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Erste Entscheidung gefallen
US-Konjunkturdaten

Erste Entscheidung gefallen
von Jochen Steffens

Gestern kam es zu einer beachtlichen Rally bei den US-Indizes, womit eine Entscheidung gefallen ist:



Mit dieser langen weißen Kerze ist nun eindeutig, dass es sich bei dem Bruch der „Nackenlinie“ (rot) um einen Fehlausbruch gehandelt hat. Meine These hat sich damit bestätigt. Ebenso ist jetzt endgültig für jeden zu erkennen, dass es eben keine Schulter-Kopf-Schulter-Formation gewesen ist.

Ich habe zu diesem Thema, wie schon geschrieben, viele zum Teil auch sehr wütende Mails erhalten, die mir unterstellten, ich würde lediglich verzweifelt versuchen meine bullishe Haltung zu begründen. Es gab sogar spürbar mehr Abmeldungen vom Steffens Daily, wenn ich darüber geschrieben habe. Wahrscheinlich waren darunter verärgerte Anleger, die mit dieser bullisheren Sichtweise nicht einverstanden waren. Aber das ist typisch, wenn man gegen den Mainstream argumentiert.

Es hätte trotzdem alles anders kommen können

Es gibt aber jetzt keinen Grund, schadenfroh oder so etwas zu sein. Es hätte ohne Frage auch anders kommen können. Wir sind hier bei Stockstreet alle schon zu lange Trader, um nicht zu wissen, dass an der Börse alles passieren kann. Auch jetzt noch, nach diesem bullishen Signal könnten die Kurse morgen wieder einbrechen. Es müssen heute und in den nächsten Tagen Anschlusskäufe zu erkennen sein. Das ist wichtig, da ansonsten besteht die Gefahr, das auch dieser Anstieg nur eine Eintagsfliege gewesen ist.

Wenig überzeugende Überzeugungen

Mein Anliegen ist es vielmehr, immer wieder deutlich zu machen, dass man als Trader seine Überzeugungen „bullish / bearish“ beständig hinterfragen muss, egal wie überzeugt man auch sein mag. Börse ist anders als Politik oder Gespräche am Stammtisch. Immer wenn mir Menschen eine bullishe oder bearishe Meinung mit großer Vehemenz vortragen, oder sehr extrem in ihren Überzeugungen werden, weiß ich, da steht kein guter Trader vor mir. Sorry, aber das ist so.

Um erfolgreich zu traden, sollte man demnach immer wieder an seinen Überzeugungen zweifeln. Besser noch, man blendet sie als irreführende Gedankengänge völlig aus. Es interessiert nicht, was man denkt. Es interessiert auch nicht, was die Medien schreiben. Dort stehen auch nur Überzeugungen von anderen Menschen. Selbst wenn diese große Namen tragen wie Sorros oder Greenspan, sind auch das nur Meinungen. Und Sie finden zum Thema Börse zu jeder Zeit zu jedem Thema eine Gegenmeinung von anderer namhafter Seite.

Emotionslos auf Wahrscheinlichkeiten traden

Besser ist es, sich das anzusehen, was ist und nach dem zu urteilen, was geschieht. Das ist zurzeit zugegebenermaßen alles andere als einfach, da die Börsen sehr unruhig sind. Gleichzeitig prasseln viele extreme Meinungen auf den gemeinen Anleger, und es ist schwierig, sich davon abzugrenzen. Selbst die Werbung wird immer extremer, obwohl seit Anfang des Jahres nicht viel passiert ist. Diese Werbung nutzt die Angst der Anleger, um sie in die Produkte zu treiben: „Die Welt geht unter! Sie werden alles verlieren! Lesen Sie hier, wie Sie sich davor retten können!“. Angst verkauft sich gut in diesen Zeiten. Vernunft wird, wie oben beschrieben, eher abgestraft.

