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Anleger ignorieren schlechte US-Arbeitsmarktdaten
von Jochen Steffens
 
Interessant, bis jetzt (ca. 16.00 Uhr) ignorieren die Anleger die doch eigentlich sehr schlechten Arbeitsmarktdaten:
 
Die Zahl der Beschäftigten (ohne Landwirtschaft) ist in den USA im Januar um 598.000 zurückgegangen. Das ist der stärkste Rückgang der Beschäftigung sei 1974.
 
Analysten hatten hingegen mit einem Rückgang um nur 524.000 gerechnet. Interessant auch, dass der Wert vom Dezember von minus 524.000 auf nunmehr minus 577.000 weiter nach unten revidiert wurde. Das sind sehr, sehr schlechte Zahlen. 
 
 
Wenn Sie sich das Diagramm anschauen, sehen Sie, wie dramatisch die aktuelle Situation selbst im Vergleich mit den Jahren 2000-2003 ist.
 
Kein Wunder, dass die Arbeitslosenquote in den USA nunmehr bei 7,6 % liegt. Das wiederum ist der höchste Stand seit September 1992. Analysten hatten mit einer Quote von 7,5 % nach 7,2 % im Vormonat gerechnet.
 
Arbeitsmarkt kein guter Frühindikator
 
Nun ist der Arbeitsmarkt sicherlich nicht als Frühindikator zu werten. Der Markt hatte natürlich nach den schlechten Erstanträgen gestern mit noch Schlimmerem gerechnet - aber trotzdem, einen Grund zur fröhlichen Euphorie sehe ich in den Zahlen nicht.
 
Offensichtlich spielen bei den aktuellen Kursgewinnen noch andere Faktoren eine Rolle, der Nasdaq100 ist gerade aus seinem Dreieck gesprungen und ich schätze, dass die chartverliebten Amerikaner nun den Einstieg proben. Ich bin gespannt, ob dieser Ausbruch nachhaltig wird oder lediglich ein weiteres Fehlsignal in der langen Reihe von Fehlsignalen seit Oktober 2008 darstellt. 
 
Wenn schlechte Nachrichten gekauft werden, muss man aufpassen
 
Wenn dieser Ausbruch nachhaltig wird und derart schlechte Nachrichten gekauft werden, dürften wir gerade den Anfang einer kräftigen Gegenbewegung erleben. In diesem Fall hätte in dieser Woche alles zusammengepasst: Die Charttechnik, die ungewöhnliche Häufung der Verschwörungsmails und die allgemein vorherrschende Unlust, Frustration und Verstimmtheit.
 
Ich traue dem Braten allerdings noch nicht und wahrscheinlich ist sogar das bullish zu werten. Ich denke nämlich, das geht nicht nur mir so. Es ist ein verrückter Markt zurzeit, keine Frage...
 
Wie soll man bei den Bewegungen noch mitkommen?
 
Fast noch schlimmer sind für die etwas kurzfristig orientierten Trader (auf Wochensicht) die unglaublichen Handelsspannen, die wir im Moment im Markt haben. Auf den ersten Blick mag man meinen, dass bei solchen Tagesschwankungen entsprechend höhere Gewinne zu erzielen sind. Doch die Realität sieht anders aus. Fakt ist, dass man gerade gekaufte Positionen kaum vernünftig dicht absichern kann, so dass die möglichen Kursgewinne nicht mehr in einem akzeptablen Verhältnis zu den Kursverlusten stehen. Das macht es nahezu unmöglich im Rahmen eines vertretbaren Chance/Risikoverhältnisses einzusteigen.
 
Heute war es kein Spaß für die Shorties: Eine BMW über 10 % im Plus, eine Daimler knapp 10 %. Aber auch andere Schwergewichte wie Siemens schaffen 5 % und mehr. Morgen können schon wieder die dran sein, die Long sind.  
 
Schlecht für die Psyche
 
Und gleichzeitig sieht man viel zu oft uninvestiert diesen gigantischen Intradaygewinnen hinterher und fragt sich, warum man nicht gerade diese Aktie gestern gekauft/verkauft hat. Aber die Schwankungen sind zu zufällig, es gleicht einem Glücksspiel und des mog i net, das ist nicht mein Markt. Bestes Beispiel dafür ist das, was die Deutsche Bank in den letzten Tagen gemacht hat. Mal 10 % rauf, dann wieder 7-8 % runter. Es ist einfach hammerhart.
 
Oberstes Gebot ist also zurzeit: Lassen Sie sich nicht von dieser Intraday-Volatilität verrückt machen! Wenn Sie merken, dass Sie nervös werden, schaffen Sie sich Distanz. Das geht am einfachsten, wenn man an solchen Tagen immer mal wieder einen Blick auf die langfristigen Charts wirft. Dabei relativieren sich die hohen Intraday-Schwankungen schnell:
 

 
 
Viel ist auch im Dax, trotz der nun vier positiven Tage hintereinander nicht passiert. Wir haben gerade mal die 4.600er Marke wieder erreicht. Diese ist zurzeit mit die wichtigste Widerstands/Unterstützungslinie im Dax. Man könnte sie fast als den fairen Wert der aktuellen Seitwärtsbewegung ansehen, obwohl sie sogar etwas unterhalb der Mittellinie liegt. Alles unterhalb dieser 4.600er Marke ist Bärenland. Diese Marke selbst ist der Grenzzaun. Und erst über dieser Marke kommen wir auf die Bullenkoppel.

Wenn diese erreicht wird, stehen die Chancen gut, dass der Dax an die obere Grenze der Seitwärtsbewegung läuft und damit diese erst einmal fortsetzt.
 
Jetzt bin ich aber erst mal gespannt, wie sich der Nasdaq100 im weiteren Verlauf entwickelt und ob er die Gewinne bis zum Ende des Handelstages halten kann.

Viele Grüße
 
Jochen Steffens
 

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