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Der eigentliche Abwärtstrend des DAX?
von Jochen Steffens
 
Ich hatte gestern geschrieben, dass viele Indizes vor wichtigen Widerständen stehen. Mittlerweile ist auch der DAX an einem höchst relevanten Widerstand angelangt. Heute hat er im Hoch punktgenau 50 % seines vorherigen Abwärtstrends zurückerobert (50er Retracement). Wer hätte das noch im März gedacht...
 
 
Wie Sie im Chart sehen können, liegt das 50er Retracement bei 5.870,23 Punkten. Das bisherige Hoch wurde heute bei 5.869,22 Punkten ausgebildet. Fast perfekt getroffen. Für den DAX gilt nun: Schafft er es nicht, die 5.870er Marke nachhaltig zu überwinden, wird es bearish.
 
Aber was macht eigentlich diese 50 %-Marke so eminent wichtig? Dazu folgender Chart:
 
 
In diesem Chart ist eine Kursbewegung eingezeichnet (dicke rote Linie), bei der es nach jedem Einbruch zu einer 50 %-Erholung kommt. Dadurch entsteht ein idealtypischer Abwärtstrendkanal.
 
Das bedeutet im Umkehrschluss: Solange eine Erholung nur bis zur 50 % Marke reicht, kann sich daraus ein  ganz normaler Abwärtstrendkanal bilden. Wenn eine Erholung nach einem Einbruch nicht einmal diese 50 % zurückerobern kann, entsteht ein beschleunigter Abwärtstrend.
 
Über 50 %
 
Wenn sich erst einmal ein klarer Abwärtstrendkanal wie im Chart oben ausgebildet hat, ist es natürlich einfach zu bestimmen, wann dieser Abwärtstrend gebrochen wird. Dann, wenn die äußere Trendkanallinie von den Kursen überwunden wird. Das ist für viele Charttechniker ein bullisher Hinweis auf das Ende des Abwärtstrends.
 
Ein kleiner Trick
 
Hat sich noch kein Trendkanal ausgebildet, so wie aktuell im DAX, ist es nicht so einfach. Hier bedient man sich quasi eines kleinen Tricks. Da bei einem idealtypischen Abwärtstrend die Erholung immer 50% der vorherigen Abwärtsbewegung wieder gut macht, kann man eine theoretische Abwärtstrendlinie durch eben diese 50 % Marke ziehen. Wird diese 50 % Marke überwunden, wäre das mit einem Trendbruch gleichzusetzen. So einfach.
 
Ein relevanter Trendkanal?
 
Ich habe diesen theoretischen Ansatz einmal auf den DAX übertragen und dabei etwas höchst Interessantes festgestellt:
 
 
Zunächst kann man eine Linie zwischen dem letzten Hoch und dem Kreuzungspunkt des Kursverlaufs mit der 50 % Marke (roter Kreis) zeichnen und diese nach rechts verlängern (obere rote Linie). Zeichnet man daraufhin eine Parallele durch das letzte Tief, zeigt sich interessanterweise, dass diese Linie (untere rote Linie) bereits zwei wichtige Trefferpunkte mit entscheidenden Bewegungstiefs hat (gelbe Punkte). Es entsteht demnach ein Abwärtstrendkanal, der bereits eine nicht zu leugnende Relevanz inne hat. Verrückt, oder?
 
Ein Lehrbuchbeispiel
 
Damit beweist sich in diesem Chart fast lehrbuchhaft, warum die 50 % Marke eine derart entscheidende Rolle spielt. Wird sie gebrochen, bricht der DAX damit aus diesem Trendkanal aus. Für die klassische Charttechnik wäre das ein Hinweis darauf, dass der Abwärtstrend zu Ende ist.
 
Das passt natürlich perfekt zu den gestern bereits beschriebenen Widerständen. So konnte der Dow Jones bisher die 10.000-Punkte-Marke noch nicht nachhaltig überwinden. Auch der Nasdaq100 scheiterte an seinem letzten Hoch – bisher. Selbst der Euro konnte den Widerstandsbereich noch nicht verlassen und knabbert damit immer noch an der höchst wichtigen 1,496er Marke. So gesehen, ist noch nichts entschieden. Hier müssen die Indizes nun liefern. Damit fällt auf dem aktuellen Niveau die Entscheidung, ob die Rally noch ein ganzes Stück weiter läuft. Andernfalls ergibt sich eine bedeutende Chance für die Bären. Ob diese jedoch  die sich bietende Gelegenheit ergreifen, wird sich wahrscheinlich erst nächste Woche zeigen.
 
 
Viele Grüße
 
Jochen Steffens

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US-Konjunkturdaten
von Jochen Steffens
 
Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist um 10.000 auf 514.000 zurückgegangen. Das ist das niedrigste Niveau seit Anfang des Jahres. Analysten hatten lediglich mit einem Rückgang um 6.000 gerechnet. Der Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt sank auch weiter, auf 531.500.
 
 
 Die Verbraucherpreise in den USA sind im September um 0,2% gestiegen. Analysten hatten lediglich mit einem Anstieg um 0,1% gerechnet, nach einem Plus von 0,4% zuvor. Die Kernrate, ohne die volatilen Bestandteile Energie und Nahrungsmittel, stiegen um ebenfalls 0,2%. Hier war ein Plus von 0,1% erwartet worden, nach 0,1% zuvor.
 
 
Im Jahresvergleich bleiben die Verbraucherpreise allerdings immer noch um 1,3% niedriger. Das hängt hauptsächlich mit den Energiepreisen zusammen, die im Durchschnitt um 21,6% gefallen sind. Die Kernrate stieg auch Jahressicht um 1,5%.
 
Die Deflationsgefahren scheinen gebannt. Aber wie ich hier geschrieben habe: Aufgrund der enormen Ausweitung der Geldmenge kann es einen zwischenzeitlichen Anstieg der Inflationsrate geben. Ob er jedoch nachhaltiger wird, hängt mit der weiteren Politik der Fed zusammen.
 
Der Philly-Fed ist im Oktober auf plus 11,5 Punkte gesunken. Analysten hatten mit 12,0 Punkten gerechnet, nach 14,1 Punkten zuvor. Negative Werte deuten auf eine Kontraktion der Geschäftstätigkeit, positive Zahlen auf eine Expansion.
 
 
 
Auch hier zeigt sich eine leichte Abkühlung. Ob diese nur eine Art „Zwischenerholung“ ist, oder bereits den Anfang eine zweiten Abrutschens in eine Rezession (double dip) einleitet, werden erst weitere Zahlen zeigen.

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