In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: ...
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Short-Squeeze und jetzt?
von Jochen Steffens
 
 
Und kaum ist der Verfallstag vorbei, geht die Rally weiter. Die aktuelle, kleine Kursrally an den Börsen weist darauf hin, dass die Märkte vor dem Verfall tatsächlich „gedrückt“ wurden. Das bedeutet, die Stillhalter haben über Short-Positionen den Markt nach unten gezogen. Heute werden diese Short-Positionen wieder zurückgekauft, und das erhöht die Aufwärtsdynamik. So kommt es, eigentlich fast ohne größere Nachrichten, zu diesem kleinen Kursfeuerwerk. Im Prinzip ist damit das, was Sie heute am Markt sehen, lediglich eine kleine Short-Squeeze.
 
Analyse der Short-Squeeze
 
Wie ich in der letzten Woche geschrieben habe, verraten die Tage nach einem Verfallstag oft etwas über den weiteren Verlauf. Dass die Shortpositionen zurückgekauft werden, ist ein Hinweis darauf, dass die institutionellen Anleger nicht wirklich bearish sind. Ansonsten hätten sie diese Positionen gehalten und den Verkaufsdruck vielleicht sogar verstärkt.
 
Es bedeutet aber auch noch nicht, dass die Märkte jetzt unbedingt einfach weiter steigen werden. Auch wenn diese Anleger unentschlossen wären oder von einer Seitwärtsbewegung ausgingen, würden sie die Short-Positionen zurückkaufen.  
 
Anschlusskäufe und nachhaltigen Trendbruch abwarten
 
Wir müssen also abwarten, ob es zu Anschlusskäufen kommt. Das macht auch aus charttechnischer Sicht Sinn. Denn noch müssen die in der vergangenen Woche hier im Steffens Daily vorgestellten primären Abwärtstrendlinien in den US-Indizes nachhaltig nach oben gebrochen werden. 
 
Erneuter Angriff auf die Trendlinien
 
Im Dow Jones wurde diese Linie heute erneut angegriffen:
 
 
Hier fehlt aber nach dem Fehlsignal im S&P500 noch ein nachhaltiges Überwinden dieser Linie. Nachhaltig wird ein Aufwärtsbruch zunächst, wenn ein Schlusskurs über der Linie ausgebildet wird. Noch „nachhaltiger“ ist ein Bruch, wenn sich eine komplette Kerze über dem Trend gebildet hat. Am „nachhaltigsten“ ist ein Bruch, wenn dieser von oben bestätigt wird (Pullback)  und anschließend erneut Aufwärtsdynamik aufkommt.
 
Linear oder logarithmisch
 
Ich erhalte in den letzten Wochen vermehrt Anfragen, warum wir hier die lineare Darstellung der Kursverläufe bevorzugen und keine logarithmischen Charts darstellen. Tatsache ist: Wir bevorzugen keine der Darstellungen, wir sind bei diesem Thema vollkommen undogmatisch. In der langfristig ausgelegten Stockstreet Investment Strategie nutzen wir hauptsächliche die logaritschmische Chartdarstellung, da diese in den meisten Fällen bessere Ergebnisse bei sehr langristigen Charts liefert. Im Stockstreet Premium Trader nutzen wir hauptsächlich lineare Charts, weil diese im kurzfristigen Bereich oft besser funktionieren. Zusammenfassend kann man sagen: Wir nehmen die Chartdarstellung, bei der die Trendlinien in der Vergangenheit zu besseren Ergebnissen geführt hätten und schließen daraus, dass das auch in der Zukunft so sein wird. Das ist so einfach, wie logisch.
 
Eine einfache Methode dazu
 
In der Target-Trend-Methode haben wir eine einfache Lösung geschaffen, um die Relevanz von Linien zu überprüfen. Diese kann man auch bei der Frage nach der richtigen Chartdarstellung nutzen.
 
Merksatz: Eine Linie ist dann relevant, wenn ihre Parallelen ebenfalls Relevanz zeigen.
 
