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Linear oder logarithmisch?
von Jochen Steffens
 
Nach der gestrigen Ausgabe wurden wir mit Mails überhäuft, in denen darauf hingewiesen wurde, dass in der logarithmischen Chartdarstellung des DAX der Abwärtstrend eben noch nicht durchbrochen ist, sondern vielmehr genau getestet wurde.
 
In diesem Fall sieht der Chart wie folgt aus:
 
 
 
Sie sehen, nach dieser Analyse wäre die obere Abwärtstrendlinie des DAX eindeutig noch nicht gebrochen. Stattdessen hätte es einen klaren, mehrfachen Test dieser Linie gegeben. Das wäre erst einmal bearish zu werten. Auch in diesem Chart ergibt sich eine untere Linie, welche die Kurse unterstützt. Vergleicht man das mit dem linearen Chart (siehe Steffens-Daily von gestern), ergeben sich somit bei den relevanten Kursmarken kaum größere Unterschiede. Doch das ist eher Zufall und diese Konstellation würde sich auch, sofern die Kurse nun erst einmal weiter seitwärts laufen würden, auflösen.
 
Welche Einstellung soll man nutzen?
 
In einigen Mails tauchte die Frage auf, welchen Charteinstellung nun die Bessere sei, um Charts zu analysieren. Zu dieser Frage gibt es unzählige Diskussionen, Dispute und drastische Standpunkte. Gerade in Foren kommt es bei diesem Thema gerne zu regelrechten Feindseeligkeiten - überzeugte Anhänger der jeweiligen Chartdarstellung stehen sich unversöhnlich gegenüber. Ich will mich auf diese Diskussion und deren Argumente gar nicht erst näher einlassen. Meiner Meinung nach ist das müßig.
 
Seien Sie pragmatisch
 
Bleiben Sie hier pragmatisch: Wählen Sie die Chartdarstellung, bei der die Linien in der Vergangenheit zu besseren Ergebnissen kommen. Manche Charts sind einfach besser logarithmisch zu analysieren, weil die Trendlinien hier ein stimmigeres Bild ergeben, andere Charts lassen sich besser linear analysieren. Ein wichtiges Kriterium dabei ist für uns, in welchem Chart die Linien die meisten Kontaktpunkte haben. Im DAX-Chart ist es vergleichsweise ausgeglichen. Zudem, ob nun das Testen der oberen Aufwärtstrendlinie (siehe Chart oben) oder der unteren Formationstrendlinie (wie gestern beschrieben) die Kurse ausbremst, ist dabei natürlich vollkommen unerheblich. 
 
Lineare Charts im kurzfristigen Traden
 
Ich habe mir angewöhnt, Charts linear zu betrachten, da ich meistens sehr kurzfristig unterwegs bin. In diesem Bereich sind die Unterschiede auch nicht so deutlich. Zudem arbeitete die Target-Trend-Methode ursprünglich nur mit linearen Charts. Erst später wurde deutlich, dass man sie auch auf logarithmischen Charts anwenden kann. (Achtung, jetzt wird es subjektiv:) Zudem laufen im kurzfristigen Bereich die Linien der linearen Chartdarstellung meiner Meinung nach etwas sauberer.
 
Wo logarithmische Charts auf jeden Fall sinnvoll sind
 
Ganz wichtig ist die logarithmische Chartdarstellungen bei Charts, die von hohen Kursniveaus auf sehr niedrige gefallen sind. Hier am Beispiel der Deutschen Telekom:
 
 
 
Im oberen linearen Chart erkennt man eigentlich nur noch einen Strich. Wesentlich besser ist der Kursverlauf in dem unteren, logarithmischen Chart zu erkennen. Auch hier gilt also wieder der pragmatische Satz: Nehmen Sie das, was besser funktioniert.
 
In langfristigen Charts
 
Wenn man sehr langfristige Charts nutzt, empfiehlt es sich ebenfalls, auf logarithmische Charts zurückzugreifen. Hier am Beispiel des Dow Jones:

 
 
Es ist das umgekehrte Problem, das ich oben schon bei dem Chart der Deutschen Telekom beschrieben habe. Dieser Strich in dem oberen, linearen Chart sagt nichts aus. Da ist die logarithmische Betrachtung sicherlich sinnvoller.
 
Bei der täglichen Arbeit

Und so handhaben wir das auch: In der Stockstreet-Investment-Strategie, also unserem Börsendienst für langfristige Investoren, haben wir eben genau den logarithmischen DAX-Chart mit der oben dargestellten Abwärtstrendlinie bereits vor geraumer Zeit dargestellt. Im Stockstreet-Premium-Trader, dem Dienst für kurzfristige Investoren, nutzen wir meistens eher lineare Charts.
 
Ich hoffe, ich konnte Ihre Fragen erschöpfend beantworten.
 
Zu dem Grund des heutigen Kurseinbruchs, mehr unter den US-Konjunkturdaten im Anschluss.
 
Viele Grüße
 
Jochen Steffens

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US-Konjunkturdaten
von Jochen Steffens
 
Die Stimmung unter den US-Verbrauchern ist nach einer Berechnung des Conference Boards im Juni auf 49,3 Punkte zurückgegangen. Analysten hatten hingegen mit einen Anstieg auf 56,0 gerechnet, nach einem Wert con 54,9 Punkten zuvor.
 
 
Noch ist nicht bekannt, was diesen Rückgang bewirkt hat. Wie man aber im Diagramm erkennen kann, ist er im Vergleich zur Erholung zuvor eigentlich nur marginal. Allerdings, und das ist das, worauf der Markt so heftig reagierte, er lag sehr deutlich unter den Erwartungen. Zudem befindet er sich weiterhin auf vergleichbar niedrigem Niveau. Dieses Niveau weist weiter darauf hin, dass zurzeit noch nicht mit einer Erholung der Konsumfreudigkeit der US-Konsumenten zu rechnen ist. Das lässt sich auch an der Sparquote erkennen, die immer weiter steigt.
 
Der Chicagoer-Einkaufsmanagerindex stieg auf 39,9 Punkte. Analysten hatten mit lediglich 39,0 Punkten gerechnet, nach 34,9 Punkten im Vormonat.
 
 
Der Index erholt sich zwar weiterhin, jedoch bleibt er immer noch unterhalb der wichtigen 50-Punkte-Marke. Erst über dieser Marke wäre von einer Expansion des verarbeitenden Gewerbes in der Region auszugehen. Hier hätte also schon deutlich mehr passieren müssen, um die Märkte angesichts der schlechten Werte vom Verbrauchervertrauen positiv zu stimmen.

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