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Eine spannende Woche voraus
von Jochen Steffens
 
Eine spannende Woche fing heute mit einem spannenden Handelstag an. Zunächst war der DAX im Minus gestartet und hatte sogar noch das Tief von gestern unterschritten (roter Pfeil) und damit ein neues Short-Signal generiert. Ich schätze, dass hier viele Trader eben wegen der SKS und dem neuerlichen Short-Signal zusätzliche Short-Positionen ins Depot genommen haben. Plötzlich kam es im DAX zu einem scharfen Anstieg, den man auch im Chart schön erkennen kann. Mit diesem Anstieg kam es im DAX zunächst zu einem erneuten Retest der Nackenlinie von unten.
 
Quelle: www.tradesignal.com 
 
Für die Daytrader, die Short waren, bedeutete dieser Anstieg, dass sie schnell aus den Short-Positionen wieder raus mussten, um nicht zu große Verluste zu machen. Das feuerte die Kurse zusätzlich an (Short-Squeeze).
  
Nasdaq-Future bricht ein
 
Als der DAX schließlich über 2 % im Plus war und an dieser Nackenlinie stand, rasselte plötzlich der Nasdaq100 Future mit der Eröffnung der US-Börsen um 15.30 Uhr in den Keller (blauer Pfeil). 
 
Quelle: www.tradesignal.de
 
Die anderen Indizes folgten nur zäh, als wollten sie nicht glauben, was da geschieht. Die Eröffnung in den USA schien darauf hinzuweisen, dass hier der DAX mit einem Plus von 2 % eventuell etwas weit vorgegriffen hatte, denn die US-Indizes Dow Jones und S&P500 lagen nur leicht im Plus, um dann im weiteren Verlauf sogar ins Minus zu rutschen.
 
DAX bricht Nackenline nach oben
 
Doch weit gefehlt. Nach dem der US-Markt sich etwas orientiert hatte, erholten sich die US-Indizes und zogen wieder deutlich an. Selbst der Nasdaq100, der zwischenzeitlich knapp 1 % im Minus gestanden hatte, legte eine fulminanten Spurt in den positiven Bereich hin (siehe Chart oben). Was für ein Tag. Im allgemeinen Freudentaumel brach der DAX auch noch seine Nackenlinie nach oben und notiert zum Schluss bei knapp 3,2 % im Plus. Wie in der letzten Woche geschrieben, ich traue dieser SKS und auch dem Markt derzeit nicht für einen Cent über den Weg. Man sieht, warum.
 
Es zeigt sich aber auch, wie wirklich schwer es in so einem Markt ist, einen Blumentopf zu gewinnen. Das gilt nicht nur für Daytrader. Wir sind wieder bei den Niveaus, an denen wir uns schon Ende April befunden hatten. Für Anleger, die auf Wochen / Monatssicht handeln, ist seit drei Monaten nichts passiert.  
 
Die entscheidende Woche
 
Und ich vermute, dass es die ganze Woche so spannend wie heute weiter geht. Denn diese Woche ist eine der wichtigsten in der US-Berichtssaison. Viele große US-Banken melden ihre Zahlen. Den Anfang macht am Dienstag Goldman Sachs. Und das soll auch einer der Gründe für den Anstieg heute gewesen sein: Eine bekannte Analysten, Meredith Whitney, hat die Aktien von Goldmann Sachs als besonders aussichtsreich eingestuft.
Aber auch Intel, die ebenfalls Dienstag veröffentlichen, sowie Google und IBM am Donnerstag dürften interessant werden. Am Freitag kommen schließlich die Zahlen von General Electric (GE). GE ist einer der größten Mischkonzerne der Welt. Die Zahlen von GE werden also einen guten Einblick in den allgemeinen Zustand des US-Konsums / -Wirtschaft geben.
 
Am Mittwoch wird dann auch noch um 20.00 Uhr das FOMC-Sitzungsprotokoll der letzten Zinssitzung veröffentlicht. Auch hier könnte sich noch Sprengstoff verbergen. Obwohl ich nicht glaube, dass die Fed angesichts der sowieso schon heiklen Situation an den Märkten, hier irgendeinen Fehler macht.
 
