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Drohen weitere schlechte Nachrichten aus der Bankenbranche?
von Jochen Steffens
 
Der DAX hat sich tatsächlich zum Verfallstag in Richtung 5.600 Punkte aufgemacht und erreichte das heutige Tief um Punkt 13 Uhr. Damit wurden die großen Long-Positionen bei 5.700 und 5.800 Punkten in die Wertlosigkeit katapultiert. Vor zwei Wochen hatte ich die 5.600-Punkte-Marke als Zielmarke für den Verfallstag bereits im Stockstreet Premium Trader genannt. Im Crash 2008 und in der ersten Aufwärtsrallye dieses Jahres waren die Verfallstagsprognosen zeitweise natürlich wenig hilfreich. Die Volatilität war zu hoch und die Kursbewegungen zu extrem. So ergaben sich einfach keine analysierbaren Daten. Jetzt scheinen die Methode wieder zu funktionieren, sehr gut sogar. Damit steht uns ein weiteres Analysemittel wieder zur Verfügung. Die Normalität stellt sich nach und nach in immer mehr Bereichen ein. Erfreulich.

Aber das bedeutet auch, dass man nun gespannt sein kann. Sollten die Märkte nach dem Verfallstag wieder steigen, könnte der Abwärts-Spuk auch ganz schnell wieder vorbei sein. Allerdings muss dann jetzt recht bald Dynamik aufkommen.
 
Warnende Stimmen von Insidern
 
Trotzdem mehren sich die warnenden Stimmen. Heute hat EZB-Präsident Trichet betont, dass es zu früh sei, zu glauben, die Finanzkrise wäre schon vorbei. Das passt zu den Informationen, von denen ich vor einiger Zeit schon einmal geschrieben habe: Aus gut unterrichteten Quellen war zu hören, dass bei einigen Banken noch größere Mengen toxischer Wertpapiere im Keller liegen, die bisher noch nicht richtig in den Bilanzen bewertet werden. Wenn ich mir in diesem Zusammenhang die Aussagen verschiedener Insider in letzter Zeit anhöre, bekomme ich ein wenig das Gefühl, dass einige wohl fürchten, es könne doch noch zu der einen oder anderen spektakulären Bankenpleite kommen.
 
In diesen Zusammenhang könnte auch die Aussage von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann anzusiedeln sein, der unlängst seine Idee konkretisierte, dass Banken und Staaten auf europäischer Ebene einen gemeinsamen Fonds für schwächelnde Geldinstitute finanzieren sollen. Dieser Fonds solle schwachen Banken das Ausscheiden aus dem Markt ermöglichen.
 
Warum, so muss man sich fragen, sollte der Chef der Deutschen Bank solche Gedanken mit Nachdruck äußern, wenn es nicht auch einen Bedarf geben würde.
 
Fragile Situation und das Aussterben der Bären
 
Wenigen ist derzeit bewusst, auf welch fragilen Beinen die aktuelle Aktienhausse steht. Ein entscheidender externer Schock oder interne Verwerfungen und es bricht wieder Panik aus. Zu frisch sind noch die Wunden des Crashs.

Doch auf der anderen Seite neigen Kurse dazu, an der Mauer der Angst emporzusteigen. So sagt man. Doch ist wirklich noch Angst im Markt? Aus den USA ist zu hören, dass immer mehr Bären plötzlich verschwinden und diese Gattung wohl bald zu den schützenswerten und vom Aussterben bedrohten Tierarten gehören wird. Genauso plötzlich gibt es immer mehr Bullen, so dass es auf der Bullenkoppel langsam richtig eng wird. Und da wir wissen, dass die Masse gerne falsch liegt, sind solche Nachrichten natürlich auch Warnsignale.

Trends noch intakt, aber..

Eigentlich sind die Trends noch intakt, hier einmal am Beispiel der Nasdaq100:
 
 
 
Gut, man kann erkennen, dass die Dynamik ein wenig nachlässt. Der alte grüne Aufwärtstrend ist wesentlich steiler, als der neue blaue (mittlerweile durch fünf Auflagepunkte bestätigte) Trendkanal. Ein solcher Dynamikverlust ist jedoch nach einem derart steilen Anstieg durchaus normal. Irgendwann müssen die Trends abflachen. Solange die Aufwärtsbewegung in Ordnung ist, sich also immer neue höhere Hochs und höhere Tiefs ausbilden, kann die Rallye auch mit verminderter Dynamik immer weiter gehen, keine Frage.
 
Das Problem ist also, dass wir zwar auf der fundamentalen Seite immer mehr schlechte Nachrichten sehen, die Charts das aber noch nicht eindeutig widerspiegeln. Nein, so ganz stimmt das nicht, denn auch in den Charts gibt es einige Warnsignale:
 
Ich habe in der gestrigen Ausgabe auf das Fehlsignal im S&P500 und auch auf die Parallelität zu 2003 / 2004 hingewiesen (wenn Sie diese Beispiele noch einmal nachlesen wollen, klicken Sie hier!).
 
Weitere wichtige Abwärtstrendlinien
 
Doch es gibt noch ein paar weitere Warnsignale. So ist der Dow Jones nun auch an seinem primären Abwärtstrend gescheitert:
 
 
Selbst wenn man die Charts des Dow Jones und des S&P500 in logarithmischer Darstellung wählt, ist nicht mehr viel Platz zu den primären Abwärtstrends.
 
Und wenn wir schon einmal bei den logarithmischen Charts sind: In dieser Darstellung steht auch der Nasdaq100 an einer extrem wichtigen langfristigen Abwärtstrendlinie:
 
 
Auch hier ist er ziemlich genau an dieser Trendlinie gescheitert. Eine Trendlinie, die ich interessanterweise zurzeit nirgendwo sonst in anderen Analysen gefunden habe und die mir aus diesem Grund durchaus relevant erscheint.

Fazit
 
Angesichts der Vielzahl wichtiger Trendlinien, die zunächst als Widerstandslinien fungieren, ist die aktuelle Konsolidierung zumindest aus charttechnischer Sicht nicht verwunderlich. Nimmt man nun noch das Sentiment und die fundamentalen Nachrichten hinzu, muss man zurzeit sehr, sehr wachsam werden. Das bedeutet, Sie sollten die Bereitschaft erhöhen, auszusteigen. Eine andere Möglichkeit wäre, Positionen abzusichern und so lange zu warten, bis diese Abwärtstrends nachhaltig und eindeutig überwunden werden können.
 
Nicht voreilig werden
 
Für eine klare Verkaufsempfehlung ist es allerdings noch zu früh. Zumal der Vergleich mit 2003 / 2004 und die Argumente, die mein Kollege Torsten Ewert am Dienstag vorgebracht hat, auch einen Übergang in eine mehrjährige Seitwärtsbewegung möglich erscheinen lassen. Warten wir also zunächst erst einmal ab, wie sich die Kurse nach dem heutigen Verfallstag entwickeln. Alles weitere dann in der nächsten Woche.
 
Bis dahin ein schönes Wochenende
 
Ihr
 
Jochen Steffens

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