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US-Protektionismus als Gefahr für die Weltwirtschaft
von Jochen Steffens
 
Es ist die große Gefahr für die Weltmärkte: Wenn die Staaten dieser Erde nun anfangen, aufgrund der Krise zu protektionistischen Maßnahmen zu greifen, wird es bitter. Natürlich ganz besonders für Deutschland als Exportweltmeister.
 
Man weiß, dass gerade die demokratische Partei in den USA einen Hang zu protektionistischen Tendenzen hat. So verwundert es nicht, dass bei der Verteilung des über 800 Mrd. Dollar schweren Rettungspaketes in den USA die ersten Triebe dieser bitteren Frucht bereits zu erkennen sind. Bei den geplanten Infrastrukturmaßnahmen soll ausschließlich Stahl und Eisen aus den USA eingesetzt werden, so lange es nicht zu Lieferengpässen oder einen Kostenanstieg um über 25 % kommt. Ein weiterer Entwurf sieht sogar vor, dass alle Materialien und Ausrüstungsgegenstände, die bei diesen Programmen eingesetzt werden, aus US-Produktion stammen müssen. Das Gesetz soll noch im Februar beschlossen werden.
 
Einfach, aber falsch
 
Natürlich klingt es gerade in den Ohren des einfachen US-Arbeiters sinnvoll. Es ist das patriotische Denken, der New Deal mit der amerikanischen Industrie: Keine Billigimporte aus China mehr, die den Wettbewerb erschweren. Das Geld kommt nur noch und ausschließlich den Amerikanern zu Gute. Warum sollte auch ein Cent ins Ausland fließen? In der Krise ist sich der Mensch immer selbst am nächsten.
 
Wenn es doch so einfach wäre.  
 
Protektionismus führte auch schon 1929 zu einer Verschärfung der Krise

Das Problem ist natürlich einfach, aber offensichtlich nicht einfach genug, um es den US-Abgeordneten im Repräsentantenhaus klar zu machen. Der Rest der Welt wird nicht tatenlos zusehen. Eine solche Entscheidung kann zur Initialzündung für andere Länder werden. Wenn jedoch der Protektionismus erst die Welt heimsucht, wird der internationale Handel massiv erschwert werden. Leider erinnern sich nur wenige daran, dass es nach 1929 gerade auch der Protektionismus (z.B. in Frankreich) war, der die damalige Krise massiv verschärft hat.
 
Der Blinde und der Lahme

Völlig außer Acht gelassen wird von den US-Amerikanern, dass ganz besonders der gefürchtete Billigimporteur für Stahl und Eisen China sich vor den Kopf gestoßen fühlen könnte. Nun besitzt aber China US-Staatsanleihen in gigantischem Ausmaß. Insgesamt hat China über 680 Mrd. Dollar in US-Staatsanleihen angelegt. Was passiert, wenn China diese Anleihen ins Spiel bringt?
 
Doch China braucht gar nicht diesen Knüppel rauszuholen. Bis jetzt war China den Forderungen der USA nach einer Aufwertung des Yuans immer, wenn auch zögerlich, nachgekommen. Wenn sich nun die USA beim Stahl quer stellt, könnte China zunächst den Yuan wieder massiv abwerten, gerade auch weil die chinesische Wirtschaft zurzeit sowieso Probleme hat. Ein abwertender Yuan würde chinesische Produkte in den USA erheblich verbilligen, so dass die Konkurrenz für amerikanische Produkte natürlich stärker würde. Das würde in den USA weitere Arbeitsplätze gefährden und die Deflation verstärken. Da im Moment Unternehmenskredite in den USA kaum zu bekommen sind, würde ein solches Preisdumping eine Reihe von sowieso schon angeschlagenen US-Unternehmen in den Konkurs treiben.
 
Die Reaktion auf die Reaktion
 
Um es einmal weiter zu spinnen: Die USA könnte auf diese Abwertung des Yuans mit massiven Strafzöllen auf chinesische Produkte reagieren. Eine geniale Idee, denn dann müssten Produkte wieder in den USA hergestellt werden. Das würde doch sofort neue Arbeitsplätze schaffen! Man sieht, auf den ersten Blick sind diese protektionistischen Maßnahmen immer sehr einladend.
 
Der Geschädigte wäre der Verbraucher
 
Wir befänden uns mit diesem Schritt aber urplötzlich mitten in einem Wirtschaftskrieg zwischen den USA und China. Wie gesagt, aufgrund der immensen US-Staatsanleihen, die China innehat, hat die USA hierbei einfach die schlechteren Karten. Doch lassen wir das weiterhin außen vor. Nehmen wir an, die USA erheben Zölle, die schlussendlich die Preise der Waren aus China auf US-Niveau bringen. Die US-Bürger sollen nur noch US-Produkte kaufen.
 