Es wird eine spannende Woche, keine Frage!
 
Viele Grüße
 
Jochen Steffens

Neue Perspektiven
von Torsten Ewert 
 
Verehrte Leserinnen und Leser,
 
dieser Tage eröffnete mir ein Leser unserer „Stockstreet Investment Strategie“, dass er inzwischen sein Depot teilweise abgesichert hat. Und dass er sich darauf freut, bei einem möglichen Einbruch „unten“ die günstigen Einstiegsniveaus zu nutzen.
 
Vernünftige Taktik – und einige Tücken
 
Diese Taktik ist sicherlich vernünftig, kann jedoch an einem Detail scheitern: Wenn „wir Kleinen“ schon auf solche Gedanken verfallen, haben sich „die Großen“ vermutlich schon längst auf dieses Szenario positioniert...
 
Auch das Ergebnis der aktuellen sentix-Umfrage legt nahe, dass viele Anleger den Markt bei 5.100/5.200 Punkten als „zu teuer“ empfanden, aber dementsprechend unter z.B. 4.500 Punkten zumindest als „billiger“. Abzuwarten bleibt, wie viele davon dann tatsächlich als Käufer auftreten und nicht durch Urlaub oder andere (sommerliche) Umstände verhindert sind...
 
Überhaupt der Sommer: Fast alle landläufigen Indikatoren senden irgendwie zwiespältige Signale. Die erwähnte sentix-Studie zeigt zum Beispiel immer noch relativ hohe Risikoneigungen der Anleger, auch wenn sie inzwischen doch vorsichtiger werden.
 
Das kann ein positives Zeichen sein, wenn die Kurse wieder nach oben drehen, weil dann die Anleger eher bereit sein werden, auf diesen fahrenden Zug aufzuspringen. Kommt es dagegen tatsächlich zu einem Einbruch, dann fallen die Kurse vielleicht umso stärker, da dann die Anleger mit ihrer Risikopositionierung auf dem falschen Fuß erwischt werden.
 
Typisches Hin und Her im Sommer
 
Dabei werden auch die tatsächlichen Investitionen der Anleger immer wieder gern argwöhnisch beobachtet. So wies jüngst ein Analyst auf die mittlerweile doch recht hohen Investitionsgrade privater Anleger in den USA hin. In diesem Zusammenhang warf er die Frage auf, wer denn noch kaufen sollte, um die Kurse weiter nach oben zu treiben, wenn alle schon so stark investiert sind.
 
Die Frage ist sicherlich berechtigt, andererseits sind es der Erfahrung nach selten die Privatanleger, die die Kursverläufe bestimmen. Interessanter ist, wie sich die Institutionellen positionieren. Und hier ist es wieder die Sommerzeit, die für eine zusätzliche Unsicherheit in dieser Frage sorgt.
 
Derweil nähert sich der DAX heimlich still und leise einer möglichen Schlüsselstelle. Wohlgemerkt: „heimlich, still und leise“ – denn von der erwarteten Abwärtsdynamik nach der viel beschworenen SKS ist keine Spur zu sehen:
 
 
 
Quelle: MarketMaker
 
Der DAX vor der entscheidenden Marke?
 
Das blaue Target (Pfeil), auf das der DAX erkennbar zusteuert, kann eine übergeordnete Bedeutung erlangen. Denn dreht der Kurs tatsächlich an diesem Target, ergäbe sich eine Fortsetzung des Aufwärtstrends (grün), und das in breiterer, stabilerer Form als bisher. Zudem wäre die untere rote Abwärtslinie erneut bestätigt, was ein Zeichen sein könnte, dass die tieferen Kursregionen nun weitgehend hinter uns liegen. Das würde die Gefahr einer ausgeprägten Seitwärtsbewegung auf niedrigem Niveau (blau) verringern, zumal die Umkehr an der waagerechten grünen Linie dann auch etwa auf der Mittellinie dieses Rechtecks erfolgt.
 
