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Gold für den Fall, dass alles zusammenbricht?
von Jochen Steffens
 
Gerade im Zusammenhang mit der Krise in Europa erhalte ich seit einigen Wochen viele Anfragen zum Thema Gold. Anleger, die Sorge haben um einen Zusammenbruch des Euros oder der Eurozone haben, überlegen, einen Teil ihres Vermögens in Gold umzuschichten.
 
Gold seit zwei Jahren seitwärts
 
Bereits im Jahr 2008, als Gold die 1.000-Dollar-Marke erreichte, hatte ich vermutet, dass diese Marke den Goldpreis noch eine lange Zeit beschäftigen wird. Ein Goldpreis dauerhaft über 1.000 Dollar wäre ein Paradigmenwechsel und dieser benötigt einfach Zeit. Ich ging davon aus, dass der Goldpreis um die 1.000-Dollar-Marke herum fluktuieren würde.
  
Diese Einschätzung ist nun zwei Jahre alt. Zwar sah es Ende letzten Jahres so aus, als ob Gold sich nun endlich von der 1.000-Dollar-Marke nach oben ablösen könnte. Am 5.2.2010 sank der Goldpreis jedoch wieder auf 1.043 Dollar und geriet damit wieder in den Bereich dieser psychologisch wichtigen Marke. Gold hat also trotz eines massiven Aktien-Crashs und all den folgenden Unsicherheiten lediglich seinen Wert behalten – und das seit nunmehr zwei Jahren.  Interessant ist, dass der Goldpreis nun tatsächlich um die 1.000-Dollar-Marke fluktuiert, offensichtlich in einer Spanne von ca. 500 Dollar, sprich zwischen ca. 750 und ca. 1.250 Dollar.
 
Sicherheitsinvestition
 
Gut, aber als Investition, die lediglich unter Sicherheitsaspekten eingegangen wurde, hat sich Gold in den letzten Jahren ohne Frage bewährt. Und das macht Gold auch für Anleger, die mit weiteren Krisen rechnen, interessant:
 
Wie geht es mit Gold weiter?
 
Sie interessiert jetzt natürlich die Frage: Wie geht es mit Gold weiter?
 
 
Grundsätzlich wird sich diese Frage daran entscheiden, ob es zu einer Deflation oder zu einer Inflation in den USA kommen wird. Bei einer Inflation werden wir einen weiteren Anstieg des Goldes sehen, bei einer Deflation könnte sich der Goldpreis eher weiter seitwärts oder sogar leicht abwärts entwickeln.
 
Eine etwas überspitzte Darstellung
 
Wir haben nach dem Öl-Hype und mit dem Finanzmarkt-Crash 2008 / 2009 in den USA eine deflationäre Phase erlebt. Das ist im Prinzip auch der Hintergrund für die aktuelle Seitwärtsbewegung im Gold. Der kleine Ausbruch zum Jahresende 2009 entsprach insoweit der im vierten Quartal doch weit verbreiteten Ansicht, die US-Wirtschaft werde sich weiter stabilisieren, was zu einem inflationären Schub führen sollte.
 
Griechenland ohne Auswirkung?
 
Interessant ist, dass auch das Thema Griechenland und die Euro-Probleme kaum größere Auswirkungen auf den Goldpreis hatten. Man müsste doch eigentlich davon ausgehen, dass nun viele Menschen auf die Idee kommen, ihr Euro-Vermögen in Sicherheit zu bringen und entsprechend Gold kaufen. Doch so einfach funktioniert Börse leider nicht.
 
Tatsächlich kam es eher zu Verschiebungen in Richtung Dollar, so dass der Dollar Stärke zeigt, jedenfalls gegenüber den europäischen Währungen. Und der Goldpreis leidet nun einmal unter einer Dollarstärke. Solche Effekte könnten wir auch sehen, wenn es in der Eurozone größere Probleme geben sollte. Doch, und das muss einem bewusst sein, wären das jeweils nur kurzfristige Verwerfungen. Auch die Finanzmarktkrise hatte zunächst zu einer Stärke des Dollars und damit zu einem Einbruch beim Gold geführt, der jedoch schnell wieder kompensiert wurde.
 
Externe und saisonale Aspekte
 
Aber auch der angekündigte Verkauf von 200 Tonnen Gold durch den IWF belastet zurzeit Gold. Schlussendlich befinden wir uns auch saisonal eher in einer für den Goldpreis schwächeren Phase.
 
 
 
Sie sehen, ab Februar neigt der Goldpreis dazu, tendenziell seitwärts zu laufen.  Erst ab April steigt er wieder etwas an. Dynamischer wird es in den meisten Jahren erst ab der Mitte des Jahres.
 
