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Horrornachrichten vom Bankensektor
von Jochen Steffens
 
Hinweis: Da ich mich morgen und Freitag an Investoren-Treffen in Frankfurt und Stuttgart teilnehme, wird der nächste Steffens Daily erst am Montag erscheinen. Eventuell, sofern die Zeit bleibt, werde ich aufgrund der aktuellen Brisanz der Situation morgen eine verkürzte Version verschicken.
 
Deutsche Bank schockt mit Gewinnwarnung
 
Bereits gestern sickerte die Nachricht durch, dass die Post mit acht Prozent bei der Deutschen Bank einsteigt. Damit ist nun der Staat nicht nur bei der Commerzbank beteiligt, sondern -  indirekt als 30 % Anteilsbesitzer der Post - auch bei der Deutschen Bank. Mit dem Einstieg der Post soll der Deutschen Bank wiederum der Einstieg in die Postbank erleichtert werden.
 
Heute folgte dann die Nachricht, welche die Notwendigkeit dieses Schrittes erklären kann: Die Deutsche Bank hat im vierten Quartal 2008 einen Verlust von satten 4,8 Mrd. Euro erwirtschaftet. Somit ergibt sich im Gesamtjahr zum ersten Mal seit 50 Jahren ein Verlust und zwar in Höhe von 3,9 Mrd. Euro. Natürlich wurde ein solcher Gesamtjahresverlust von den Analysten nicht erwartet.
 
Traurige Gerechtigkeit
 
Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man fast an Gerechtigkeit glauben: Ackermann, bisher ein Musterbeispiel an Arroganz im Zusammenhang mit den Krisen 2007/2008, bekommt nun auch sein Fett weg. Diese Krise erschüttert damit mittlerweile sogar auch die scheinbar Unerschütterlichen.
 
Die endgültigen Zahlen werden erst am 5. Februar vorgelegt. Dann wird sich zeigen, ob die Dividende tatsächlich 50 Cent betragen wird.
 
Staat will eventuell auch in die HRE einsteigen
 
Etwas später berichtete das Handelsblatt, dass der Staat erwägt, unter Umständen bis zu 50 % an der Hypo Real Estate (HRE) zu übernehmen. Dazu müsste es allerdings erst einmal eine Gesetzesänderung geben. Das Finanzmarktstabilisierungsgesetz begrenzt eine Staatsbeteiligung auf 33 %, so das Handelsblatt.
 
Hintergrund dieses Einstiegs ist, dass die HRE es offensichtlich nicht mehr schafft, aus eigener Kraft zur Stabilität zurückzufinden. Zu viel Vertrauen ist durch die Krise verloren gegangen.
 
Bankensektor in den USA zieht mit
 
Morgen kommen schon die Zahlen von JP Morgan Chase und Morgan Stanley. Auch die Citigroup hat nun angekündigt, Ihre Zahlen bereits am Freitag dieser Woche zu veröffentlichen. Offensichtlich will die Bankenbranche verhindern, dass die Unsicherheit bis zu den Zahlen sich belastend auf die Kurse auswirkt. So zumindest die offizielle Begründung. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Raum für den „Obama-Effekt“ geschaffen werden soll. Der Start der neuen Regierung soll nicht durch schlechte Nachrichten getrübt werden.
 
Citigroup wird Gerüchten zufolge faktisch aufgespalten
 
Dass die Zahlen der Citigroup sicherlich alles andere als gut ausfallen werden, wird deutlich, wenn man eine weitere Nachricht hinzufügt: Reuters berichtet, dass die angeschlagene Citigroup ihr Wertpapierhandelsgeschäft in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Rivalen Morgan Stanley einbringen will.
Kreisen zufolge sollen zudem bei der Citigroup weitere Verkäufe und Ausgliederungen "fauler" Teile anstehen, die faktisch auf eine Aufspaltung der einst weltgrößten Bank hinauslaufen würden.
 
Nachrichten, die jeden Trend ersticken

Das alles sind natürlich Nachrichten, in deren Umfeld die Kurse nicht steigen können. Der gute Jahresstart ist damit Schnee von gestern. Am Montag ist in den USA Feiertag, der Martin Luther King Day. Am Dienstag wird Barack Obama dann offiziell zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt. Ob  nun mit den Zahlen der Citigroup, der Deutschen Bank und anderen Nachrichten in diesem Zusammenhang das Schlimmste hinter uns liegt und an den Börsen nun bald auf den „Obama-Effekt“ und die positiven Auswirkungen der US-Konjunkturprogramme spekuliert wird, werden wir in den nächsten Tagen sehen. Heute auf jeden Fall erleben wir dank dieser Horrornachrichten einen massiven Ausverkauf in den Indizes. Was für ein Tag!

Viele Grüße
 
Ihr
 
Jochen Steffens

US-Konjunkturdaten
von Jochen Steffens
 
Der US-Einzelhandelsumsatz ist im Dezember um 2,7% auf saisonbereinigt 343,24 Mrd. Dollar gesunken. Damit sinken die Umsätze bereits sechs Monate in Folge, was einer der längsten Verlustreihen darstellt. Analysten hatten lediglich mit einem Minus von 1,2% gerechnet. Die Umsätze ohne Kfz verringerten sich um 3,1%. Hier war ein Rückgang um 1,5% erwartet worden.
 
 
Ein Hauptgrund für den starken Rückgang im Dezember war allerdings, dass die Tankstellenumsätze aufgrund der deutlich niedrigeren Benzinpreise um 15,9% zurückgegangen sind. Ohne Tankstellenumsätze bleibt ein Rückgang der Einzelhandelsumsätze von 1,4%.
 
Für das Gesamtjahr 2008 wird einen Rückgang der Einzelhandelsumsätze um 0,1%  gemeldet. Ohne Kfz kam es jedoch sogar zu einer Zunahme von 3,0% . Das hängt damit zusammen, dass beim Absatz von Automobilen und Automobilteilen ein Minus von 11,9% zu verzeichnen war. Kein Wunder also, dass die US-Autobauer in Schwierigkeiten geraten sind.

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