Aber bis zu dieser Wende bleiben uns vermutlich noch ein paar Tage Zeit. Da sich derzeit auch im Intraday-Trading nur ganz punktuell im Nachmittagsgeschäft, sprich: der Morgen-Session bei den US-Indizes, hin und wieder ein lukrativer Trade ergibt (auch hier lässt der Sommer grüßen), gibt mir das Gelegenheit für eine kurze Betrachtung ganz anderer Art.
 
Jahrestag der Finanzkrise
 
Der Beginn der Finanzkrise jährt sich nämlich zum zweiten Mal. Zumindest wenn man den Ausbruch auf den Kollaps der beiden Bear-Stearns-Fonds datiert, die im Juli 2007 durch Spekulationen mit Wertpapieren auf Subprime-Kredite in Schieflage gerieten.
 
Pünktlich zum „Fest“ erscheinen nun diverse Kommentare, Feuilletons und sogar Bücher zum Thema. Einhellig verurteilen die Autoren die „Verantwortlichen“ (wenn auch kaum Einigkeit darüber besteht, wer denn dazu gehört) und geben neue, hehre Ziele für unsere Wirtschaft aus. Viel ist dabei die Rede von „Verzicht“, „Beschränkung“, „Bescheidenheit“, auch sehr bildhafte Vergleiche werden bemüht: „kleinere Brötchen backen“, „kleinere Schnitzel auf dem Teller“, „kleinerer Schluck aus der Pulle“.
 
Sofern die Autoren es nur bei ihren besserwisserischen Mahnungen belassen, kann ich sie ohnehin nicht ernst nehmen, aber bedauerlicherweise bleiben auch diejenigen, die klar erkennen, dass es mit bloßen Appellen nicht getan ist, irgendwie auf halben Wege stehen.
 
Mahnende Appelle verhallen ungehört – neue Konzepte sind gefragt!
 
Denn die resignierende Erkenntnis, dass die Menschen sich kaum mit Begeisterung irgendwelchen Einschränkungen unterwerfen werden, kann ja nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Gut, ich gebe gerne zu, dass ich auch kein schlüssiges Konzept habe, doch wenigstens schwant mir, wo etwa die Lösung liegen könnte.
 
So hat beispielsweise die Automobilindustrie innerhalb weniger Monate eine Kehrtwende von 180 Grad hingelegt. Galt noch vor Jahren ein Öko-Auto à la 3-Liter-Lupo als „unverkäuflich“, weil den Kunden mit Slogans wie „Freude am Fahren“ und „Vorsprung durch Technik“ vor allem der Wunsch nach immer mehr Leistung ans Herz gelegt wurde, bemüht sich jetzt sogar ein Sportwagenbauer wie Porsche irgendwie wenigstens ein schwaches Öko-Image seiner Produkte zu verbreiten.
 
Dass aber selbst Verzicht und Öko-Themen Kaufanreize sein können, zumal wenn sie auch dem Geldbeutel der Kunden entgegen kommen, sehen wir aktuell am Kaufverhalten der Leute im Zusammenhang mit der Abwrackprämie.
 
Eine Frage des Marketings
 
Mit anderen Worten: Nicht durch vergangenheitsbezogene Nabelschau und Verzichtsaufrufe werden wir Krisen wie diese bewältigen, sondern indem wir neue, andere Ziele entdecken und diese lohnenswert erscheinen lassen – auch wenn es letztlich auf das gleiche hinausläuft. Es ist halt alles eine Frage des Marketings!
 
Und insofern hat der eingangs erwähnte Leser doch einen großen Vorteil, selbst wenn seine Spekulation diesmal nicht aufgeht: Statt sich zu grämen wegen vergangener oder zu erwartender Verluste, freut er sich auf die möglichen Chancen, die sich daraus ergeben. Damit hat er einen Riesenvorsprung vor tausenden anderen Anlegern, die vielleicht diesmal erneut den Einstiegszeitpunkt verpassen.
 
Und genau aus diesem Grund wird unser Leser letztlich doch erfolgreich sein!
 
 
Mit besten Grüßen
 
Torsten Ewert

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