermögensverwalter oder -berater verlassen. Doch auch hier ist es schwierig, wirklich gute zu finden, und wer will schon seine Vermögensverwaltung ganz aus seinen Händen geben? Dazu gehört Vertrauen und genau das ist durch die Geschehnisse der letzten Monate angeschlagen. Also versuchen die meisten Anleger über Börsenbriefe oder Zeitungen Hilfe und Anregungen zu finden.
 
Gefährliche Probleme mit Anlageprodukten
 
Hier tauchen die nächsten Probleme auf: In Zeitschriften findet man hin und wieder sicherlich gute Tipps, aber eine umfassende Strategie zur Vermögensbildung sucht man natürlich vergebens. Bei den meisten langfristigen Börsenbriefen wird nur eine Aktie nach der anderen empfohlen. Doch diese Strategie wird in den nächsten Jahren keinen Erfolg zeigen. Wie man wirklich mit diesem Markt umgeht, wann man sein Geld aus dem Aktienmarkt rausnehmen muss und wann man seine Aktienquote erhöhen soll, das erfahren Sie nicht. Dieser Fehler führte bereits im letzten Jahr dazu, dass sehr viele langfristig orientierte Börsenbriefe unglaublich hohe Verluste hinnehmen mussten.
 
Gute Arbeit?
 
Dabei ist das nicht einmal wirklich zu kritisieren. Ich bin überzeugt davon, dass viele Autoren eine gute Arbeit gemacht haben. Es gibt schließlich unzählige gute Strategien, die einem verraten, welche Aktien man unter welchen Gesichtspunkten auswählen soll. Aber gerade der Crash in 2008 hat doch gezeigt, dass das allein nichts nützt. Selbst eine Diversifikation in andere Märkte hätte nichts gebracht. In diesem Crash wurde alles mitgerissen, ob fundamental gerechtfertigt oder nicht. Er hat nahezu jede Anlageklasse betroffen und sehr viele Anleger aber auch Fondsmanager den Angstschweiß auf die Stirn getrieben. Das wird auch in den nächsten Jahren so weiter gehen!
 
Das große Geheimnis, das jeder kennt und niemand befolgt
 
Das eigentliche Geheimnis einer erfolgreichen Aktienanlage in einer Seitwärtsbewegung und damit die eigentliche Lösung liegt darin, die Aktienquote dynamisch an die jeweilige Situation anzupassen. Das ist das einzige System, das in so einer Situation erfolgreich bleibt. Und, wenn man verschiedene Indikatoren zur Hand hat, ist es nicht schwer, zu erkennen, wann ein Markt überhitzt ist und wann er nach unten übertreibt. Schwerer ist es allerdings, zu verkaufen, wenn alles „kaufen“ schreit und einzusteigen, wenn die Welt unter zu gehen scheint. Noch schwerer ist es bei diesem System, dass man hin und wieder auch mal mehrere Monate scheinbar falsch liegt, also zum Beispiel zu früh verkauft hat.
 
Ein Beispiel:
Eigentlich sind wir seit 1996 bereits in einer großen Seitwärtsphase. Jemand der Mitte 1999 nachdem er jahrelang investiert gewesen ist, ausgestiegen wäre, hätte doch einige Nerven gebraucht, um in der unglaublichen Schlussrally bis zum März 2000 nicht wieder einzusteigen. Er hätte aber auch erst 2001-2003 gewusst, dass er mit seinem frühen Verkauf letzten Endes doch alles richtig gemacht hat. Dieser Anleger wäre sicherlich auch schon im Herbst 2002 wieder nach und nach eingestiegen und hätte, obwohl es ein guter Einstiegszeitpunkt war,  erst einmal erhebliche Verluste hinnehmen müssen. Aber spätestens 2005 hätte er wieder gewusst, dass er wieder alles richtig gemacht hat.
 
Die einzige und perfekte Strategie mit der man in einer großen Seitwärtsbewegung reich werden kann:
 
Gerade in einer großen Seitwärtsbewegung, wie sie sich zurzeit abzeichnet, ist eine solche Strategie einer der wenigen, die nachhaltigen Erfolg haben wird. Gerade in den schwierigen Zeiten, die auf uns zukommen, können Sie damit aber auf der anderen Seite auch ein Vermögen machen. Mit den meisten anderen Strategien, Trendfolge, Fundamentalanalyse, aber auch diversen Value-Ansätze wird es jedoch sehr, sehr schwierig werden. Trotzdem sollte man sich auch um diese Ansätze kümmern, um, wenn man die Aktienquote wieder erhöht, die besten Aktien dafür auszuwählen.
 
So habe ich mich gerade auch aufgrund der Ereignisse des letzten Jahres dazu entschlossen, Ihnen nicht nur hier im Steffens-Daily die entsprechenden Hinweise zu geben, sondern diese auch ganz konkret und nachvollziehbar in Form eines Börsendienstes umzusetzen. Dazu werden wir nun mit der Stockstreet-Investment-Strategie starten. Ich freue mich darüber hinaus, dass ich dazu Torsten Ewert, mit dem ich nun schon seit mehreren Jahren eng zusammenarbeite, als Chefredakteur verpflichten konnte. Auch aus diesem Grund bin ich überzeugt davon, dass die Stockstreet-Investment-Strategie auch Sie überzeugen wird.
 
 
 
Viele Grüße
 
Ihr

Jochen Steffens

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