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Zwischen Bärenkeil und Bullenschulter
von Jochen Steffens
 
Im DAX kann man zurzeit zwei verschieden Formationen ausmachen.
 
 
Zunächst bildet sich im DAX eine fast idealtypische inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS) aus.
 
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit eine inverse SKS vorliegt:
 
1.       Eine starke Abwärtsbewegung endet in der linken Schulter. Dabei kommt es zu einem dramatischen Anstieg des Umsatzes. Dieses Kriterium ist fast übererfüllt.
2.       Es kommt daraufhin zu einer Erholung, in der der Umsatz sinkt. Auch das ist hier eindeutig der Fall.
3.       Es folgt eine zweite Abwärtsbewegung zum Kopf hin. Dabei kann der Umsatz ansteigen. Das ist zwar nicht unbedingt erforderlich, aber auch dieses Kriterium ist erfüllt.
4.       Es kommt zu einem Anstieg an das letzte Hoch vor dem Kopf. Dabei muss der Umsatz ansteigen. Fehlt dieser Umsatzanstieg, kann man der inversen SKS nicht trauen. Im DAX ist dieses Kriterium deutlich zu erkennen (rote Linie im Umsatz).
5.       Daraufhin bildet sich die rechte Schulter aus. Das Volumen dieser sollte deutlich unter dem der linken Schulter liegen und sogar unter dem Volumen im Kopfbereich. Auch das ist hier idealtypisch der Fall.
6.       Anschließend folgt eine Aufwärtsbewegung unter deutlichem Anstieg des Volumens. Sehr wichtig ist dabei, dass die Nackenlinie (hier blau) unter einem wirklich auffälligen Anstieg der Umsatzentwicklung gebrochen werden muss.
 
Und eben dieses letzte Kriterium ist nicht wirklich erfüllt. Wir können zwar einen kleinen Umsatzhubbel sehen, aber es fehlt der eindrucksvolle und überzeugende Umsatzanstieg, der den Ausbruch bestätigt. Und allein dieser Umstand reicht aus, um aus einer fast perfekten inversen SKS eine Formation zu machen, der man nicht trauen kann.
 
Nicht alles, was wie eine SKS aussieht, ist auch eine
 
Übrigens sehen Sie anhand dieser Kriterien, wie wichtig gerade bei der SKS die Umsatzentwicklung ist. Wenn Sie im Netz stöbern, werden Sie feststellen, dass 70-80 % der dort vorgestellten inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formationen, keine sind. Einfach weil die Umsätze nicht stimmen, oft nicht einmal ansatzweise. Das Problem ist: Die Prognosequalität einer SKS sinkt in diesen Fällen auf Zufall. Beim DAX stimmt die Umsatzentwicklung bis auf einen Punkt und trotzdem reicht allein das schon aus, um die SKS In Frage zu stellen.

Nun könnte man noch erwidern, dass die Nackenlinie in den Sommermonaten gebrochen wurde und hier die Umsätze generell etwas dürftig sind. Aber das sähe etwas danach aus, als wolle man mit Gewalt die Dinge richtig biegen.
 
Es verkeilt sich
 
Zumal es auch noch eine andere Formation gibt, die ein genau entgegengesetztes Kursziel hat.

Es bildet sich nämlich ein bearisher Keil (rote Linien). Hier ist das Szenario einfach: Ein solcher Keil ist bearish zu werten,  würde also für weiter fallende Kurse sprechen. In einem Keil sollte der Umsatz zur Spitze hin abnehmen. Auch das ist der Fall. Nun gilt: Wird die untere Keillinie nach unten verlassen, kommt es zu weiter fallenden Kursen. So einfach ist das.
 
Psychologischer Hintergrund: Ein Trendkanal besteht aus parallelen Linien. Die Kurse laufen zwischen diesen Linien hin und her. Wenn die Kurse nicht mehr stark genug sind, die obere Linie zu erreichen, verkeilt sich ein Trend. Die Aufwärtsdynamik nimmt also ab, weil die Luft nach oben offenbar dünner wird. Und genau das ist das bearishe Zeichen. Nach oben verlieren die Bullen einfach die Kraft.
 
