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Dow Jones in Gold-Unzen
von Jochen Steffens
 
Nachdem ich Ihnen am Dienstag den Dow Jones in Euro gezeigt habe, erhielt ich unter anderem eine Mail, in der sich ein Leser beschwerte, dass man hier eine Papiergeldwährung mit einer anderen vergleichen würde. Das sei doch Unsinn. Man müsse vielmehr den Dow Jones mit etwas Wertbeständigem vergleichen, so etwas wie Gold.
 
Gold ist auch nur ein Spekulationsobjekt
 
Dabei muss man natürlich erst einmal darüber diskutieren, ob nicht gerade Gold, aber auch andere Rohstoffe in den letzten acht Jahren selbst zu Spekulationsobjekten geworden sind. Wenn ich mir die massive Werbung für Anlagen in Rohstoffen ansehe, die seitdem auf uns herniedergeprasselt  ist, kann man das wohl schwerlich verneinen. Auch Rohstoffe unterliegen einem Angebot und einer Nachfrage und somit erleben sie auch Boom-Zeiten und Zeiten in denen die Preise einbrechen. Gold macht da keine Ausnahme.
 
Aber natürlich fand ich den Gedanken zumindest so interessant, dass ich auf den Wunsch des Lesers eingegangen bin und Ihnen heute auch den Dow Jones in Gold-Unzen vorstellen kann:
 
 
In Blau sehen Sie den Dow Jones in Dollar und in Grau den Goldpreis in Dollar auf die linke Skala mit dem Faktor 10 skaliert. Die interessante Kurve ist aber natürlich der Dow Jones in Gold-Unzen, hier rot (rechte Skala) dargestellt.
 
Sie sehen, auch in Goldunzen befindet sich der Dow Jones seit dem Jahr 2000 in einem lupenreinen Abwärtstrend. Auch das ist ein weiteres Zeichen dafür, dass wir es 2008 nicht mit einer neuen Krise zu tun hatten, sondern dass die Krise sich seit dem Jahr 2000 einfach fortgesetzt hat. Damit bestätigt auch dieser Chart das Ergebnis, dass die Analyse des Dow Jones in Euro bereits ergeben hatte.
 
Mit diesem zweiten Vergleich ist zudem belegt, dass es eine Dollarschwäche gegeben hat und nicht etwa eine Euro-Stärke (das wäre als Grund für einen Abwärtstrend des Dow Jones in Euro theoretisch auch denkbar gewesen).

In diesem Chart ist zudem zu erkennen, dass ein Großteil der Rally im Vorfeld des Crashs mit der Abwertung des Dollars zu tun hatte, die wiederum unter anderem durch die enorme Ausweitung der Geldmenge aufgrund der niedrigen Zinsen verursacht wurde. Es war, anders kann man es nicht sagen, eigentlich eine Luftnummer.
 
Und genau die gleiche Entwicklung erleben wir aktuell auch wieder.
 
Markt ignorierten schlechte Nachrichten, bis jetzt
 
Und es ist schon verrückt, wie stark sich der US-Markt bisher gehalten hat, trotz der schlechten US-Konjunkturdaten dieser Woche. Unter normalen Umständen hätte das unerwartet schlechte Verbrauchervertrauen der US-Bürger im Zusammenhang mit dem ebenfalls unerwartet schlechten Chicagoer Einkaufsmangerindex und den schlechteren ADP-Arbeitsmarktdaten den Markt mindesten drei bis fünf Prozent in den Keller geschickt. Doch gestern erholten sich die US-Indizes zum Schluss hin sogar wieder.

Das kann man auch nicht mehr damit erklären, dass durch die schlechteren Konjunkturdaten Zinserhöhungen unwahrscheinlicher geworden sind, denn diese hatte die Fed sowieso ausgeschlossen. Nein, meines Erachtens sehen wir hier einen deutlichen Beweis dafür, dass die Liquidität jedes bearische Signal weiterhin einfach kompensiert. Bis jetzt! Ganz nebenbei bestätigt sich mit diesen schlechten Daten auch das, was sich bei früheren Veröffentlichungen bereits andgedeutet hat.
 
Schlechte Konjunkturdaten drücken die US-Börsen ins Minus
 
Heute wurden allerdings wieder schlechte US-Konjunkturdaten veröffentlicht. So fiel nun auch der wichtige ISM-Index auf 52,6 Punkte, nach 52,9 Punkten zuvor. Analysten hatten jedoch mit einem Anstieg auf 54 Punkte gerechnet (mehr dazu weiter unten unter den US-Konjunkturdaten).

Man fragt sich, wie viele Einschläge der Markt noch ertragen kann. Und so reagierte der US-Markt, wie gesagt, mit Kursabschlägen auf diese Nachricht. Da morgen zudem der US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht wird und die ADP-Daten nichts Gutes erwarten lassen, kann man heute nicht damit rechnen, dass sich der Markt wieder erholt. Wenn aber morgen die Arbeitsmarktdaten tatsächlich schlecht ausfallen, gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten.
 
Bricht der Markt weiter ein, müssen wir damit rechnen, dass die Konsolidierung uns noch etwas weiter begleitet. Schließlich wartet im Nasdaq100 noch das Target bei 1.625 Punkten (siehe Steffens Daily vom Freitag).
 
