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Die letzte Chance auf lebenslange Steuerfreiheit
von Jochen Steffens
 
Bevor ich auf die tagesaktuellen Geschehnisse eingehe, möchte ich Sie ein letztes Mal daran erinnern, dass nur noch zwei Wochen bleiben, um sich zu entscheiden. Will man eine kleine oder größere Summe auf lange Sicht anlegen, um der Abgeltungssteuer für die Dauer dieser Ivestition zu entgehen, oder nicht?
  
Das bekannte Rechenbeispiel ist einfach überzeugend: Wenn  Sie 100.000 Euro investieren, haben Sie in 20 Jahren bei einer durchschnittlichen Dax-Rendite von 7 Prozent 386.986,45 Euro im Depot, sprich 286.986,45 Euro Gewinn erwirtschaftet. Wenn Sie davon auch noch Abgeltungssteuer zahlen müssten, verlieren Sie 25 %, das entspricht einer Summe von 71.742,12 Euro oder mehr als 70 % der anfänglich investierten Summe. Ich denke, ich würde mich im "hohen Alter" ärgern, diese Summe an das Finanzamt zahlen zu müssen.
 
Den richtigen Einstiegszeitpunkt gibt es nicht
 
Man sollte sich also gerade jetzt, wo wir einen der größten Crashs seit 80 Jahren hinter uns haben, zumindest um einen kleinen Teil seiner Altersversorgung kümmern, in dem man zumindest eine kleine Summe riskiert, es müssen ja nicht direkt 100.000 Euro sein.
Natürlich kann Ihnen niemand garantieren, dass der Dax anschließend nicht noch weiter fallen wird. Diese Gefahr ist aber immer gegeben, egal zu welchem Zeitpunkt ein Anleger investiert. Man kann vorher den richtigen Einstiegszeitpunkt nicht ausmachen. Denn ob es richtig war zu investieren, weiß man immer erst hinter her, bei langfristigen Investition oft erst viele Jahre später.  Aber das Rückschlagspotenzial heute, nach einem Minus von um die  40 % im Dax, ist etwas geringer, als es 2007 nach einer vierjährigen Rally war.
 
Wenn Sie unsicher sind, wie Sie am besten ein langfristiges Depot aufbauen, speziell um der Abgeltungssteuer zu entgehen, empfehle ich Ihnen unseren Spezialreport zur Abgeltungssteuer  (klicken Sie dazu hier). Wenn Sie diesen bestellen, erhalten Sie sofort am Montag die drei bereits erschienen Ausgaben per Mail (PDF) zugeschickt und im Laufe der nächsten Woche erscheint die letzte Ausgabe, die sich mit dem Thema Absicherungsstrategien beschäftigt.
 
Nie alles in den Aktienmarkt...
 
Ein Hinweis noch: Auch wenn 25 % Abgeltungssteuer eine Menge ist, sollten Sie natürlich nur immer einen gewissen Teil Ihres Vermögens in den Aktienmarkt investieren.  Eine gute Vermögensanlage muss sich grundsätzlich auf mehrere Anlageklassen stützen. Je breiter Sie diversifizieren, umso besser, obwohl der Aktienmarkt einer der wenigen Anlageklassen ist, die in den letzten 200 Jahren die Inflation schlagen konnten.
 
Nasdaq100 schließt Gap
 
Und, da ist es geschlossen, auf die Amis kann man sich dahingehen verlassen:
 
 
Der Nasdaq rutschte gestern in das Gap und kam tatsächlich erst an der unteren Grenze zum Halten. Heute hat er diese untere Grenze des Gaps nach unten gebrochen. Hintergrund für diesen Bruch ist, dass der US-Senat mit 52 zu 35 Stimmen das 14 Milliarden Dollar schwere Rettungspaket für die angeschlagene US-Autoindustrie abgelehnt hat. Jetzt ist die Zukunft gerade der beiden vom Bankrott bedrohten Automobilunternehmen General Motors und Chrysler mehr als ungewiss. Kommt es zu einer Pleite?
 
Gewerkschaft stellt sich quer
 
Auslöser für die Ablehnung war, dass die Gewerkschaft United Auto Workers eine sofortige und massive  Lohnreduzierung abgelehnt hatte. Unklar ist, ob es im Senat zu neuen Versuchen kommen wird, doch noch vor dem Jahresende das Rettungspaket durchzubringen. Es gibt Analysten, die befürchten, dass General Motors ohne Hilfen noch vor dem Jahresende insolvent wird.
 
