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Kein Grund, zufrieden zu sein
von Jochen Steffens
 
Auch eine interessante Nachricht: General Motors will heute den Gläubigerschutz bereits wieder verlassen und das nur 40 Tage nachdem der Konzern Insolvenz beantragt hatte. Mit dieser Kehrtwende entsteht ein ganz neues Unternehmen, dessen Mehrheitseigner übrigens (noch) der amerikanische Staat ist. Dieser neue Konzern, der über die Insolvenz auch einen Großteil der Schuldenlast losgeworden ist, umfasst die Filetstücke des alten Automobilriesen, wie zum Beispiel Chevrolet und Cadillac. Die US-Regierung wie auch GM selbst hoffen, dass der neue, schlankere Konzern nun stark genug sei, die weltweite Krise im Automarkt zu meistern. Wir dürfen gespannt sein, aber die Chancen stehen nicht schlecht. Alle Beteiligten zeigen sich somit auch zufrieden, das GM so schnell restrukturiert werden konnte.
 
Dabei ist diese Geschichte beim besten Willen nicht geeignet, zufrieden zu sein. Im Moment geht im Taumel der Begeisterung eine andere Sichtweise der Dinge völlig unter: Man kann schließlich verschiedener Meinung sein, ob eine solche Anwendung des Insolvenz-Gesetzes in den USA wirklich mit marktwirtschaftlichen Prinzipien zu vereinbaren ist. Schließlich ist diese Form der Rettung eines Konzerns, aus einem anderen Blickwinkel heraus gesehen, eine massive Benachteiligung der Konkurrenz.
 
Benachteiligung der Konkurrenz
 
Die Konkurrenz, die vielleicht besser gewirtschaftet hatte, steht nun einem neuen Konkurrenten gegenüber, der zwar mit dem Know How der alten Firma, jedoch gleichzeitig mit der finanziellen Situation einer neuen, gesunden Firma agieren kann. Das ist aus wettbewerbsrechtlicher Sicht also ein höchst zweifelhafter Schritt.  

Natürlich kann man diese Aktion der US-Regierung verstehen, auch die Maßnahmen, die in Deutschland beschlossen wurden, z.B. die Bad Bank, sind nachvollziehbar. Aber niemand sollte sich anschließend zufrieden auf die Schultern klopfen. Es ist und bleibt eigentlich ein Trauerspiel, wenn auch ein notwendiges Trauerspiel.
 
Zur Börse
 
An den Börsen geschieht weiterhin nichts Aufregendes. Irgendwie wirkt alles sehr zäh zurzeit. Das ist auch der Grund, warum ich mich heute insgesamt etwas kürzer fasse.
 
Das einzige Problem ist, dass die Umsätze immer weiter ausdünnen. Wir haben im Stockstreet Premium-Trader mittlerweile Probleme, weil es immer weniger Aktien gibt, bei denen noch ausreichend Handelsvolumen zu finden ist. Aus diesem Grund haben wir jetzt unsere Watchlist auf den US-Markt ausgeweitet, für den Fall, dass es in den nächsten Wochen oder sogar Monaten noch schlimmer wird.
 
Wenn wenigstens das Wetter dazu einladen würde, sich auf das Wochenende zu freuen. Aber hier in Köln wird es von Tag zu Tag herbstlicher. Auch das kein Grund, zufrieden zu sein.
 
Genießen Sie trotzdem – oder gerade deswegen – das Wochenende
 
Viele Grüße
 
Jochen Steffens

US-Konjunkturdaten
von Jochen Steffens
 
Das Handelsbilanzdefizit der USA ist im Mai nach vorläufigen Angaben auf 25,96 Mrd. Dollar und damit auf ein 10-Jahrestief gesunken. Analysten hatten mit einem Minus von 30,0 Mrd. Dollar gerechnet.
 
 
Die Exporte stiegen um 1,6% auf 123,31 Mrd. Dollar, die Importe fielen hingegen um 0,6% auf 149,27 Mrd. Dollar. Das ist der niedrigste Wert seit Juli 2004. Ich frage mich, ob sich hier bereits die Konsumschwäche in den USA zeigt. Aber das müsste durch andere Daten bestätigt werden.
 
Der Verbrauchervertrauensindex der Universität Michigan ging auf 64,6 Punkte zurück, nach einem Wert von 70,8 Punkten im Vormonat. Analysten hatten lediglich mit einem leichten Rückgang auf 70,5 Punkte gerechnet.
 
 
 
Offenbar machen sich die US-Bürger mittlerweile doch wieder verstärkt Sorgen über die Wirtschaftsentwicklung und die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze. Auch das ist keine gute Nachricht für den US-Konsum. Die Konsumausgaben machen immerhin 70 % der US-Wirtschaftsleistung aus.
 
Also insgesamt schlechte Nachrichten, die Märkte reagierten jedoch nur verhalten auf diese Daten. Wie schon gesagt, zurzeit werden die Konjunkturdaten von der Berichtssaison überlagert.

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