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US-Arbeitsmarktdaten und Volkszählung
von Jochen Steffens
  
Offiziell heißt es, die US-Arbeitsmarktdaten seien besser als erwartet ausgefallen. Die Analysten hätten mit einem Stellenabbau um 50.000 Stellen gerechnet. Tatsächlich wurden jedoch lediglich 36.000 Stellen abgebaut. Das soll den Markt angetrieben haben.
 
  
Das stimmt so nicht ganz. Die Zahlen lagen im Bereich der von den Analysten erwarteten Range von 25.000 bis 55.000 Stellen (siehe auch Steffens Daily vom Mittwoch). Doch damit blieben negative Überraschungen aus und das war wohl auch der entscheidende Punkt für die positive Reaktion des Marktes. Dabei zeigte sich der Markt bereits im Vorfeld freundlich, da bereits nach den ADP-Daten und den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe keine Überraschung mehr zu erwarten war.
    
Im Diagramm oben erkennen Sie, dass der aktuelle Wert allerdings wieder schlechter als der Januarwert ausgefallen ist. Interessant wird es somit in den nächsten Monaten. Dann wird sich klären, ob tatsächlich der Einfluss des Winters für diese generell schlechteren Zahlen verantwortlich gewesen ist. Schaut man sich die Arbeitsmarktdaten detaillierter an, so wurden im Bausektor deutlich mehr Stellen gestrichen. Das wird durch den heftigen Winter bedingt sein. Im Dienstleistungssektor und in anderen Bereichen wurden hingegen bereits neue Stellen geschaffen.
  
Volkszählung in den USA
 
Alle 10 Jahre wird in den USA eine Volkszählung durchgeführt, so auch im April 2010. Das könnte in den nächsten Monaten die Arbeitsmarktdaten verzerren. Es wird davon ausgegangen, dass hunderttausende Arbeitskräfte benötigt werden, um diese Volkszählung zu meistern.
  
Um herauszufinden, wie groß der Einfluss dieser Volkszählungen auf den US-Arbeitsmarkt ist, habe ich die Entwicklung der Payrolls und der Erstanträge für die Jahre 1990 und 2000 untersucht. Es waren jedoch keine deutlichen Abweichungen zu erkennen. Trotzdem müssen wir diesen Effekt bei der Analyse der nächsten Zahlen im Hinterkopf behalten und entsprechend bewerten.
   
Zur Information: Diese Volkszählung ist unter anderem erforderlich, um im Repräsentantenhaus und im Electoral Collage (Wahlmännerkollegium, ein wichtiger Bestandteil der US-Präsidentschaftswahlen) die Verteilung für die Jahre 2012 bis 2022 festzulegen. Aber auch die Verteilung der Bundesmittel an Staaten, Städte und Gemeinden wird auf Grundlage dieser Umfrage beschlossen.
  
DAX arbeitet an dem Kursziel der inversen SKS
  
Und damit kurz ein Blick auf den DAX:
 
 
Wie Sie erkennen können, ist der DAX erwartungsgemäß auch aus der möglichen „abc“-Korrektur nach oben ausgebrochen, hat also die obere Linie des roten Rechtecks auch noch überwinden können. Damit ist nun der Weg zum letzten Hoch bei ca. 6.060 Punkten frei. Allerdings findet in der nächsten Woche der große März-Verfallstag statt. In diesem Zusammenhang könnte es zu einigen Verzerrungen kommen.
 
Viele Grüße
 
Jochen Steffens
  
Hinweis: Da immer wieder Fragen zu den Verfallstags-Grafiken gestellt werden: Diese werden exklusiv nur den Lesern des Stockstreet Premium Traders regelmäßig zur Verfügungen gestellt. Wir können schließlich nicht alle unsere Trading-Tricks im Steffens Daily kostenlos veröffentlichen. Ich bitte um Ihr Verständnis. 
DAX-Prognose: Darauf müssen Sie jetzt unbedingt achten!
von Torsten Ewert
   
Verehrte Leserinnen und Leser,
 
Anfang Februar zeigten wir den Lesern der Stockstreet Investment Strategie, unseres langfristigen Börsendienstes den folgenden Chart des DAX:
 
 
Quelle: MarketMaker
 
Der Index befand sich gerade am Ende einer ersten Abwärtswelle und sprang dort (auf Tagesbasis) recht volatil nach oben und unten (grüne Ellipse). Wir schrieben damals dazu: „Für uns sind diese Fluktuationen ein Hinweis, dass das gelbe Target den weiteren Kursverfall bremst. ... Kurzfristig sollten also die Kurse in Richtung Target seitwärts laufen.“
 
Diese Ansicht gewannen wir – ebenso wie die eingezeichneten Targets und Linien – aus der exklusiv bei Stockstreet eingesetzten Target-Trend-Methode. Danach hält ein wirklich starkes und kursrelevantes Target den Kurs auf, wenn er das Target-Niveau zu früh erreicht. Wir nennen ein solches Target daher auch passend „Bremser-Target“.
 