Grundsätzlich sind also die Monate März / April eine gute Zeit, in Gold einzusteigen.
 
Fazit:
 
Der Kampf um die 1.000-Dollar-Marke ist noch nicht vorbei. Wenn man diesen Punkt einfach umdreht, heißt das aber auch: Kurse um 1.000 Dollar und tiefer sind gute Einstiegskurse – zumindest wenn man auf eine Inflation setzt.  
 
Ein Teil des Portfolios in Gold anzulegen, ist angesichts der geopolitischen und geoökonomischen Verwerfungen sicherlich angeraten. Doch sollte man sich nicht nur auf Gold konzentrieren, denn Gold ist eine Anlage, die gerade in den letzten Jahren doch eine beachtliche Volatilität gezeigt hat. Auch aus dem Blickwinkel der Anlagesicherheit empfiehlt es sich somit, breiter zu diversifizieren.
  
SKS im DAX nicht vollendet 
 
Durch den heutigen Kurseinbruch, der unter anderem auch mit den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe zu tun hatte (siehe weiter unten), hat sich die inverse SKS, bevor sie vollendet werden konnte, aufgelöst (siehe Steffens Daily von vorgestern). Das ist ein bearishes Zeichen. Anleger sollten nun sehr vorsichtig werden.
 
 
Noch besteht die Möglichkeit, dass die Kurse auf der 5.441er Marke drehen (siehe rote Prognoselinien). Annähernd genauso wahrscheinlich ist jedoch, dass die Kurse nun weiter wegbrechen. Mit dem heutigen Kursrückgang ist nun alles möglich. Solche Fälle gibt es auch.
 
Unterhalb der 5.441er Marke existieren mehrere Unterstützungen, an denen sich die Kurse nach einem Bruch der 5441er Marke fangen könnten. Hier ist besonders auch die 5.315er zu nennen, an der ich seit geraumer Zeit eine größere Seitwärtsbewegung erwarte.
 
Da aber eine klassische „abc“-Konsolidierung (siehe blaue Rechtecke) die Kurse in den Bereich der 5.000-Punkte-Marke bringen würde, ist auch dieses Szenario nicht auszuschließen. Achten Sie auf die weitere Abwärtsdynamik. Diese wird verraten, wie schwach der Markt zurzeit wirklich ist. Mehr dazu, sobald wieder deutlichere Hinweise zu erkennen sind.
 
Viele Grüße
  
Jochen Steffens

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Stürzt der Euro ab?
 
Diese Frage beschäftigt die Medien, alle Anleger in Europa und natürlich auch uns.
 
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US-Konjunkturdaten
von Jochen Steffens
 
Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind saisonbereinigt um 22.000 auf 496.000 gestiegen. Analysten hatten hingegen einen Rückgang um 13.000 vorhergesagt.
  
 
So langsam lösen sich die Hoffnung auf eine schnelle Beruhigung auf dem US-Arbeitsmarkt auf. Erneut nähern sich die Erstanträge der 500.000er Marke. Eigentlich hatten die Analysten gehofft, dass sie bald unter die 400.000 Anträge fallen. Hier zeigen sich offensichtlich strukturellere Probleme. Kein Wunder also, dass Obama gerade ein neues Job-Programm in Höhe von 15. Mrd. Dollar durch den Senat bekommen hat und dabei sogar Republikaner für diese Maßnahme gestimmt haben.
 
Wichtig: Nächste Woche Freitag wird der neue Arbeitsmarktbericht in den USA veröffentlicht (nonfarm payrolls). Die Märkte könnten sich nach diesen schlechten Nachrichten im Vorfeld des Arbeitsmarktberichts von der Tendenz her weiter schwach zeigen!
 
Die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter sind im Januar um 3,0 % gestiegen. Analysten hatten hingegen ein Plus im Bereich von 1,5 bis 1,6 % erwartet. Deutlich besser als erwartet und der Auftragseingang gilt eigentlich als guter Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung. Das hätte sich eigentlich positiv auf die Kurse auswirken müssen. Aber das Thema US-Arbeitsmarkt entwickelt sich so langsam zum Reizthema für die Anleger.

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Sharewise Sentiment
Von Jochen Steffens
 
 
Die Bullenkoppel leert sich langsam. Mittlerweile sind nur noch 50 % der befragten Anleger bullish. Noch ist kein Extremwert erreicht. Da wir nun schon zum zweiten Mal hintereinander unter die 50er Marke abtauchen, sind jetzt auch noch deutlich niedrigere Werte denkbar. Grundsätzlich tauchen wir aber nun in den Bereich ein, in dem sich die bearishe Stimmung unterstützend auswirkt. 

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