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GM insolvent und ISM Index ohne wirkliche Aussagekraft
von Jochen Steffens
 
Wie Sie sicherlich bereits gehört haben: General Motors (GM) hat Konkurs angemeldet. Mit dieser Insolvenz wird ein radikaler Umbau des Konzerns eingeleitet, der ihn konkurrenzfähig machen soll. Vorrübergehend übernehmen die USA die Mehrheit an dem Unternehmen. GM will dabei das Insolvenzverfahren schnell abschließen. Es sind kurze 60 bis 90 Tage im Gespräch. Ich bin gespannt. Wie angekündigt wird GM aufgeteilt, defizitäre Marken werden abgestoßen. Im Unternehmen bleiben sollen die Kernmarken (wie Chevrolet, Cadillac und Buick).

Was sich auf den ersten Blick so positiv anhört, ist auf den zweiten Blick natürlich auch mit unschönen Folgen verknüpft. So werden mindestens 21.000 Stellen sofort wegfallen, 11 Fabriken werden endgültig, weitere drei vorrübergehend geschlossen.

Interessant ist auch, dass 40 % der 6.000 Händler abgeschafft werden. Nicht herauszufinden war, welche Folgen diese Insolvenz auf die Zulieferer und andere Branchen hat, die mit GM direkt oder indirekt verbunden sind. Wahrscheinlich werden wir das in den nächsten Wochen anhand der Arbeitsmarktberichte erkennen können. Auch hierauf darf man gespannt sein.

Was ebenfalls gerne verheimlicht wird, ist, dass die schnellen Restrukturierungen durch die Insolvenzverfahren von Chrysler und GM natürlich nur dann dauerhaft funktionieren, wenn der US-amerikanische Automarkt wieder anzieht. Immerhin sind die Autokäufe auf dem US-Markt auf den niedrigsten Stand seit 50 Jahren gesunken. Wenn man sich nun die Entwicklung auf dem US-Arbeitsmarkt in den letzten Monaten anschaut, fragt man sich schon, woher die Belebung kommen soll.
 
Ich bleibe also dabei: Ich vermute, dass die Folgen dieser Insolvenz unterschätzt werden. Der Markt reagierte aber erst einmal positiv. Das lag aber unter anderem auch daran, dass mit der Nachricht eine Unsicherheit vom Markt verschwand. Börse hasst Unsicherheiten. In den nächsten Tagen und Wochen wird sich herausstellen müssen, wie gut oder schlecht diese Insolvenz tatsächlich ist. Wir werden es an den Marktreaktionen erkennen.
 
ISM-Index überrascht positiv
 
Eine zweite Nachricht hatte gestern entscheidende Einfluss auf die Märkte. Gestern wurde der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes veröffentlicht. Dieser ist von zuvor 40,1 Punkten auf nunmehr 42,8 Punkte angestiegen und damit deutlicher als von Analysten erwartet. Wie am Freitag bereits geschrieben, hatten Analysten lediglich mit einem Anstieg auf 42-Punkte gerechnet. Mit dieser Veröffentlichung hat sich der ISM-Index nun deutlich von den Tiefstwerten bei 32,9 Punkten im Dezember 2008 erholt. Die Märkte reagierten in einem sowieso schon positiven Umfeld mit einem deutlichen Kursanstieg auf diese Nachricht.
 
Wirtschaftliche Expansion auch bei Werten unter 50 Punkten möglich
 
Grundsätzlich weisen beim ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes erst Werte über 50 Punkte auf ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum in den USA hin. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass eine wirtschaftliche Expansion auch bereits möglich ist, wenn der ISM-Index längere Zeit über 42-43 Punkten notiert (verschiedene Analysten geben hier unterschiedliche Werte an).
 
Dieser Wert wurde mit der gestrigen Veröffentlichung erreicht. Sollte sich der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes längerfristig über dieser Marke halten können oder sogar noch weiter steigen, wäre das ein Hinweis darauf, dass sich die US-Wirtschaft tatsächlich wieder stabilisiert. Die bisherige Dynamik seit dem Tief (siehe Chart weiter unten) weist auf eine solche Entwicklung hin. Damit würden sich auch die Aussagen diverser FED-Mitglieder bestätigen, die mittlerweile davon ausgehen, dass die US-Wirtschaft bald langsam aber nachhaltig auf den Wachstumspfad zurückfinden wird. In diesem Fall lägen die Kurstiefs dieses Crashs hinter uns.
 