Je mehr Parallellinien zu finden sind, desto relevanter wird auch die Ursprungslinie sein. Diese Relevanz drückt sich überdies dadurch aus, dass eine Parallellinie möglichst viele Auflagepunkte hat. Dazu der S&P500 in beiden Darstellungsarten. Die jeweiligen Auflagepunkte sind mit blauen Kreisen gekennzeichnet. Zunächst der lineare Chart.
 
 
In dieser linearen Darstellung finden sich zur oberen dicken Trendlinie eine Vielzahl von Parallellinien, die eine hohe Relevanz für den weiteren Chartverlauf haben (siehe blaue Kreise). Selbst die beiden Tiefs werden fast genau getroffen. Das bedeutet nach der Target-Trend-Methode, dass die obere Linie für uns die dominante Abwärtstrendlinie ist.

Die Methode auf den logarithmischen Chart angewendet, ergibt folgendes Bild:
 
 
Wir sehen zwar ähnliche viele relevante Parallellinien, allerdings haben sie offensichtlich für den aktuellen Aufwärtstrend weniger Relevanz als im linearen Trend. Hier gibt es deutlich weniger Treffer. Auch passt diese logarithmische Trendlinie weniger gut zu dem Gesamtabwärtstrend. So werden die beiden Tiefs zum Beispiel nicht abgebildet.
 
Und aus diesem Grund würde ich in diesem Fall, völlig undogmatisch, den linearen Chart als Signalgeber bevorzugen. Ganz einfach. Aber natürlich wird höchst wahrscheinlich auch die logarithmische Trendlinie den Kursverlauf im weiteren Verlauf beeinflussen. Nur als Signalegeber werden die linearen Trendlinien wahrscheinlich auch weiterhin bessere Ergebnisse erzielen.
 
Hinweis: Falls Sie sich wundern sollten, warum wir nun doch wieder  „Rally“ ohne „e“ am Ende schreiben, möchte ich auf den Artikel von Torsten Ewert hinweisen. Diesen finden Sie im 2. Teil des heutigen Steffens Daily (weiter unten).
 
Viele Grüße
 
Jochen Steffens
 
PS. Übrigens, ab jetzt können Sie das Buch zur Target-Methode, die hohe Kunst des (Day-) Tradens von Jochen Steffens und Torsten Ewert auch wieder über Amazon beziehen. Die erste Charge war wohl direkt vergriffen. Einfacher geht es natürlich direkt über den Finanzbuchverlag:

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Die hohe Kunst des Daytradens
 
Das neue Buch für Trader und Daytrader von Jochen Steffens und Torsten Ewert können Sie nun käuflich erwerben.
 
In diesem Buch stellen wir Ihnen zunächst eine etwas andere Sichtweise auf das kurzfristige Traden, die Börse und auf Ihre Persönlichkeit als Trader vor. Im zweiten Teil beschreiben wir sehr ausführlich mit detaillierten Charts die Target-Trend-Methode, so dass auch Anfängern der Einstieg in diese Methode gelingen wird. In diesem Buch finden Sie also geballtes Wissen und viel Neues und Wissenswertes.

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Nur der Stockstreet Premium-Trader arbeitet nach dieser einzigartigen Methode, die nicht nur Kursziele nennen kann, sondern auch den Zeitpunkt dazu. 
Angewandt von den Börsen-Profis Jochen Steffens und Michael Jansen ist die Target-Trend-Methode ein unschlagbares Werkzeug für Ihren Börsen-Erfolg.
 
 
   

Börsensprache – schwere Sprache
von Torsten Ewert
 
Verehrte Leserinnen und Leser,
 
bekanntermaßen ist die deutsche Sprache – auch für Muttersprachler – schon schwer genug. Und das liegt nicht nur an der neuen Rechtschreibung ...
 
Natürlich erlangt man bezüglich der Orthografie mit der Zeit deutlich mehr Sicherheit, wenn man wie wir hier im Steffens Daily und anderswo regelmäßig schreibt. Doch ich ziehe bei jedem Beitrag immer noch das eine oder andere Mal den Duden zu Rate – womit man allerdings immer noch nicht gegen Flüchtigkeitsfehler und Ähnliches gefeit ist.
 
