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Was treibt den Goldpreis?
von Jochen Steffens
 
Gold besitzt normalerweise eine hohe Korrelation zum Dollar. Doch zurzeit erleben wir eine Gold-Hausse, die eben nicht nur durch einen schwachen Dollar verursacht wird. Während der Dollar zum Beispiel im Vergleich zum Euro seit September/Oktober eher seitwärts tendiert, steigt der Goldpreis weiter an. Deutlich wird das zum Beispiel, wenn man den Goldpreis in Dollar mit dem in Euro vergleicht:
 
 
Oben sehen Sie die Entwicklung des Goldpreises in Dollar, der untere Chart zeigt die Entwicklung in Euro. Sowohl in Euro, als auch in Dollar kommt es seit einigen Wochen zu einem steilen Anstieg.
 
Was treibt den Goldpreis?
 
Grundsätzlich wird schon seit Jahren geschrieben, dass die Angst vor einer Inflation die US- Anleger in Gold treiben wird. Doch eigentlich erst in letzter Zeit macht dieses Argument Sinn. Letzte Woche haben wir einen deutlichen Anstieg der Verbraucherpreise in den USA gesehen. Wenn nun sogar die offizielle Inflation in den USA auf 2-3 % ansteigen sollte, werden Besitzer von Staatsanleihen und ähnlichen Anlageformen in den USA real Geld verlieren.  Dann nämlich liegt die Inflationsrate über der Rendite. Also wird sich das große Geld Alternativen suchen – suchen müssen. Eine Alternative ist der Aktienmarkt, doch ein anständiges Depot will natürlich breit diversifiziert sein. Und so wird es zu immer deutlicheren Umschichtungen von Anleihen in Gold kommen. Die Anleger nehmen diese Entwicklung vorweg, aus diesem Grund erkennen wir gerade einen Anstieg des Goldpreises.
 
Gold als Outperformer
 
Ein weiterer Hinweis, der diese These untermauert ist, dass Gold deutlich stärker zugelegt hat als andere Edelmetalle.
 
 
Während sich bei Gold mittlerweile ein neues Hoch nach dem anderen ausbildet, konnten weder Silber noch Platin ihre Hochs aus dem Jahr 2008 überwinden. Allerdings muss man damit rechnen, dass andere Edelmetalle in einer zweiten Welle der Goldentwicklung folgen werden. Zumindest dann, wenn die Inflation in den USA weiter zunimmt, ohne dass es zu Zinserhöhungen seitens der Fed kommt. Irgendwann werden die Anleger in diesem Fall die Goldpreisentwicklung als übertrieben ansehen und Alternativen zu Gold suchen.
 
Der saisonale Faktor
 
Zurzeit gibt es allerdings auch einen saisonalen Faktor, der den Goldpreis zusätzlich antreibt:
 
 
Wenn Sie sich die durchschnittlichen Verläufe des Goldpreises im Jahresvergleich anschauen, zeigt sich, dass Gold gerade im vierten Quartal eines Jahres und im ersten Monat eines Jahres Stärke zeigt. Das bedeutet, Goldbesitzer werden bis Anfang/Mitte Februar auch noch durch saisonale Faktoren unterstützt.
 
Bis wohin kann Gold noch steigen?
 
 
Gold ist gerade an ein wichtiges Target (blauer Kreis) gelaufen. Aufwärtsbewegungen in einem Trend sind häufig von der Spanne her gleich groß (siehe blaue Rechtecke). Auf dem aktuellen Niveau befindet sich auch noch die obere Linie eines möglichen Trendkanals, die als Widerstand zu sehen ist. Auch die obere Linie des kleineren steilen Aufwärtstrendkanals fungiert als Widerstand. Normalerweise sollte demnach im Bereich des aktuellen Niveaus zumindest eine Konsolidierung starten.
 
Da jedoch fundamentale und saisonale Faktoren, sowie die enorme Trenddynamik noch für eine Fortsetzung des Trends sprechen, kann es durchaus sein, dass auch dieses Target noch nach oben durchlaufen wird. In diesem Fall werden weitere Kursziele aktiviert.
 
Das nächste Kursziel
 
Das nächste Kursziel liegt bei ca. 1.325 Dollar. Dieses ergibt sich, wenn man die große Konsolidierung unterhalb der 1.000-Dollar-Marke nach der Target-Trend-Methode als Seitwärtsbewegung definiert (unteres grünes Rechteck). Mit dem Bruch der 1.000-Dollar-Marke wurde die Seitwärtsbewegung nach oben aufgelöst. Nach klassischer Charttechnik ergibt sich daraus ein Kursziel, das wie folgt bestimmt wird: Man nimmt die Spanne der Seitwärtsbewegung (ca. 315-320 Dollar) und addiert diese zu der oberen Begrenzung der Seitwärtsbewegung bei ca. 1010 Dollar (oberes grünes Rechteck). Daraus ergibt sich eben besagtes Kursziel bei ca. 1.325 Dollar. Hier wird spätestens eine größere Konsolidierung einsetzen, gerade wenn diese Marke erst im Januar / Februar 2010 erreicht wird.
 
Wenn die Zinsen steigen

Gefährlich wird es für den Goldpreis, wenn die Fed die US-Leitzinsen wieder auf Niveaus anhebt, die deutlich über der offiziellen Inflationsrate liegen, zum Beispiel um Inflationsgefahren zu bekämpfen. Dann könnte es zu Gewinnmitnahmen im Gold und Umschichtungen in die Bondmärkte kommen.
 
Zum Schluss noch zum Markt
 
Der Dow Jones konnte gestern nicht zum Schlusskurs hin seine primäre Abwärtstrendlinie überwinden. Auch der S&P500 kann sich noch nicht von dieser lösen. Dieser Kampf belegt zunächst die Relevanz dieser Linien. Wahrscheinlich wird eine Entscheidung fallen, nachdem heute das FOMC Sitzungsprotokoll zur letzten FED-Zinsentscheidung veröffentlicht wurde.
 
 
Viele Grüße
 
Jochen Steffens

 Es boomt, im Paradies


Der Börsenboom in Asien dauert an. Leser des $unset Trader sind seit Monaten bereits dabei – der Aufwärtstrend ist intakt. Unser Reporter hat in Asien nun ein noch jungfräuliches Trading-Land entdeckt: Indonesien.
 
 
 
 
 

US-Konjunkturdaten
von Jochen Steffens
 
Die Stimmung unter den US-Verbrauchern hat sich im November entgegen den Erwartungen wieder aufgehellt. So stieg der Index des Verbrauchervertrauens auf 49,5 Punkte. Analysten hatten einen Stand von 47,0 Punkten prognostiziert, nach einem Wert von 48,7 zuvor.
 
 
Man erkennt am Diagramm, dass sich die Stimmung der Verbraucher in de USA auf niedrigem Niveau seitwärts bewegt. Auch wenn die Zahlen heute besser waren, so ist die Stimmung noch weit unter einem Niveau, welches sich positiv auf den Konsum auswirken würde.

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