ISM-Index im Crash der Jahre 2000-2003
 
Wenn es doch nur immer so einfach wäre. Ein Blick zurück auf den letzten crashartigen Kurseinbruch der US-Aktienmärkte in den Jahren 2000-2003 belegt, dass Euphorie zurzeit verfrüht wäre.
 
 
Sie sehen hier den ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes seit 1995 im Vergleich zum S&P500. Das erste Tief in den Crashjahren damals bildete der ISM-Index bereits im Mai 2001 aus, während die Kurse in dieser weiter zurückgingen. Als Signal kam dieses Tief demnach deutlich zu früh. Im Oktober 2001 kam es zu einem Anstieg, der den ISM-Index auf Werte über 50 Punkte trieb. Dieser Anstieg wurde von einer deutlichen Kurserholung an den Märkten begleitet. Doch auch dieses Signal war noch kein Hinweis auf den abschließenden Boden der US-Indizes.

Es wird demnach deutlich, dass ein sich von einem Tief verbessernder ISM-Index nicht unbedingt auf eine insgesamt bessere Wirtschaftsentwicklung beziehungsweise Marktentwicklung hinweist. Um also beurteilen zu können, ob der aktuelle Anstieg des ISM-Index auf eine nachhaltigere Erholung der Märkte hinweist oder nicht, muss zunächst geklärt werden, wie dieser Index zustande kommt.
 
Der ISM-Index
 
Um den ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes berechnen zu können, werden mehr als 400 Einkaufsmanager aus 20 verschiedenen Bereichen des verarbeitenden Gewerbes nach ihrer Einschätzung der Entwicklung der verschiedenen Bereiche des Unternehmens befragt.
 
Es wird nach den Auftragseingängen, der Produktion, den Zulieferern, den Auftragsrückständen, den
Lagerbeständen, den Preisen, der Beschäftigung, dem Export und Import gefragt. Es soll dabei angegeben werden, ob sich die Situation in den jeweiligen Bereichen verbessert oder verschlechtert hat.
 
Aktuelle Situation
 
Der ISM-Index war im Dezember 2008 mit 32,9 Punkten auf ein Tief gefallen, das zuvor in der gesamten Geschichte des ISM ansonsten nur zwei Mal erreicht wurde: Im Mai 1980 und im Dezember 1974. Beide Tiefs hingen mit den Ölkrisen zusammen. Auslöser für das aktuelle Tief im ISM-Index war natürlich der in Folge der Finanzkrise entstandene extreme Rückgang der US-Wirtschaftsleistung im vierten Quartal.

Wir müssen also im Moment erst einmal davon ausgehen, dass der ISM-Index lediglich eine technische Gegenreaktion nach diesem historischen Einbruch gestartet hat. Der Index notierte einfach auf einem Niveau, bei dem es kaum noch ein „schlechter“ hätte geben können.  Die scheinbar positive Entwicklung des ISM-Index sagt damit bisher lediglich folgendes aus: Die US-Wirtschaft hat, nachdem sie kurzeitig in eine Art Schockstarre geraten ist, wieder zu atmen angefangen. Und das ist offenbar auch das, was die US-Aktienmärkte im Moment umsetzen.

Mehr aus diesem Anstieg zum jetzigen Zeitpunkt heraus interpretieren zu wollen, ist meines Erachtens nicht möglich. Tatsächlich müsste der ISM-Index entweder nachhaltiger die 50-Punkte-Marke überwinden oder sich über einen längeren Zeitraum über der 42er-Marke stabilisieren, damit eine bessere und nachhaltigere Prognose möglich ist.

S&P500 vor wichtigen Widerständen
 
Es ist demnach auch nicht verwunderlich, dass wir in den Indizes eine ähnliche Situation erkennen.
 
 
 
So notiert der S&P500 immer noch unterhalb der wichtigen Widerstandszone zwischen 950 und 1.000 Punkten. Wenn Sie sich die bisherige Gegenbewegung im Vergleich zur gesamten Abwärtsbewegung seit Ende 2007 anschauen, ist zu erkennen, dass es sich tatsächlich bisher noch um nichts weiter als eine technische Gegenreaktion handelt, die sogar durchaus auch noch bis zur 1077- und 1170-Punkte-Marke gehen könnte.
 