Fazit:
 
Noch kann sich die SKS durchsetzen. Ein Retest an die blaue Nackenlinie von oben, dem eine dynamische Aufwärtsbewegung folgt, wäre ein Hinweis darauf, dass das Kursziel bei 6.750 Punkten vielleicht doch noch erreicht wird. Fallen die Kurse jedoch unter die blaue Nackenlinie wird die SKS endgültig hinfällig. Dann ist auch wieder die 5.000er Marke im Spiel. Sollte im weiteren Verlauf auch noch die untere Keillinie gebrochen werden, muss man mit weiter fallenden Kursen rechnen, zumal dann auch die 5.000er Marke nachhaltig nach unten verletzt wurde.
 
Zwischen dem letzten Bewegungshoch und der Nackenlinie befinden wir uns im charttechnischen Niemandsland. So gesehen kann man entspannt ins Wochenende gehen.
 
Viele Grüße
 
Jochen Steffens
 
P.S. Auch die Entwicklung der US-Verbraucherstimmung unterstützt nun meine Thesen. Dazu mehr unter den US-Konjunkturdaten:

US-Konjunkturdaten 
von Jochen Steffens
 
Die von der Universität Michigan berechnete Verbraucherstimmung brach im August deutlich ein und sank nach den Ergebnissen der ersten Umfrage auf 63,2 Punkte. Analysten hatten mit deutlich mehr, nämlich mit einem Indexanstieg auf 69,0 Punkten gerechnet. Im Juli war ein Wert von 66,0 Punkten gemeldet worden.
 
 
Einen deutlichen Rückgang verzeichnete die Lagebeurteilung, die auf  64,9 Punkte, nach zuvor 70,5 Punkten sank. Aber auch die Erwartungen ging auf 62,1 Punkten zurück, nach 63,2 Punkten zuvor.
 
Dieser heftige Einbruch des Verbrauchervertrauens ist ein weiteres Indiz für meine These, dass sich die hohe Arbeitslosigkeit auf den Konsum auswirken wird. Wenn die Verbraucher Angst vor Arbeitslosigkeit haben, sparen Sie und konsumieren weniger. Diese Angst zeigt sich nun im Verbrauchervertrauen. Eine nachhaltige Erholung des Verbrauchervertrauens ist bisher ausgeblieben. Die Märkte reagierten entsprechend entäuscht auf diese Zahlen.
 
Die Verbraucherpreise sind im Juli unverändert geblieben. Das war von den Analysten so erwartet worden. Die Kernrate, also ohne Nahrungsmittel und Energie, stieg um 0,1%, nach einem Plus von 0,2% zuvor.
 
 
Die Energiepreise sanken um 0,4% und lagen damit um 28,1% niedriger als im Vorjahr. Nahrungsmittel verbilligten sich um 0,3%. Auf Jahresfrist kam es zu einem Anstieg um 0,9%.
 
Die Realeinkommen sind im Juli um 0,4% gestiegen, nach einem Minus von 1,2% zuvor. Das durchschnittliche Wocheneinkommen betrug im Juli saison- und inflationsbereinigt 284,02 Dollar, nach 282,79 Dollar im Juni.

Der Traum eines jeden Traders wird wahr – jetzt!
 
Wovon träumt jemand, der Trader werden will? Auf der einen Seite ist es natürlich die Freiheit, die Unabhängigkeit, die das Traderdasein ausmacht. Doch das ist nicht alles! Viele träumen davon, wenn sie sich erst einmal die finanzielle Freiheit erarbeitet haben, in den Süden zu ziehen und unter Palmen zu traden. Weiße Sandstrände, strahlend blauer Himmel, türkisfarbenes Meer – den Cocktail in der einen und die Zigarre in der anderen Hand. Tagsüber genießt man die Sonne, das Meer, die Freiheit und die atemberaubende Natur. Und wenn die Sonne sich dem Abend zuneigt, setzt man sich an seinen Rechner und tradet die Märkte, bevor man sich ins Nachtleben stürzt.
 
