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Wiederholt sich 2004?
von Jochen Steffens
 
Vergleicht man die Entwicklung 2003 und 2009 fällt einem die Gleichartigkeit der Verläufe auf. Auch aus fundamentaler Sicht gibt es zumindest gewisse Parallelen. Lehnen Sie sich jedoch zunächst einfach zurück, und lassen die folgenden Charts auf sich wirken:
 
Erst einmal das Gesamtbild, damit Sie die folgenden Charts besser einordnen können:
 
 
 
In diesem Chart ist sowohl der Crash 2000-2003 als auch der Crash 2008/2009 zu sehen. Nach beiden Crashs bildeten steile Aufwärtstrends (rote Linien), welche sich jedoch im Bereich der großen Abwärtstrendlinien (blau) verkeilten. Dazu nun ein Blick auf die vergrößerten Charts:
 
 
Es ist unglaublich, wie ähnlich sich diese Entwicklungen sind. Beide Kursverläufe verkeilen sich nicht nur, sondern bilden auch auf Höhe der blauen Abwärtstrendlinien klare Konsolidierungen aus. Das ist schon beeindruckend.
 
Erwartet uns also eine enge Seitwärtsbewegung wie 2004?
 
Setzt sich diese Ähnlichkeit der Ereignisse fort, sollte nun eine etwas längere Seitwärtsbewegung folgen. Diese dauerte damals von Januar 2004 bis Ende Oktober 2004. Da jedoch der damalige Keil in etwa ein Jahr brauchte, um sich auszubilden, der der aktuellen Krise jedoch bisher nur ca. 7-8 Monate, könnte auch die Seitwärtsbewegung etwas kürzer ausfallen.
 
Fundamentale Hintergründe
 
Zunächst sprechen der hohe Optimismus und der Titelbildindikator (siehe Ausgabe vom Montag) dafür, dass der Trend durchaus auch eine größere Pause einlegen könnte. Das reicht jedoch als Argument nicht aus. Zusätzlich muss man sich fragen, ob es eventuell fundamentale Hintergründe gibt, die zurzeit eine solche Seitwärtsbewegung wahrscheinlich erscheinen lassen.
 
Wie Sie in den letzten Wochen hier im Steffens Daily gesehen haben, beginnen sich die ersten US-Konjunkturdaten wieder zu verschlechtern. Viele Analysten gehen davon aus, dass es zu einem Double Dip, also einem zweiten Eintauchen in eine Rezession kommen wird. Sollte es eine solche zweite Abschwächung des Wirtschaftswachstums ca. Anfang/Mitte 2010 geben (es muss dabei nicht einmal unbedingt zu einer Rezession, also Minus-Wachstum, kommen), könnten die Kurse diese Entwicklung durch eine Seitwärtsbewegung vorweg nehmen.
 
Liquidität verhindert Kursverfall
 
Ein stärkerer Kursverfall würde in diesem Fall durch die hohe Liquidität kompensiert. Es stünden sich also quasi die schlechtere konjunkturelle Entwicklung, die sich belastend auf die Kurse auswirken würde, und die Liquidität, so wie auch die Hoffnung auf eine nachhaltige Erholung, die sich stützend auswirken würde, gegenüber. Diese verschiedenen Faktoren können sich eigentlich fast nur in einer Seitwärtsbewegung auflösen.
 
Mögliche Zinserhöhungen
 
2004 wurde die Seitwärtsbewegung auch durch die Erwartung eines Double Dip ausgelöst, allerdings reagierten erste Anleger auch auf die Gefahr, dass die Fed die Niedrigzinspolitik aufgeben würde. Auch das könnte in ein oder zwei Monaten eine Rolle spielen, sofern die Fed entsprechende Signale gibt. Allerdings rechne ich damit, dass dies erst etwas später, Mitte 2010 relevant wird.
 
Fazit: Eine gewisse Parallelität der Ereignisse ist zu erkennen. Wir sollten also zumindest die Möglichkeit ins Auge fassen, dass auch die charttechnische Entwicklung ähnlich verläuft. Neue nachhaltige Hochs würden diese Überlegung nicht über den Haufen werfen, sondern nur um eine Ebene im aktuellen Chartverlauf nach oben und zeitlich nach hinten verschieben. Sobald die Fed die Märkte auf Zinserhöhungen vorbereitet, rechne ich so oder so mit dieser Seitwärtsbewegung.
 
Zum Markt
 
Noch kurz zum DAX: Der DAX hat sich tatsächlich, wie gestern beschrieben, im Bereich der 5.472-Punkte-Marke stabilisiert und macht sich nun auf, den Trendkanal von unten zu testen. Im Bereich der 5.600 / 5.620er Marke wird es sich dann entscheiden, ob es sich nur um einen Pullback handelt, oder ob die Kurse wieder in den Trend zurückfinden. An dieser Marke würde sich dann bei entsprechenden Umkehrkerzen im kurzfristigen Bereich eventuell eine kleine Short-Position anbieten, die man jedoch sehr dicht absichern muss.
 
Viele Grüße
 
Jochen Steffens

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US-Konjunkturdaten

von Jochen Steffens

 
Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist um 1.000 auf 530.000 zurückgegangen. Analysten hatten jedoch mit einem Rückgang von 6.000 Stellen gerechnet. Der Vierwochendurchschnitt sank damit um 6.000 Stellen auf 526.250. 
 
 
Wir bleiben auf konstant hohem Niveau. Ich bin gespannt auf die neu geschaffenen Stellen, die nächste Woche Freitag veröffentlicht werden.
 
Positiv wurde vom Markt die Veröffentlichung vom US-BIP aufgenommen. In der ersten Schätzung ist die US-Wirtschaft im dritten Quartal um 3,5 % gewachsen. Analysten hatte nur mit einem Anstieg um 3,2 % gerechnet.
 
 
Noch immer muss man diesen Anstieg im Zusammenhang mit dem scharfen Einbruch zuvor sehen. Wie ich hier vor kurzem geschildert hatte, geht es lediglich um einen dazu prozentualen Anstieg. Hinzu kommen die ersten Auswirkungen der Konjunkturmaßnahmen, insbesondere der Abwrackprämie. Die Märkte feierten diese Veröffentlichung trotzdem, nach den schlechten Tagen zuvor.

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