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Zwischen Resignation und Erfolg
von Jochen Steffens
 
Es scheint fast so, als hätten sich die Finanzinstitute abgesprochen. In dieser Woche folgt eine Horrornachricht der anderen. Zwar war abzusehen, dass diese Berichtssaison kein Sonntagsspaziergang wird, aber die Nachrichten sind noch schlechter als die bereits skeptischen Einschätzungen der Analysten. Ich bin gespannt, wie die Zahlen von Morgan Stanley und JP Morgan Chase ausgefallen sind. Noch gespannter bin ich, was die Citigroup morgen meldet.
 
Bank of America hat Probleme mit Merrill-Lynch-Übernahme
 
Heute kam die Meldung, dass die Bank of America Staatshilfen benötigt. Offenbar hat sich das Institut bei der Übernahme der Investmentbank Merrill Lynch verhoben. Ohne die Staatshilfen sei die Übernahme, die eigentlich bereits abgeschlossen sein sollte, in Gefahr, da die Verluste bei Merrill Lynch deutlich höher ausgefallen sind, als bisher gedacht. Das mit den Zahlen der Deutschen Bank ist ein klarer Hinweis darauf, dass wir auch von den anderen Banken in dieser Berichtssaison wenig positive Überraschungen erleben werden.
 
Sollte diese Übernahme doch noch scheitern, würde das weltweite Finanzsystem erneut ins Wanken geraten. In diesem Fall müsste man sich fragen, wie viele Einschläge das System noch verkraften kann.
 
Wir können natürlich davon ausgehen, dass die Bank of America staatliche Unterstützung erhält. Was würden all die Konjunkturpakete und Bankenrettungsschirme für einen Sinn machen, wenn dann doch eine neue Pleite das gerade neu gewonnene Vertrauen der Banken untereinander wieder erschüttert.
 
Fragiler Bodenbildungsversuch
 
Aber diese Vorfälle belegen, wie fragil die aktuelle Situation und damit auch der Boden zurzeit noch ist. Es ist das, was ich die ganze Zeit schreibe: Wir befinden uns in einem Bodenbildungsversuch, aber wirklich schlechte Nachrichten können jede Hoffnung zunichte machen. Anhand der Abwärtsdynamik erkennt man, wie viele Investoren nach der guten Entwicklung über den Jahreswechsel auf ein gutes Jahr 2009 spekuliert haben. Diese werden nun alle wieder aus dem Markt getrieben.
 
Ich sehe an Mails und Telefonaten, dass viele von Ihnen sehr verunsichert sind und einige bereits völlig resigniert haben. Auch wenn es nicht viel hilft das zu sagen, aber das geht nicht nur Ihnen so. Ich kenne zurzeit eigentlich niemanden, der sich mit Börsen beschäftigt und der nicht verunsichert wäre.
 
Man muss sich einfach immer wieder bewusst machen, dass wir uns „in“ einer der größten Krisen seit dem 1929er Crash befinden, sprich in einer auch für die Börse sehr seltenen Ausnahmesituation. Es gibt hier demnach kaum Erfahrungswerte auf die man zurückgreifen kann!
 
Zwischen Resignation und Erfolg
 
Und trotzdem sollten Sie die Augen offen halten und die Chancen suchen. Sie werden sich ergeben. Das war immer so und wird auch in dieser Krise so sein. Lassen Sie sich also nicht von den Nachrichten, den Kursbewegungen und von möglichen Kursverlusten emotional erschöpfen. Es ist das altbekannte Spiel unserer geliebt/gehassten Miss Börse: Sie wird all die Schwachen, die emotional nicht gefestigten Persönlichkeiten aussortieren und nur den Demütigen und Gefestigten den langfristigen Erfolg gönnen.
 
Sie dürfen also alles tun, nur nicht resignieren! Wenn Sie resignieren, hat die Börse gewonnen. Sie werden dann einem möglichen Aufwärtstrend oder einem weiteren Abwärtstrend zuschauen und nicht dabei sein. Sie werden resigniert vielleicht die besten Chancen Ihres Lebens verpassen!
 
Sie müssen die Einschläge des letzten Jahres abschütteln und sich fit für die Chancen machen. Egal wie lange es auch noch dauern wird. Es gilt höchst wachsam und konzentriert dem weiteren Verlauf zu folgen, um zuzuschlagen, wenn sich Chancen zeigen. Wenn die Krise Sie aber emotional erschöpft hat, werden Sie die dazu nötige Kraft nicht aufbringen.
 
Was soll man machen, wenn man viel Geld verloren hat?
 
Wer viel Geld verloren hat, sollte die aktuelle Situation nutzen, um kleine Summen (!) in arg runtergeprügelte Standardwerte zu investieren, bei denen eine gute Chance besteht, dass sie die Krise überleben. Es gehört natürlich eine gewisse Recherchearbeit dazu, diese Unternehmen zu finden. Aber es gibt sie! Dann müssen Sie nur drei bis acht Jahre warten. Entweder verlieren Sie dann noch die kleine investierte Summe, oder aber Sie können einen Teil oder sogar alle Verluste ausgleichen.
 
Viele Grüße
 
Jochen Steffens

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