Sie denken, das sei nur ein schöner Traum? Unrealistisch? Zu schön, um wahr zu sein? Ist es nicht. Ein alter Kollege von mir, Manfred Ries, lebt diesen Traum seit vielen Jahren. Er ist Trader und Globetrotter, reist gerne und hält sich den überwiegenden Teil des Jahres im Ausland auf. Er kennt mittlerweile die besten und schönsten Plätze der Welt, weiß, wo man am besten leben kann, wo man noch Mensch ist. Aber er weiß auch, welche Länder man meiden sollte und was es für Gefahren gibt. Niemand sollte blauäugig starten – das geht schief.
 
Eines der spannendsten Gespräche seit Langem
 
Ich habe mich bereits vor einigen Monaten mit ihm getroffen und wir haben viel über ferne Länder, Emerging Market, die besten Aktientipps, wie man am besten Steuern spart und natürlich übers Traden gesprochen. Es war unglaublich spannend ihm zuzuhören. Die Geschichten von anderen Tradern in Paraguay, Mexiko, Brasilien. Erlebnisse aus Dubai, Spanien, Thailand und Gegenden, von denen Sie noch nie gehört haben.
 
Und ich fragte mich nach diesem Gespräch unweigerlich, warum ich nicht selbst schon unterwegs bin. Oder warum man nicht zumindest zeitweise dieses kalte, düstere Deutschland verlässt und das Angenehme mit dem Nützlichen verbindet.
 
Viele Fragen und viele Antworten
 
Ich fragte Manfred Ries also nach den besten Ländern, danach, wo Häuser, Wohnungen oder Hotels am billigsten sind und wo man sich am sinnvollsten entspannen kann, wenn man mal dem Trading-Alltag entfliehen will. Schnell wurde mir klar, dass dies Informationen sind, die nicht nur mich interessieren, sondern auch viele andere Menschen.
 
Es ist so einfach, viel einfacher als Sie denken - wenn man weiß wie
 
Manfred Ries sagte, es ist so einfach. Einfacher, als es sich die meisten Menschen vorstellen. Allerdings nur, wenn man die richtigen Informationen hat. Gerade der Job als Trader ist perfekt geeignet, um diesen Traum mit der Realität zu koppeln. Man hat mittlerweile fast überall auf der Welt die Möglichkeit, ins Internet zu kommen. Es sei so einfach geworden! Warum hier im Büro oder im Keller vor sich hindarben, wenn man auch an schönsten Plätzen der Erde traden kann. Und er sagte: „Mein Trading hat sich verbessert, einfach weil meine Stimmung nicht mehr so trübselig ist, wie in Deutschland.“ Das kann ich gut nachvollziehen, besonders nach dem letzten Winter – wie sollte man sich in dieser Zeit noch in eine für das Traden geeignete Stimmung bringen?

Aber er warnte auch: Gut ist es, wenn man die richtigen Tipps kriegt, so kann man sich vor Abzocke und vielen schlechten Erfahrungen schützen. Man sollte sich schon frühzeitig ausreichend informieren. Das ist aber wiederum nicht so leicht, wie man denkt.
 
Eine Fülle der besten Informationen, die Sie kriegen können
 
Stockstreet wird Ihnen diese Informationen deshalb jetzt zur Verfügung stellen. Informationen, die ein kleines aber feines Redaktionsteam um Manfred Ries seit langem weltweit sammelt. Doch nicht nur das!
 
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Das Tradingseminar für Anfänger: The University of Trading
 
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Traden am Meer, unter Palmen muss wirklich kein Traum für Sie bleiben! Nutzen Sie die absolut hochwertigen Informationen, die Sie Ihrem Ziel ein großes Stück näher bringen werden – verpassen Sie jetzt nicht die entscheidenden Informationen, die Ihr Leben und vielleicht auch das Ihrer Familie zum Positiven verändern werden.

 

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