Fazit:
 
Die Verbesserung des ISM-Index muss man zurzeit noch im Kontext mit den Extremen sehen, die sich zuvor ausgebildet haben. Hieraus kann man noch keine verlässlicheren Prognosen für den weiteren Kursverlauf an den Börsen erstellen. Auch die kleine Kursrallye, die wir im Moment erleben, kann sich noch als einfache technische Gegenreaktion nach dem Crash herausstellen.
 
Ich bleibe noch dabei: Die 5.000-Punkte-Marke wird den DAX noch eine Weile beschäftigen. Mittlerweile machen wir uns wie erwartet in Richtung oberer Begrenzung der möglichen Seitwärtsbewegung auf. Die entscheidenden Marken sind hier: 5.200 und 5.350 Punkte.
Zum Verfall am 19.06. rechne ich, solange diese Marken nicht nachhaltig und dynamisch nach oben gebrochen werden, mit einem Indexstand von 5.000 Punkten.
 
 
Viele Grüße
 
Jochen Steffens
P.S. Und wenn Sie schon immer mal eine Bank aufmachen wollten, empfehle ich Ihnen zuvor die Lektüre des folgenden Textes!

Würden Sie JETZT eine Bank eröffnen?
von Torsten Ewert 
 
Verehrte Leserinnen und Leser,
 
mein Vater pflegte zu sagen: „Mit dem Augenaufschlag und 'nem Pfennig kannst du 'ne Bank aufmachen!“, wenn eines der Kinder ihm mit besonders treuherzigem Blick eine besonders dreiste Ausrede auftischen oder irgendeine Erlaubnis abtrotzen wollte.
 
Diese volkstümliche Redensart zeigt, dass Vertrauen im Bankensektor mindestens genauso wichtig wie das nötige Eigenkapital ist, aber das haben wir inzwischen alle selbst leidvoll erfahren.
 
An diesen Spruch wurde ich neulich erinnert, als unsere Tochter eines Abends verheult nach Hause kam und mit dem obligatorischen Unschuldsblick beichtete: „Papa, ich hab eine Schramme ans Auto gemacht.“ Die „Schramme“ erwies sich dann als etwa ein Dutzend ziemlich tiefer Riefen in Kotflügel und Stoßfänger, die die Komplettlackierung beider Teile für etwa 300 Euro notwendig machte. Damit blieben unserer Tochter tatsächlich nur noch Pfennige für eine eventuelle Bankeröffnung...
 
Good Bank oder Bad Bank?
 
Aber nehmen wir mal an, wir würden uns tatsächlich mit dem Gedanken tragen, eine Bank aufzumachen. Wäre das eine gute Idee in der momentanen Situation? Hätten wir als eine Good Bank eine Chance gegen all die staatlich gestützten Bad Banks? Oder wären wir ihnen gegenüber sogar im Vorteil? Kurz: Würden Sie JETZT eine Bank gründen?
 
Nehmen wir also an, Sie hätten das nötige Kleingeld und dies und das, was noch ganz hilfreich wäre. Was könnten Sie derzeit über Ihre Chancen am Markt sagen?
 
Zunächst wüssten Sie, dass Sie ganz klar eine herausragende Good Bank wären! Ihre Bilanz wäre reinweiß und völlig ohne jegliche Risiken wie toxische Wertpapiere, Abschreibungsgefahren oder dubiose tickende Zeitbomben. Allerdings hätten Sie auch noch keine Einlagen außer Ihrem Eigenkapital. Doch mit der blütenweißen Bilanz sind Sie für potenzielle Kunden natürlich attraktiv, denn es besteht keinerlei versteckte Pleitegefahr.
 
Doch hier finden Sie schon den ersten Haken. Denn die Kunden haben eigentlich gar keine Veranlassung, Ihr Institut den schlechteren vorzuziehen. Die staatlichen Garantien, die die Regierungen praktisch aller Länder für Spareinlagen gegeben haben, machen es gar nicht notwendig, dass Kunden wegen der Unsicherheit das Geld abziehen. Hier hat Sie der Staat also schon benachteiligt.
 
Wermutstropfen und Exzesse
 
Aber vielleicht können Sie dieses Problem durch leicht höhere Guthabenzinsen ausgleichen. Die anderen Banken müssen riesige Verluste ausgleichen und können eigentlich nicht so leicht auf Margenanteile verzichten. Nehmen wir also an, Sie schaffen es, durch geschicktes Marketing und gute Konditionen genügend Einlagen zu erhalten.
 
