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Schlechte US-Daten werden gekauft
von Jochen Steffens
 
Ich hatte am Montag geschrieben, dass ich diesen sehr offensichtlichen Linien nicht traue. Und tatsächlich hat der DAX die eigentliche Aufwärtstrendlinie zwar gebrochen, konnte heute allerdings den Trend zurückerobern und stieg anschließend weiter an.
 
 
Nun muss man abwarten, wie sich die Kurse nach der Fed-Sitzung entwickeln, also ob das ein klassiches Fehlsignal war oder die Märkte doch weiter abtauchen. Wichtig wird zudem der US-Arbeitsmarktbericht, der am Freitag veröffentlicht wird.
 
Zum Markt
 
Zunächst notierten die Börsen nach dem gestrigen Einbruch im Plus, da es an weiteren schlechten Nachrichten mangelte. Zudem wird eben darauf spekuliert, dass die Fed heute noch einmal betont, sie werde die Zinsen lange auf dem aktuellen Niveau belassen.
 
ADP-Daten enttäuschen etwas

Um 14.30 wurden die ADP-Zahlen veröffentlicht, die als Indikator für die Arbeitsmarktdaten gesehen werden.
 
 
Die ADP-Daten sind etwas schlechter als erwartet ausgefallen, es kam zu einem Stellenverlust um 203.000 Stellen. Analysten hatten hingegen nur mit einem Abbau von 198.000 Stellen gerechnet. Im Diagramm sieht man, dass sich zwar der Stellenabbau massiv verlangsamt, aber der Abwärtstrend dennoch weitergeht. Vergleicht man dies mit der Entwicklung 2001-2003 könnte der Abbau von Arbeitsplätzen nun etwas verlangsamt sogar noch ein oder zwei Jahre anhalten.
 
Keine konkreten Rückschlüsse möglich
 
Allerdings lassen die ADP-Daten nur bedingt einen Rückschluss auf die konkreten Zahlen des US-Arbeitsmarktberichts zu. Hierzu ein Vergleich der ADP-Daten und der nonfarm payrolls, der neu geschaffenen Stellen in den USA außerhalb der Landwirtschaft:
 
 
Schaut man sich das Diagramm oberflächlich an, erkennt man selbstredend eine klare Korrelation. Doch wenn Sie ins Detail gehen, wird schnell deutlich, dass die Einzelwerte des ADP keinen direkten Hinweis auf die Werte des Arbeitsmarktberichts geben, der immer zwei Tage später veröffentlicht wird. Lediglich die grobe Tendenz lässt sich ableiten.
Demnach lässt sich lediglich folgendes für den Bericht am Freitag schließen: Es werden immer noch Stellen abgebaut, wahrscheinlich etwas weniger als im letzten Monat. 
  
Kursfeuerwerk nach schlechtem ISM-Index
 
Ein kleines Kursfeuerwerk wurde heute gezündet, als der ISM-Dienstleistungssektor veröffentlicht wurde. Das mag zunächst etwas seltsam anmuten, denn er ging anders als der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes (siehe Montagsausgabe) zurück und notierte zudem unter den Erwartungen der Analysten. Der ISM-Dienstleitungsindex fiel auf 50,6 Punkte, nach 50,9 Punkten im Vormonat. Analysten hatten mit einem Anstieg auf 51,5 Punkte gerechnet.
 
 
Warum steigen die Kurse, wenn schlechte US-Konjunkturdaten veröffentlicht werden? In Anbetracht der Tatsache, dass heute die Zinsentscheidung der Fed erwartet wird, macht dieses Verhalten Sinn. Der Dienstleistungssektor macht etwa 80 % der US-Wirtschaft aus. Wäre dieser Wert weiter angestiegen, wäre dies ein Hinweis auf ein schnelleres Wachstum in den USA gewesen. Das wiederum hätte die Fed dazu veranlassen können, ihr Statement anzugleichen. Bisher betont sie, dass die Nullzinspolitik noch längere Zeit fortgesetzt wird. Sollten sich deutliche Anzeichen eines stabilen Wachstums in den USA ergeben, wird die Fed vorsichtig anfangen, die Märkte auf Zinserhöhungen vorzubereiten. Davor haben die Märkte Angst.
 
Märkte zeigen sich beruhigt
 
Der nun etwas schwächer ausgefallene Wert hat insofern die Märkte etwas beruhigt, nachdem der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes deutlich zugelegt hatte. Das war es, was zu Kurssteigerungen führte.
 
Wir müssen nun sehr wahrscheinlich zunehmend davon ausgehen, dass sich die Reaktionen der Anleger auf US-Konjunkturdaten wieder umkehren. Wurden bisher gute US-Konjunkturdaten gekauft, weil sie ein Hinweis darauf gewesen sind, dass die Krise ihren Boden gefunden hat, werden nun gute Konjunkturdaten verkauft, da sie die Gefahr von Zinserhöhungen beinhalten.
 
Zugegeben, Börse ist manchmal ein wenig eigenartig, besonders dann wenn gute Nachrichten verkauft und schlechte gekauft werden. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich an diese Effekte.
 
Viele Grüße
 
Jochen Steffens
 
 

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