Vom Buch zur Erkenntnis
 
Sie wissen inzwischen, dass anlässlich der Traders World 2009 Mitte November das Buch „Die hohe Kunst des (Day-)Tradens“  erschien, das Jochen Steffens und ich über die Target-Trend-Methode verfasst haben. Bei solch einem Projekt wetteifern gleich mehrere Korrektoren und Lektoren darum, die Fehler zu finden, die man als Autor allerorten in seinen Texten hinterlassen hat.
 
Das ist eine überaus aufschlussreiche Phase. Denn abgesehen von diversen Tippfehlern und unglücklichen Formulierungen, die wir in der Hitze des Gefechts machten, überrascht einen vor allem die mitunter sehr andere sprachliche Auffassung derjenigen, die von Berufs wegen sehr viele Texte lesen.
 
Uns wurde dabei vor Augen geführt, wie sehr sich doch die eine oder andere umgangssprachliche Formulierung in unserem Wortschatz festgesetzt hat, die mitunter einer näheren Betrachtung nicht stand hält. So haben wir beispielsweise das Portal stockstreet.de nicht in den letzten Jahren, sondern in den vergangenen Jahren aufgebaut. Wir hoffen nämlich mit dem Korrektor darauf, dass uns noch viele weitere Jahre beschieden sein werden und die vergangenen Jahre harter Arbeit eben nicht unsere letzten sind...
 
Wenn zwei das Gleiche schreiben – meinen sie noch lange nicht dasselbe
 
Bei anderen Korrekturen mussten wir dagegen zweimal überlegen, was gemeint war. Zum Beispiel als wir darüber aufgeklärt wurden, dass ein Ereignis nicht „passiert“, sondern „geschieht“. Zu sehr hat sich eine Floskel wie „Nun ist es passiert!“ in unser tägliches Sprachgefühl eingeschlichen – zumal auch der Duden das Synonym „geschehen“ für das Wort „passieren“ zulässt (was uns dann doch wieder ein wenig beruhigt hat) ...
 
Richtig schwierig wurde es teilweise bei ausgesprochen börsenspezifischen Redewendungen. Dass ein Kursanstieg wieder „abverkauft“ wird, versteht jeder Börsianer; auch der Duden kennt diesen Begriff glücklicherweise (wenn auch vermutlich nicht in diesem Zusammenhang). Aber dass Nachrichten zum Beispiel „eingepreist“ werden, überfordert unser Rechtschreibekompendium bereits. Doch erfreulicherweise fand auch dieser Ausdruck vor den Augen der strengen Korrektoren Gnade – er ist wohl als Börsenjargon zu weit verbreitet, um Anstoß zu erregen.
 
Ähnlich selbstverständlich ist es für Trader, dass sie „am“ Markt handeln oder „in“ den Markt gehen (wenn sie eine Position eröffnen). Den Germanisten schüttelt es vermutlich bei solchen Formulierungen, denn natürlich kennt er nur den physischen Markt, „auf“ den man geht, um „auf“ ihm zu handeln. Aber auch dieser Börsen-Slang überstand letztlich diverse Korrekturläufe.
 
Börsenjargon – Herausforderung für Außenstehende
 
Klein beigeben mussten wir dagegen ausgerechnet bei dem Begriff „Rally“ als Bezeichnung für einen Kursanstieg. Dieses Wort werden Sie in unserem Buch durchweg in der Schreibweise mit „e“ finden, also „Rallye“. Hier hat uns der Verlag überstimmt und dabei sogar den Duden auf seiner Seite.
 
Tatsächlich weisen allerdings die obersten Hüter der deutschen Sprache für einen „kurzen, starken Anstieg der Börsenkurs“ beide Schreibweisen aus. Im "Finanzmarkt-Wörterbuch" aus dem Duden-Verlag (ISBN 978-3411740017) steht jedoch dafür inzwischen nur der Begriff „Rallye“. Eine Nachfrage bei der Duden-Sprachberatung ergab letztlich, dass zwar beide Schreibweisen möglich sind, der Duden aber die Variante mit „e“ (Rallye) empfiehlt.
 