Dann können Sie daran denken, diese als Kredite wieder auszuleihen (dabei achten Sie als seriöser Banker natürlich peinlich darauf, maximal eine Quote von ca. 50 bis 60 % Ihrer Einlagen als Kredite wieder auszugeben). Im Kreditgeschäft haben Sie derzeit eigentlich paradiesische Zustände. Ihre Wettbewerber verschärfen gerade die Kreditkonditionen, das heißt auch die Zinsen steigen. Damit wird der Abstand zwischen Guthabenzinsen und Kreditzinsen, also Ihre Marge immer größer. Während Ihre Wettbewerber diese zum Verlustausgleich brauchen, ist es für Sie als Neu-Banker der reine Gewinn! Toll, nicht wahr?
 
Allerdings gibt es auch hier einen Wermutstropfen. Sie wissen natürlich, dass es in den letzten Jahren einen regelrechten Kreditexzess gegeben hat (siehe Grafik).
 
Quelle: Federal Reserve Bank
 
Speziell im Konsumenten- und Immobiliensegment dauert dieser nun fast schon ein Jahrzehnt an. Auch bei den Unternehmenskrediten gab es in den letzten fünf Jahren den steilsten Anstieg seit dem Zweiten Weltkrieg! Insgesamt gab es noch nie einen so langen und so starken Anstieg in allen Bereichen des Kreditsektors.
 
Die Qualität der Kredite
 
Sie sind sich also im Klaren darüber, dass diese überzogene Kreditausweitung erst einmal abgebaut werden muss, bevor es zu neuen Investitionen kommt. Das zeigen auch die aktuellen Konjunkturdaten. In Deutschland brachen die Ausrüstungsinvestitionen zum Beispiel im ersten Quartal um über 16 % ein, nach fast 5 % Rückgang im letzten Quartal 2008. Auch in den Quartalen davor pendelten die Werte gerade so um die Nulllinie, während sie im Durchschnitt der Vorjahre noch bei 6 bis 7 % lagen...
 
Sie können also nun nicht erwarten, von investitionshungrigen Unternehmern überrannt zu werden. Vielmehr werden hauptsächlich die zu Ihnen kommen, die einen alten Kredit neu finanzieren müssen. Dieser wurde ursprünglich für „Investitionen“ gebraucht, die heute vielleicht eher als „Überkapazitäten“ zu bezeichnen wären. Das heißt, diese Investitionen erwirtschaften ihr Geld nicht mehr, demnach wäre auch Ihr Kredit in Gefahr. Sie müssten also jeden Einzelfall genau prüfen – eine mühselige Angelegenheit.
 
Versuchen wir also eine Abschätzung, was Ihre potenziellen Kreditnehmer so für Investitionen getätigt haben mögen. Dazu schauen wir uns beispielsweise die Entwicklung der Produktivität und der Stundenlöhne an (siehe folgende Grafik).
 
 
Quellen: Federal Reserve Bank
 
Die Ursachen der Kreditausweitung
 
Die Produktivität hat ab 2001 einen regelrechten Schub erfahren und stieg aber auch noch bis Ende 2007 in mehreren Etappen immer weiter an. Grund hierfür waren weniger stagnierende Stundenlöhne. Diese wuchsen nach einem ersten starken Sprung zum Ende der letzten Rezession zwar nur noch moderat, aber insgesamt weitgehend im Einklang mit der Produktivität.
 
Was also vor allem den Produktivitätsanstieg befördert hat, war die enorme Mengenausweitung für viele Produkte. Der Lohnanstieg, aber hauptsächlich natürlich auch der kreditgetriebene Konsum führten die Produktion in ganz neue Stückzahldimensionen. Das erlaubte natürlich die Anschaffung extrem produktiver Maschinen, die mit immer weniger Personal auskamen. Dass dabei die Arbeitslosigkeit nicht stieg, ist natürlich darauf zurückzuführen, dass das freie Personal sofort an anderer Stelle wieder hochproduktiv eingesetzt werden konnte.
 
Gleichzeitig wuchs vermeintlich das Vermögen der Konsumenten, wenn als Messlatte die steigenden Aktienkurse und Immobilienpreise angelegt wurden. Da spielte dann ein eher bescheidener Anstieg der Monatseinkommen nicht mehr so die Rolle. Dieser scheinbare Gleichlauf aller positiven Faktoren ließ dann auch die Kreditvergabe lockerer werden, was diese Rückkopplung erneut verstärkte.
 
