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Gute Zahlen, schlechte Konjunkturdaten und ein Umfrage-Index
von Jochen Steffens
 
Heute waren es die Zahlen von Nokia und J.P. Morgan, welche den Markt bewegten. Nokia hat im ersten Quartal 244 Millionen Handys verkauft und damit die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der Umsatzrückgang von zuvor 12,7 Mrd. Dollar auf nunmehr 9,3 Mrd. Dollar und der Gewinneinbruch je Aktie von zuvor 0,32 Euro auf nunmehr 0,03 Euro waren den Marktteilnehmern anscheinend weniger bedeutend, die Aktie schoss deutlich ins Plus. Hier dürfte sich auch die Aussagen von Konzernchef Olli-Pekka Kallasvuo ausgewirkt haben, dass es Zeichen einer Stabilisierung gebe und das an der Jahresprognose festgehalten werde.
 
Eine kleine Intraday-Rally verursachten die Zahlen von J.P. Morgan. J.P. Morgan meldete einen Gewinn je Aktie von 40 Cent. Analysten hatten lediglich mit 32 Cent gerechnet. Damit liefert bereits die dritte US-Bank bessere Zahlen. Zuvor hatten schon Goldman Sachs und Wells Fargo positiv überrascht.

US-Konjunkturdaten verschlechtern sich wieder
 
Was mich aber ein wenig bedenklich stimmt: Die US-Konjunkturdaten verschlechtern sich wieder. So wurden heute die US-Baubeginne und Baugenehmigungen gemeldet, und nach der Erholung bei den letzten Zahlen kam es nun doch wieder zu einem Rückgang.
  
  
Die Baubeginne sanken um 10,8 Prozent auf 510.000.  Analysten hatten lediglich mit einem Rückgang um 7,5 Prozent gerechnet. Die Baugenehmigungen sanken um 9 Prozent auf 513.000.  
 
Ein wichtiges Indiz für die Qualität der aktuellen Rally
 
Wie Sie wissen, ist gerade der Immobilienmarkt für mich ein wichtiges Indiz für die Qualität der aktuellen Rally. Zwar sinken in den USA die Hypothekenzinsen und auch die Preise sind auf ein Niveau gesunken, das Häuser in den USA wieder attraktiver werden lässt. Auf der anderen Seite fehlt den Amerikanern natürlich das Geld. Steigende Arbeitslosigkeit, Rezession und Deflation  sind kein gutes Umfeld für den Immobilienmarkt. Welche dieser beiden Seiten nun die Überhand gewinnt, werden wir an den weiteren Immobilienmarktdaten erkennen. Die heutigen Zahlen waren in diesem Zusammenhang enttäuschend.
 
China gerät in den Strudel der Wirtschaftskrise
 
Was ebenfalls kritisch zu bewerten ist: Auch in China kommt die Krise mittlerweile an und bedrängt das Wirtschaftswachstum. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sank das chinesische Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 2009 um 4,5 Prozent. Das ist der niedrigste Wert seit 1992. Zum Vorquartal wurde ein Anstieg um 6,1 Prozent erzielt, das ist ebenfalls ein Negativrekord. Analysten hatten mit 6,3 Prozent gerechnet. Hauptursache für den Einbruch ist der Export und das wiederum liegt natürlich an der Rezession in den USA aber auch an der niedrigeren Nachfrage der anderen Industrieländer. So sind die Exporte im Februar um fast ein Viertel eingebrochen. Auch das ist ein Rekordrückgang.
 
Problematisch ist diese Entwicklung, da einige Marktteilnehmer hoffen, dass die Emerging Markets, allen voran China, Brasilien und Indien, die USA als Lokomotive der Weltwirtschaft in der aktuellen Krise zumindest teilweise kompensieren können. Auch wenn in China noch die Binnenkonjunktur zulegt, steht nach diesen Informationen zu erwarten, dass mittelfristig eine anhaltende Rezession in den USA auch China mitreißen würde. Hier muss man "mittelfristig" schreiben, da sich in den nächsten Monaten zunächst erst einmal die chinesischen Konjunkturprogramme positiv auf das Wirtschaftswachstum auswirken werden. Ob diese allerdings reichen, die Weltwirtschaft zu unterstützen, darf nach den Zahlen zumindest angezweifelt werden.
 
Philly Fed glänzt
 
Die einzig positive Nachricht von konjunktureller Seite liefert der Philly-Fed-Index. Dieser konnte auf minus 22,4 Punkte zulegen, nach einem Minus von 35 Punkten im Vormonat. Analysten hatten mit minus 32,8 Punkten gerechnet.
 
 
Zu beachten ist jedoch, dass der Philly Fed ein umfragebasierter Index ist und sich die Erholung an den Märkten auch auf diesen Index ausgewirkt haben dürfte.
 
Das ist der Grund, warum ich mich im Moment frage, wie man die umfragebasierten Indizes, unter den auch der gestern schon genannte ISM-Index fällt, genau bewerten soll. Der Markt wird ein Erholung in diesen Indizes wahrscheinlich positiv bewerten. Die Gefahr ist jedoch groß, dass diese Indizes lediglich von der Entwicklung der Märkte beeinflusst sind. Das werde ich testen, dazu vielleicht in den nächsten Tagen mehr.
 
 Kleines Tradertreffen in Köln
 
Stockstreet und die Xing-Gruppe Bulle/Bär Köln werden am 22.04.09 um 19.30 Uhr in Köln zum zweiten Mal ein Trader-Treffen veranstalten. Das Treffen wird in einem Kölner Brauhaus stattfinden und soll dazu dienen, in lockerer und entspannter Atmosphäre Kontakte zwischen Tradern, Spekulanten und Investoren in und um Köln herzustellen oder einfach nur ein wenig fachzusimpeln. Die Teilnahme ist natürlich (außer Getränke und Speisen) kostenlos.
 
Wenn Sie Interesse haben, andere Börseninteressierte aus Köln und Umgebung kennen zu lernen, schicken Sie uns bis zu diesem Termin eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und teilen sie uns mit, mit wie vielen Personen Sie an diesem Treffen teilnehmen wollen (damit wir planen können). Wir werden Ihnen dann umgehend den genauen Veranstaltungsort mitteilen. 
 
Ich würde mich freuen, Sie dort begrüßen zu dürfen.
 
Viele Grüße

Jochen Steffens
 

Der Stockstreet Premium Trader
 
von Jochen Steffens und Michael Jansen
 
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US-Konjunkturdaten
von Jochen Steffens 
 
Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist unerwartet deutlich auf 610.000 zurückgegangen, nach 663.000 im Vormonat. Analysten hatten mit 655.000 Erstanträgen gerechnet. Allerdings wurde der Wert für die Vorwoche von zuvor 654.000 auf 663.000 nach oben revidiert. Der Vierwochendurchschnitt sank auf 651.000.
 
 
Auch wenn diese Zahl auf den ersten Blick positiv wirkt, so hängt sie natürlich auch mit der Frühjahrsbelebung zusammen. So lange die Werte noch auf Niveaus über 400.000 bleiben, kann man nicht von einer wirklichen Verbesserung sprechen. Dass die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe irgendwann nachlassen, ist strukturell bedingt. Wichtiger wird dann werden, ob neue Stellen geschaffen werden können.

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