Warum das so ist, bleibt offen. Die offizielle Begründung lautet, dass die Schreibweise empfohlen wird, die „häufiger“ vorkommt. Nun mag zwar der Begriff „Rallye“ tatsächlich öfter verwendet werden, aber dann wohl vor allem in der Bedeutung für „Autorennen“. Im Börsenjargon wird „Rally“ benutzt, eben um jede Verwechslung mit dem Motorsport zu vermeiden. So jedenfalls wurde es mir früher beigebracht.
 
Rally oder Rallye?
 
Nun ließ uns diese Frage keine Ruhe. Schließlich brauchen wir den Begriff ständig und möchten natürlich auch ungern gegen die Regeln der deutschen Sprache verstoßen. Wir könnten es uns zwar einfach machen und einfach darauf verweisen, dass der Duden selbst beide Schreibungen erlaubt. Doch es muss ja schließlich einen Grund, warum das so ist.
 
Also haben wir selbst recherchiert und kamen dabei zu dem folgenden Ergebnis:
 
Der Begriff „Rally“ stammt zweifelsfrei aus dem Englischen. Hier bedeutet er so viel wie Zusammenkunft oder (Ver-)Sammeln. Außerdem steht er für Erholung im übertragenen Sinne. Das Wort ist damit eines der vielen dieser Sprache, die aus irgendwelchen Gründen mehrere, heutzutage scheinbar völlig verschiedene Bedeutungen auf sich vereinigen.
 
Damit geht der Ausdruck „Rally“ in Bezug auf die Börse eindeutig auf den englischen Begriff im Sinne von „(Kurs-)Erholung“ zurück. Was hat aber nun der Motorsport mit der Börse zu tun?, fragt man sich jetzt.
 
Kursanstieg oder Autorennen?
 
Speziell in den USA wird der Begriff „Rally“ nämlich auch für Autorennen verwendet, die hierzulande in der französischen Schreibweise „Rallye“ bekannt sind. Das geht auf die andere Bedeutung (Zusammenkunft, Treffen) des englischen Wortes zurück. Die Hintergründe finden sich in der historischen Entwicklung des Automobils.
 
Als nämlich die ersten Autos die Straßen auf den Straßen erschienen, wurden sie nicht nur als unsicher angesehen, sondern von den Verfechtern der Pferdefuhrwerke geradezu verteufelt. Denn natürlich erschreckten die knatternden und qualmenden Vehikel die Pferde, was zu diversen Unfällen führte. Schnell fanden sich die Protagonisten der Kutschen zusammen – wir würden sie heute „Lobby“ nennen –, um Maßnahmen gegen das vermeintliche neue Unheil zu ergreifen. Das nahm skurrile bis radikale Züge an. So bildete sich zum Beispiel eine „Farmer’s Anti-Automobile Society of Pennsylvania“, die unter anderem folgende Forderungen erhob:
 
„Fahrer, die mit einem Auto nachts auf (öffentlichen) Landstraßen unterwegs sind, müssen nach jeder Meile eine Signalrakete abschießen und danach zehn Minuten warten, bis etwaige andere Fahrzeuge die Straße geräumt haben. Begegnet ein (Automobil-)Fahrer einer Gruppe Pferde, muss er sein Fahrzeug am Straßenrand abstellen und mit einer (Tarn-)Hülle verdecken oder mit Staub überziehen, damit es unauffälliger wird und die Tiere nicht erschreckt.“
 
Das ultimative Totschlag-Argument für die Autohasser war aber natürlich: „Wollen Sie sich wirklich freiwillig auf eine Maschine setzen, in der es andauernd explodiert?“
 
Der geniale Marketing-Trick der Auto-Lobby
 
Unter diesen Umständen ist es eigentlich erstaunlich, dass sich das Auto schließlich doch noch als Fortbewegungsmittel durchgesetzt hat, insbesondere, wenn man bedenkt, dass es anfangs eine ganze Palette von Antriebsystemen gab: neben Benzinmotoren auch Gas- oder Dampfantriebe und sogar Elektrobatterien!
 