Die Richtigkeit dieser Schlussfolgerung ergibt sich aus dem Verlauf der Kurven nach Beginn der Rezession. Hier brach nämlich die Produktivität sofort mit dem Rückgang der Produktion schlagartig ein. Das passiert nur bei volumengetriebener Produktion, wenn die Fixkosten (Löhne, Kredite) nicht schnell genug gesenkt werden können.
 
Zwar läuft bereits seit geraumer Zeit eine Schockwelle durch den US-Arbeitsmarkt in Form zehntausender Entlassungen, aber die Kurve der Stundenlöhne, die inzwischen steil nach oben schießt, zeigt, dass der Abbau des Personalbestandes auch nicht annähernd mit dem Rückgang der Produktion mithalten kann. Aus den theoretisch variablen Lohnkosten werden damit fixe Kosten, die die Unternehmen belasten.
 
Um wie viel mehr müssen dann die Unternehmen durch die Kreditkosten belastet sein, denn in den letzten Jahren stieg das Verhältnis von Investitionskosten zu Arbeitskosten rasant an!
 
Die Crux im aktuellen Kreditgeschäft
 
Damit ist Ihnen als verantwortungsvollem Banker damit klar, dass die meisten Unternehmen, die nun bei Ihnen wegen Kreditverlängerungen anklopfen werden, zwar auf modernen, hochproduktiven Anlagen sitzen, für die aber vermutlich auf absehbare Zeit keine sinnvolle Auslastung in Aussicht steht.
 
Da werden auch keine Preissenkungen helfen, weil parallel zu dem Einbruch auch der Bedarf der eigentlich schon vorher übersättigten Konsumenten dramatisch einbricht: Arbeitslosigkeit und sinkende Aktien- und Immobilienvermögen sowie steigende Belastungen der letztlich überdimensionierten Kredite lassen dafür keinen Spielraum.
 
Und so wird vermutlich vor allem die Gebrauchsgüterindustrie und mit ihr alle Zulieferbereiche noch länger leiden: Die Anschaffung eines neuen Fernsehers, Autos usw. kann man problemlos verschieben...
 
Leider ist es so, dass auch selbst eigentlich gesunde Unternehmen in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. So wird die Insolvenz von GM den Autoriesen in gewisser Weise bevorteilen. Denn nach amerikanischem Insolvenzrecht braucht GM zum Beispiel zunächst seine Kredite nicht mehr bedienen. Die gesunden Konkurrenten haben diesen Vorteil nicht!
 
Auch direkte Staatshilfen führen häufig zu Wettbewerbsverzerrungen, die eine schnelle Bereinigung der Situation aufhalten, so dass es auch eigentlich wettbewerbsfähige Unternehmen schwer haben werden.
 
Die Entscheidung
 
So viel versprechend die Ausgangslage für eine neue, saubere Good Bank auch ist, die praktische Umsetzung bleibt auf allen Gebieten sehr schwierig. Viele Fallstricke lauern.
 
Aber Sie wissen aus der Historie heraus natürlich auch: Eine Überwindung der momentanen Rezession wird nur über neue Produkte (das heißt nicht unbedingt mehr Produkte!) und entsprechend neue Technologien möglich sein.
 
Sie könnten daher zu dem Schluss kommen, vorzugsweise Unternehmen mit Krediten zu unterstützen, die auf aussichtsreichen technologischen Feldern aktiv sind, beispielsweise Neue Energien, Umweltschutz, Energie- und Materialeffizienz. Denn diese Bereiche werden vielfach auch von den Regierungen im Rahmen der Konjunkturprogramme gefördert. Zudem sind viele dieser meist noch recht jungen Unternehmen in der jüngsten Krise noch nicht so unter die Räder gekommen.
 
Allerdings stellt sich die Frage, ob Sie dafür dann unbedingt eine Bank gründen müssen. Oder ob nicht vielleicht auch ein klassischer Investmentfonds mit diesem Schwerpunkt in Frage kommt.
 
Sie sehen also, auch im Bankgeschäft ist Vertrauen nicht alles. Kontrolle ist hier mindestens genauso wichtig. Und natürlich eine richtige Strategie. Damit die „Pennys“, die Sie investieren, beim nächsten Augenaufschlag nicht schon wieder weg sind.
 
Das gilt natürlich auch wenn Sie nicht gleich eine neue Bank eröffnen wollen. Investieren Sie also mit offenen Augen und einer klaren Strategie.
 
 
Mit besten Grüßen
 
Torsten Ewert
___________________________________
 
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