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US-Arbeitsmarktbericht in den Erwartungen?
von Jochen Steffens
 
Um 14.15 Uhr wurden die Daten des ADP-Berichts zur Veränderung der US-Beschäftigung im nicht-landwirtschaftlichen Bereich veröffentlicht. Wie von den Analysten erwartet, kam es zu einem Abbau von 20.000 Stellen im Februar.
 
Für den Markt ist das zunächst eine Beruhigung, da es hier keine negativen Überraschungen gegeben hat. Die Marktteilnehmer werden somit davon ausgehen, dass auch der offizielle US-Arbeitsmarktbericht (Nonfarm Payrolls), der am Freitag veröffentlicht wird, in den Erwartungen liegt oder vielleicht sogar etwas besser ausfällt. Immerhin gehen hier die Prognosen von einem Stellenabbau zwischen 25.000 und 55.000 Stellen aus.
 
ADP und Nonfarm Payrolls
 
Ich habe Ihnen einmal die beiden Datensätze zusammengefasst. Man erkennt deutlich, dass sowohl der ADP-Bericht als auch die Nonfarm Payrolls sich im Groben sehr ähnlich entwickeln, besonders nach der Anpassung des ADP-Berichts an die Erhebung des Bureau of Labor Statistics. Und trotzdem gibt es immer wieder kleine Ausreißer.
 
 
So gesehen ist natürlich auch am Freitag alles möglich. Trotzdem nutzen die Trader die ADP-Daten, um auf den US-Arbeitsmarktbericht zu spekulieren. Da hier die Zahlen des ADP-Berichts jedoch in den Erwartungen liegen, und dessen Werte sich noch über den Prognosen für den US-Arbeitsmarkt befinden, könnte sich der Markt im Vorfeld auch leicht freundlicher zeigen.
 
Allgemeine Beruhigung der Lage am US-Arbeitsmarkt
 
Doch das Diagramm oben zeigt noch etwas anderes. Man sieht deutlich, dass sich der US-Arbeitsmarkt beruhigt. Wie ich schon im letzten Monat geschrieben habe, sollte man davon ausgehen, dass diese Beruhigung sich auch weiter fortsetzt und in den nächsten Monaten so langsam wieder neue Stellen in den USA geschaffen werden. Allerdings steht zu befürchten, dass es nach diesem massiven Einbruch 2008-2009 zu einem Echo-Einbruch kommen wird, eventuell bereits Anfang 2011. Aber das ist zurzeit noch nicht genau zeitlich einzuschätzen, hier müssen wir natürlich erst die weitere Entwicklung abwarten.
 
Der Einfluss des harten Winters
 
Mein Kollege Alexander Hirsekorn hat heute in einem Gespräch seine These geäußert, dass die schlechte Entwicklung auf dem US-Arbeitsmarkt in den letzten Wochen auch mit dem überaus schlechten Winter-Wetter in den USA zu tun haben könnte. Das ist auf jeden Fall ein Aspekt, der in diesem Zusammenhang beachtet werden sollte. Es kann also gut sein, dass wir bereits im März das Ende des Stellenabbaus sehen werden. Das ist ein wichtiger Hinweis für die weiteren kurzfristigen Prognose des Marktes.
 
ISM-Indizes in Korrelation
 
Und da wir schon einmal bei den Konjunkturdaten sind: Nachdem der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes am Montag enttäuschte, überraschte der ISM Dienstleistungsindex heute positiv.
 
Er stieg auf 53,0 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit Anfang 2008. Analysten hatten mit einem Anstieg von zuvor 50,5 Punkten auf nunmehr 51,0 Punkte gerechnet. Die Frage ist natürlich, wie das zu werten ist.
 
Hierzu hilft ein Vergleich:
 
 
 
Sie sehen anhand dieser Grafik, dass wir es mit einer Sondersituation zu tun haben. Der ISM-Dienstleistungsindex befindet sich deutlich unterhalb des ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes. Normalerweise ist es genau andersherum. Nur sehr selten, meistens an entscheidenden Punkten (siehe S&P500 hier grau), treffen sich diese beiden ISM-Indizes.
 
Der Hintergrund für diesen Paradigmenwechsel ist natürlich naheliegend. Da die Finanzindustrie das Hauptopfer des Crashs gewesen ist und zudem einen Teil des Dienstleistungssektors darstellt, ist nur logisch, dass auch der Dienstleistungssektor entsprechend stärker als das produzierende Gewerbe unter die Räder gekommen ist.
 
Rückkehr zur Normalität
 
Da es jedoch in den USA nicht normal ist, dass der Dienstleistungssektor unterhalb des ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes notiert, nähern sich diese beiden Kurven wieder an. Das bedeutet, der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes wird sich auch in der nächsten Zeit insgesamt etwas schwächer entwickeln, als der ISM-Dienstleistungsindex. Den ersten deutlichen Schritt in diese Richtung haben wir in dieser Woche gesehen (siehe gestrichelte Linie).
 
Trotzdem kann man daraus natürlich ableiten, dass sich mittlerweile auch der Dienstleistungssektor nachhaltiger erholt. Und das wiederum erhöht die Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen.
 
Dazu in den nächsten Tagen eventuell mehr. Hier noch einmal der Hinweis, dass ich am Freitag, wenn die US-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht werden, auf der Messe in Frankfurt bin. Auf diese Daten kann ich also leider erst am Montag eingehen.
 
Viele Grüße
 
Jochen Steffens

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