Diese US-Produkte sind natürlich erheblich teurer. Die Kosten hierfür müsste demnach der US-Verbraucher tragen. Gerade in der aktuellen Situation wäre das eine Katastrophe! Es ist doch gerade der Konsum, der in den USA zurzeit massiv belastet ist. Die Verbraucher könnten sich demnach nur noch auf das Wesentlichste beschränken, Opfer wäre der Einzelhandel. Auch hier droht damit ein weiterer massiver Abbau von Arbeitsplätzen. Was auf den ersten Blick so schön für den US-Bürger aussieht, wird schlussendlich zum tödlichen Bumerang.
 
Inflationsgefahren
 
Diese Entwicklung hätte aber noch eine weitere Folge: Die Inflation würde stark zulegen. Darauf müsste die Fed mit steigenden Zinsen reagieren. Das wiederum birgt in der aktuellen Krise größte Gefahren.
 
Der Untergang der Exportindustrie
 
Ganz außen vorgelassen habe ich, dass natürlich auch die US-Exportindustrie ganz erhebliche Probleme kriegen würde, da natürlich sofort auch andere Länder Strafzölle verhängen oder vergleichbare Gesetze beschließen.
 
Selbst wenn das nicht geschieht, hätte die Exportindustrie schnell ein weiteres Problem. Wenn sie zum Beispiel nicht auf den Billigimportstahl aus China zurückgreifen kann, sondern auf teureren US-Stahl, kann sie am Weltmarkt auch ohne Zölle nicht mehr konkurrieren. Da wird dann auch keine Abwertung des Dollars mehr helfen. Also auch hier sind Arbeitskräfte gefährdet.
 
Nur ein Ausschnitt
 
Ich kann hier natürlich nur einen kleinen Teil der erheblichen Folgen protektionistischer Maßnahmen erläutern, tatsächlich wären diese aber Gift für die Weltwirtschaft. Die Folgen für die Industrieländer wären dramatisch. Insgesamt würde es zu einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit führen, und das kann eigentlich niemand wollen.
 
Kein Wirtschaftskrieg erwartet
 
Meines Erachtens wird es aber nicht zu einem offenen Wirtschaftskrieg zwischen den USA und China kommen (noch nicht). China braucht die USA als Absatzmarkt. Es ist zu schwierig für China, in Europa Fuß zu fassen, und der Konsum in Asien reicht noch nicht aus, um die chinesische Produktion zu absorbieren. Auf der anderen Seite wird sich Barack Obama natürlich die Frage stellen, wer ihm denn das 800 Mrd. Dollar Konjunkturprogramm überhaupt finanzieren soll, wenn nicht die Chinesen?
 
Viele Grüße
 
Jochen Steffens
 
P.S. Mein Kompliment geht heute an die Spielerin / den Spieler mit dem Nick Vendetta: 32.400 Euro beim Spiel "Intuitives Trading", das wird kaum noch zu knacken sein! (siehe www.trading-spiele.de)  

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Über sharewise:
sharewise (sharewise.com) ist die erste Finanz-Community, die Anlegerschutz und die Web 2.0-Wirkweise gezielt miteinander verbindet. Die Mitglieder von sharewise teilen auf der im August 2007 gestarteten Plattform ihr Börsenwissen, tauschen sich über Marktentwicklungen aus und geben Aktienempfehlungen ab. Anders als bei herkömmlichen Finanzportalen macht sharewise jedoch transparent, wie seriös die einzelnen Tippgeber sind. Dazu gleicht sharewise jeden Tipp automatisch mit der an der Frankfurter Wertpapierbörse realisierten Performance der bewerteten Aktientitel ab und erstellt so ein Ranking der besten Tippgeber. Dadurch können Börseneinsteiger wie Profi-Analysten bei sharewise wertvolle Tipps für das eigene Portfolio sammeln, denn schwarze Schafe und schlechte Tippgeber fallen bei sharewise sofort auf. Die Mitgliedschaft bei sharewise ist kostenlos. Geschäftsführer und Gründer von sharewise sind Stefan Nothegger und Nicolas Plögert.
 
Pressekontakt:
Tel:      089 - 238881-14
Fax:     089 - 238881-18
E-Mail:     Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Nicolas Plögert
Maffeistrasse 4
80333 München
 
 
Cortal Consors, ein Unternehmen von BNP Paribas, ist eine der führenden Anlagebanken für die private Geldanlage und Online-Trading in Europa. Mit einem umfassenden Produktportfolio und einem breiten Angebot an Dienstleistungen betreut Cortal Consors über diverse Vertriebskanäle mehr als eine Million Kunden. Cortal Consors ist in fünf europäischen Ländern vertreten: Deutschland, Frankreich, Spanien, Belgien und Luxemburg. Im Rahmen des Geschäftsbereichs AMS (Asset Management & Services) bilden Cortal Consors, das Broker-Haus B*capital und Geogit BNP Paribas, ein führender Broker im indischen Markt, die Einheit BNP Paribas Personal Investors. 

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