Wenn man die Börse jedoch als ein Spiel mit den Wahrscheinlichkeiten begreift, hat man es bereits sehr viel einfacher. Man wird nicht von solchen Horrormeldungen geschockt. „Mag sein, dass die Welt untergeht, solange der DAX aber diese oder jene Linie nicht gebrochen, dieses oder jenes Signal nicht ausgebildet hat, tut sie dies ohne mich.“ Alles andere ist grobes Rauschen. Zudem ist man so auch in der Lage, seine Einschätzung von einer Stunde zur anderen zu ändern - wenn nötig.

Interessant finde ich zudem, dass unser „Hass-Mail-Indikator“ offenbar wieder bestens funktioniert hat.

Genug des Rückblicks auf dieses Thema, kommen wir zu den Prognosen:

Eins weiß ich nun absolut sicher: Deutschland wird leider nicht Fußball-Weltmeister 2010. Weniger eindeutig ist der weitere Verlauf an den Börsen:



Im DAX erkennt man, dass sich trotz der Schwäche am oberen Ende des Trends, an der unteren Trendbegrenzung eine V-Erholung ausgebildet hat. Das sieht ebenfalls gut aus. Bullisher wird es, wenn jetzt noch die grüne Widerstandszone überschritten wird, an der der DAX heute hängt. Hier kann es auch zu einer kurzen Gegenbewegung kommen. Das wirklich endgültige Bullensignal wird nach wie vor aber erst ausgebildet, wenn ein neues nachhaltiges Hoch entsteht (sprich die 6.335er Marke nach oben gebrochen wird.)

Und bis dahin befinden wir uns innerhalb einer Seitwärtsbewegung, in die wir März dieses Jahres eingetreten sind. Und innerhalb solcher Seitwärtsbewegung ist tatsächlich alles möglich.

Zum Schluss noch kurz zu einem anderen Thema:

Auch im Mai 2010 verzeichneten die deutschen Exporte mit einem Plus von 28,8 % den stärksten Zuwachs seit 1989! Selbst auf Monatssicht stiegen sie noch um 9,2 % an. Und so verwundert es nicht, dass auch die Produktion des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland um 2,6 % zulegen konnte. Analysten hatten lediglich mit einem Anstieg um 1 % gerechnet.

Das sind sehr gute Zahlen, auch wenn sie natürlich eine Gegenreaktion zur Krise 2009 darstellen. Es muss demnach davon ausgegangen werden, dass es nicht ganz so dynamisch weiter geht. Doch wie ich von Unternehmerseite höre, brummt die Wirtschaft hier in Deutschland zurzeit ganz schön.

Viele Grüße

Jochen Steffens 


US-Konjunkturdaten
von Jochen Steffens

Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind in der letzten Woche um 21.000 auf nunmehr 454.000 Zurückgegangen. Analysten hatten mit einem Rückgang von 12.000 gerechnet.

 

Die Seitwärtsbewegung des Vier-Wochen-Durchschnitts notiert weiter seitwärts. Nach wie vor sind die Erstanträge auf einem zu hohen Niveau. Wie üblich können sich diese aber in den Sommermonaten etwas beruhigen. Daraus wäre noch kein Schluss auf eine nachhaltige Verbesserung zu ziehen. Insgesamt rechnen wir jedoch damit, dass sich der US-Arbeitsmarkt im Herbst spürbar erholen wird.


Zurückhaltung in schwieriger Marktphase zahlt sich aus

Betrachten wir uns die Performance der Aktienmärkte seit den Tiefs 2008/2009, dann sehen wir teilwiese beeindruckende Zahlen (z.B. NASDAQ 100 mit zwischenzeitlich +100 %). Gemessen daran verlief die aktuelle Korrektur in völlig normalen Bahnen. (Rückgang um ca. 1/3 des vorherigen Anstiegs).

Da die Korrektur inzwischen erhebliche Ausmaße annimmt, ist jetzt der richtige Zeitpunkt für Ihre Engagements. Dies dürfte insbesondere neue Leser und Anleger freuen, die bisher kaum investiert sind.

Bereitmachen zum (Wieder-)Einstieg!


Den Anfang machen wir bereits in der aktuellen Ausgabe mit einem fundamental starken und aussichtsreichen Hightech-Investment. Weitere Werte werden folgen.

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