Doch die Auto-Enthusiasten verfielen auf eine geniale Idee. Sie versuchten gar nicht erst, die Leute mit Argumenten zu überzeugen („Glauben Sie mir, es ist absolut ungefährlich, in einem Auto zu fahren!“). Sie veranstalteten einfach Autorennen. Dabei wurde den Zuschauern unmittelbar und eindringlich vor Augen geführt, wie schnell und leistungsfähig ein Auto gegenüber einem Pferdefuhrwerk sein kann (wenn es zum Beispiel ohne Geschwindigkeitsverlust eine Anhöhe hinauffährt).
 
Natürlich hatten die Zuschauer auch ihre helle Freude, wenn einer der Teilnehmer mit seinem motorgetriebenen Gefährt in einer Wolke von Staub und Rauch sowie mit viel Krach und splitternden Teilen an irgendeiner Ecke liegenblieb und hustend, rußverschmiert und schimpfend – aber hoffentlich unversehrt – unter dem Schrotthaufen wieder hervor kletterte.
 
Europäer fahren Rallye, Amerikaner fahren Rally
 
Solche Veranstaltungen, die zuerst Ende des 19. Jahrhunderts in den USA durchgeführten wurden, bürgerten sich unter dem Namen „Rally“ ein. Dabei war zunächst nicht die eigentliche Wettfahrt gemeint, die natürlich ebenfalls über Stock und Stein ging wie auch die heutigen Rallyes. Denn die Teilnehmer, die ihre Fahrzeuge ja meist noch in Eigenregie zusammenbastelten, mussten erst einmal den mehr oder weniger langen Weg bis zum Wettkampfort zurücklegen.
 
Dabei gehörte es zum guten Ton – und war auch die eigentliche anspruchsvolle Prüfung – den Treffpunkt pünktlich und in einer Verfassung zu erreichen, die Fahrzeug und Fahrer dann auch noch die Teilnahme an der eigentlichen Veranstaltung ermöglichte. Das war in der Anfangszeit des Automobils durchaus nicht selbstverständlich!
 
Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurden solche Autowettkämpfe auch in Europa durchgeführt, wofür sich dann hier die französische Schreibung „Rallye“ durchsetzte (mutmaßlich durch die „Rallye Monte Carlo“, die es seit 1911 gibt).
 
Eine Rallye ist keine Hausse!
 
Das französische Wort „Rallye“ wird zumindest in Frankreich unserer Kenntnis nach nur für den Automobilsport und nicht für die Börse verwendet. Bekanntlich ist der Kursanstieg im Französischen eine „Hausse“ bzw. der Kursverfall die „Baisse“, beides Wörter, die in Europa dafür noch bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts allgemein Verwendung fanden (siehe auch die Bücher und Artikel von André Kostolany).
 
Erst der Siegeszug der Amerikanismen in Europa sorgte für einen Wechsel der Bezeichnungen – nicht nur bei der Beschreibung des Kursverhaltens. So war der langjährige Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Bank, Hermann Josef Abs, seinerzeit unwidersprochen ein Bankier (franz.), sein heutiger Kollege und Namensvetter Josef Ackermann ist dagegen ebenso selbstverständlich ein Banker (engl.).
 
Mit Stockstreet zur Rally, nicht ins Kiesbett!
 
Aufgrund der unterschiedlichen Bedeutungen der Begriffe „Rally“ / „Rallye“ sowie der beschriebenen historischen Entwicklung ihrer jeweiligen Verwendung werden wir bei Stockstreet auch künftig die Schreibung „Rally“ bei Kursanstiegen einsetzen. Insofern folgen wir zwar nicht der Empfehlung der Duden-Redaktion, fühlen uns aber aufgrund unserer Recherchen durchaus darin bestätigt.
 
 
 
Mit besten Grüßen
 
Torsten Ewert
 
 
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