Sollte sich der Markt nach schlechten Zahlen trotzdem wieder deutlich erholen, muss man wohl weiter auf die Long-Seite setzen. Das wäre nämlich ein doch schon sehr deutliches Zeichen dafür, dass die Liquidität weiter obsiegen wird.  Den heutigen Tag darf man demnach nicht überbewerten. Die Konsolidierung hatte sich abgezeichnet und jetzt muss man mit den weiteren Analysen warten, was nach den US-Arbeitsmarktdaten (14.30 Uhr MEZ) im weiteren Verlauf passiert. Mehr dazu am Freitag.
 
Viele Grüße
 
Jochen Steffens

Reaktionen auf einen Steffens Daily ohne Text
 
Wie Sie vielleicht mitbekommen haben, gab es ein Problem mit der Ausgabe von gestern. Einige Leser sahen in der E-Mail nur den roten Briefkopf, sonst nichts. Es gab eine Vielzahl von Kommentaren zu der Mail ohne Text. Hier ein paar Original-Auszüge:
 
„Heute ohne Text?
MfG"
 
Es ging auch kürzer:
 
„....mmmh, ohne Text????????“
 
oder mit weniger Aufwand:
 
„??????????????????????????????????????????ßß“
 
Pathologische Probleme wurden beschrieben:
 
„ich sehe absolut nichts!!!!“
 
oder hilflose Anfragen:
 
„Hallo, da ist sonst nichts zu finden?“
 
Natürlich ging es auch sachlich:
 
„ Funktioniert nicht!“
 
Einige Leser denken schon weiter und wurden etwas ausführlicher:
 
„Liegt der Masochismus darin, einen Newsletter ohne Inhalt zu versenden? ;-)))“
 
Manche perfektionierten diese Satire:
 
„ganz schön masochistisch,
man stellt sich aufs Lesen ein
und tut das mit Vehemenz auf einer freien weißen Fläche    ;-)))“
 
oder vorwurfs- und humorvoll:
 
„Ups, das ist ja nur das Logo... schon ein bisschen mager heute der "Steffens Daily";-)))“
 
Wortkarg:
 
„“
 
Und immer wieder kurz und knapp
 
„Bitte noch einmal zusenden. Kein Text enthalten.“
 
Das haben wir dann auch getan.
 
Insgesamt möchten wir uns bei allen Lesern bedanken, die uns auf diesen Fehler aufmerksam gemacht haben. Nur wenn Sie uns schreiben, können wir reagieren.

Ist die Krise schon zu Ende?
 
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US-Konjunkturdaten
von Jochen Steffens
 
Die Zahl der Erstanträge Arbeitslosenhilfe ist um 17.000 auf 551.000 gestiegen. Analysten hatten lediglich mit einem Anstieg um 5.000 Anträgen gerechnet. Der Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt sank auf 548.000.
 
 
Noch sehen wir im Vierwochendurchschnitt auch trotz dieses Anstiegs eine Abwärtstendenz. Trotzdem ist es unschön, dass sich der Wert immer noch weit über 500.000 Stellen hält. Das lässt nichts Gutes für die morgigen Arbeitsmarktdaten erwarten und das wiederum dürfte mit ein Grund dafür sein, warum der US-Markt sich heute nach dem ISM-Index so schwach zeigt.
 
Wie schon geschrieben, sank der ISM- Index des verarbeitenden Gewerbes auf 52,6 Punkten, nach 52,9 Punkten zuvor.   Analysten hatten mit einem Anstieg auf 54,0 Punkten gerechnet.
 

Nun zeigt sich auch hier, dass sich die Erholung, die wir in den letzten Monaten bei vielen Konjunkturdaten gesehen haben, abflacht. Wir müssen uns daran erinnern, dass viele US-Konjunkturdaten zuvor Extrem-Werten erreicht hatte und dass die positive Entwicklung danach erst einmal nicht mehr als eine Normalisierung darstellte. Das bedeutet jedoch auch, dass die Aussagekraft dieser Zahlen immer noch nicht sonderlich hoch ist. Trotzdem wäre es sehr wichtig, dass der ISM-Index sich auf einem Niveau um 50 Punkte herum stabilisiert. Alles andere würde auf ein Double Dip hinweisen.
 
 
Der Index der ausstehenden Hausverkäufe (Pending Home Sales) ist im August gegenüber dem Vormonat um 6,4% gestiegen und lag damit sogar um 12,4% über dem Niveau des Vorjahresmonats. Analysten hatten nur einen Anstieg um 1,5% zum Vormonat erwartet, nach einem Plus von 3,2% zuvor.
 
Der Index der ausstehenden Hausverkäufe basiert auf der Zahl der unterschriebenen, aber noch nicht abgewickelten Verkäufe bereits bewohnter Häuser. Er gilt somit als Vorlaufindikator der Verkäufe bestehender Häuser (Existing Home Sales).
 
Auch die Bauausgaben in den USA sind im August zwar gestiegen, allerdings wurde der Rückgang im Vormonat deutlich nach oben revidiert. Die Bauausgaben stiegen saisonbereinigt um 0,8% gegenüber dem Vormonat auf ein hochgerechnetes Jahresvolumen von 941,9 Mrd. Dollar. Analysten hatten mit einem unveränderten Wert gerechnet.
 
 

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