Rettung durch US-Regierung
 
Gerade höre ich, dass Reuters meldet, das Weiße Haus habe soeben erklärt, man wolle die Autobauer retten und dazu auf das Hilfspaket für die Banken (TARP Funds) zurückgreifen. Prompt erholen sich die US-Indizes deutlich, der Nasdaq100 kann sogar ins Plus laufen.
 
Die Begründung der Regierung lautet, dass die Gefahren für die amerikanische Wirtschaft durch einen Konkurs der großen Autobauer einfach zu hoch sind.
 
Hin und Her, ohne Sinn und Verstand
 
Ist das ein Markt... Wenn die amerikanischen Indizes jetzt wieder nachhaltig ins Plus drehen sollten und der Markt sich die nächsten Tage fängt, hätten wir wieder ein neues Fehlsignal erlebt. Wie gesagt, bis hier nicht eindeutigere Entscheidungen fallen, sollte man sehr, sehr vorsichtig bleiben – auf beiden Seiten. Solche kurstreibenden Nachrichten kann man einfach nicht vorhersehen.

Viele Grüße und einen stressfreien 3. Advent
 
Ihr
 
Jochen Steffens

US-Wirtschaftsdaten
von Jochen Steffens
 
Die Erzeugerpreise sind im November um 2,2 % gesunken. Analysten hatten mit einem Rückgang im Bereich von 1,8 bis 2,0 % gerechnet, nach zuvor minus 2,8 %.

Die Kernrate der US Produzentenpreise ist um 0,1 % gestiegen. Analysten hatten Werte im Bereich von 0,1 bis 0,2 % prognostiziert.
 
 
 
Während die Erzeugerpreise nun den 4. Monat in Folge negativ sind und die Dynamik nicht abnimmt, ist jetzt auch die Kernrate deutlich gesunken. Man erkennt jetzt die Zeitverzögerung, auf die ich hier hingewiesen hatte.  Wahrscheinlich werden wir im Januar 2009 in der Kernrate den ersten Minuswert seit Oktober 2006 sehen.
 
Der Einzelhandelsumsatz ist im November um 1,8 % zurückgegangen. Erwartet wurde ein Umsatzrückgang von 1,8 bis 2,1 %. Im Vormonat war der Umsatz des Einzelhandels in den Vereinigten Staaten noch um 2,9 % gefallen.  

Ohne die Autoverkäufe ist der Einzelhandelsumsatz in den USA um 1.6 % zurückgegangen. Gerechnet wurde mit einem Bereich von -1,7 bis -1,9 %. Einen Monat zuvor war noch ein Rückgang um 2.4 % zu verzeichnen gewesen.
 
 
 
Im Diagramm erkennt man, wie die Einzelhandelsumsätze seit Jahresmitte unter zunehmender Dynamik einbrechen. Auch wenn der prozentuale Rückgang aktuell nicht mehr so stark ausfällt, so ist diese Zahl angesichts des Weihnachtsgeschäfts doch weiterhin bedenklich.
 
Die Lagerbestände sind im Oktober um 0,6 % zurückgegangen. Erwartet wurde ein Rückgang um bis zu 0,2 %. Die Umsätze sind gleichzeitig um 3,5 % eingebrochen.
 
Der vorläufige Verbraucherstimmungsindex der Uni Michigan für die USA notiert im Dezember bei 59,1. Erwartet wurde er im Bereich 55,2 bis 58. Im Vormonat hatte der Index noch bei 55,3 notiert.
 
 
Interessant ist, dass die Einschätzung der aktuellen Lage sich deutlich nach oben entwickelt hat. Das wiederum dürfte zum einen mit den gesunkenen Energiepreisen zu tun haben, zum anderen aber auch mit den Rettungsmaßnahmen der US-Regierung. Man muss diesen Wert als ersten zarten Hinweis auf eine Stabilisierung der Situation begreifen. Jetzt müsste nur noch die Erwartungskomponente auch ansteigen, dann wäre dies von den Wirtschaftsdaten her ein erster deutlicher Hinweis, das die Maßnahmen und der sinkende Ölpreis Wirkung zeigen!
 

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