Interessant ist jetzt natürlich der weitere Verlauf:
 
Ein Target, das den Kurs bremst
 
 
Quelle: MarketMaker
 
Zunächst gab es eine „Schrecksekunde“, als nämlich der Kurs knapp unter der schwarzen Linie schloss (Kerze 1). Doch wie erwartet, hielten die Linien, die das Target bilden, den Kurs auf. Mit der Kerze 2 wurde ein ganz klassischer Fehlausbruch vollendet. Damit verbesserten sich die mittelfristigen Aussichten wieder.
 
Aber wie prognostiziert blieb der Kurs weiterhin im Bannkreis des Targets. Erst nach einem nochmaligen kurzen Rücksetzer, setzte sich der DAX in der Vorwoche nun eindeutig vom Target ab (die letzte lange weiße Kerze!). Jetzt ist das kein Wunder mehr: Targets, die in der Vergangenheit liegen, verlieren zusehends an Einfluss.
 
Das gelbe „Bremser-Target“ hat damit seinem Namen alle Ehre gemacht!
 
Eindeutige Wendemarken
 
Nun fragen Sie sich sicherlich, wie es weiter gehen wird. Aufgrund des Fehlausbruchs an der blauen, gestrichelten Linie steht nun theoretisch der Hochlauf bis an die obere blaue Linie auf dem Programm. In der sehr bullishen Variante würde der DAX sogar an die obere schwarze Linie laufen – schließlich bestätigte er auch diese ziemlich offensichtlich.
 
Doch auch in der Target-Trend-Methode gibt es mehrere Varianten. Inklusive der hier gezeigten Parallellinien-Ebene existieren insgesamt sieben Ebenen. Diese wirken natürlich gemeinsam, könnten aber auch gegenteilige Signale liefern. So wäre beispielsweise eine Drehung des Kurses an der runden 6.000er Marke bzw. den Januar-Hochs möglich.
 
Der entscheidende Vorteil der Target-Trend-Methode ist jedoch, dass durch das Zusammenspiel dieser Ebenen klare Wendemarken entstehen, die wiederum Aussagen über den weiteren Kursverlauf zulassen. So haben zum Beispiel die blaue und schwarze Linie gerade ihre Wirksamkeit unter Beweis gestellt. Werden diese nun doch wieder nachhaltig gebrochen, wären die entsprechenden Signale hinfällig. In diesem Fall würde sogar das rote Target wieder aktiviert werden, das durch die Kursdrehung nach oben zurzeit nicht relevant ist. (Als Charttechniker wundern Sie vielleicht über die untere strichpunktierten schwarzen Linie, die nur einen Auflagepunkt hat (blauer Kreis).Die genauen Hintergründe, warum diese Linie trotzdem relevant ist und sogar das rote Target bilden kann, erfahren Sie in unserem Buch: hier klicken!)
 
Der weitere Verlauf
 
Für den weiteren Verlauf gibt es daher ebenfalls mehrere Möglichkeiten. Das nachfolgende Szenario (dicke hellblaue Linie im folgenden Chart) steht daher beispielhaft für die Aspekte, auf die Sie in der nächsten Zeit achten müssen.
 
 
Quelle: MarketMaker
 
Bei einem Ausbruch nach oben erhalten Sie ein erstes wichtiges Alarmsignal, wenn der Kurs zwar die 6.000er Marke und das alte Hoch nach oben bricht, aber die obere blaue Linie nicht mehr erreicht, bevor er wieder nach unten fällt (roter Pfeil).
 
In diesem Fall ist die wahrscheinlichste Variante ein Rücklauf bis an die untere blaue Linie. Eine erneute Umkehr an der Mittellinie (gestrichelter Verlauf) ist zwar möglich, aber eher nicht mit einer dynamischen Fortsetzung des Aufwärtstrends verbunden.
 
Durch den Rückfall bis an die untere blaue Linie definiert sich dann vermutlich der Bereich der erwarteten Seitwärtsbewegung (z.B. zwischen den roten Linien). Ausbrüche daraus nach oben oder unten sind dabei bekanntermaßen nicht ausgeschlossen. Trader sollten dann darauf achten, vorzugsweise die Bewegungen innerhalb der Seitwärtsbewegung zu handeln und nicht die häufig verlustreichen (Fehl-)Ausbrüche. Viel Erfolg!
 
 
Mit besten Grüßen
 
Torsten Ewert
 
PS: In der Stockstreet Investment Strategie haben wir Mitte Februar diese Situation zu einem Einstieg bei einem vielversprechenden Wert aus unserer Watchlist genutzt. Inzwischen sind wir mit dieser Aktie bereits 5 % im Plus! Bei sechs weiteren Werten verbuchen unsere Leser 20, 30, 35 oder 40% Gewinn! Das Kunden-Depot erreichte in der vergangenen Woche eine neue Rekordmarke, während der DAX wie gesehen noch unter seinem diesjährigen Höchststand notiert! Sie sollten sich also unbedingt JETZT zu Ihrem 30-Tage-Gratis-Test anmelden, damit Sie beim nächsten Rally-Schub auf jeden Fall dabei sind
 

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