In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Wie lange kämpft der DAX noch mit der 10.000er Marke ...
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Hinweis: Nur die Kölner werden es wirklich verstehen, aber am Mittwoch, dem 11.11.2015 erscheint wie jedes Jahr kein Steffens Daily! Kölle alaaf!

Zum Markt: Seit einigen Handelstagen ist der DAX nach dem starken Anstieg in eine kleine Zwischenkonsolidierung übergegangen. Das ist insoweit normal. So wird die zuvor überkaufte Situation abgebaut. Die Frage ist natürlich, wie bei jeder Konsolidierung: Geht es danach weiter oder sehen wir hier ein kleines Zwischentop?

Das Niveau, auf dem diese Konsolidierung stattfindet, ist dabei nicht ungewöhnlich. Zunächst hat die Aufwärtsbewegung nach dem vergangenen Tief 50 Prozent der vorherigen Abwärtsbewegung wieder aufgeholt. Diese 50-Prozent-Marke ist ein neuralgisches Niveau. Das hatte ich hier in den vergangenen Steffens Daily mehrfach beschrieben. Und tatsächlich sehen wir bei vielen vergleichbaren Bewegungen, dass im Bereich dieser 50-Prozent-Marke häufig eine Seitwärtsbewegung einsetzt. Diese Konsolidierung an dieser Marke hat damit keinen negativen Prognosecharakter.

Nach der Target-Trend-Methode kämpft der DAX mit der 10.828-Punkte-Marke, der Mittellinie des aktuellen Rechtecks (siehe Chart unten). Eine Fluktuation um diese Mittellinie ist völlig normal und nicht ungewöhnlich. Auch das hatte ich hier im Steffens Daily zuvor beschrieben.

Das große Aber

Es gibt aber Hinweise, die mich etwas vorsichtig werden lassen. Wie schon angekündigt, habe ich die DAX Analyse nach der Target-Trend-Methode überarbeitet. Ein Prozedere, welches immer mal wieder notwendig ist. Zunächst möchte ich aufzeigen, was in diesem Chart verändert wurde und was gleich geblieben ist.

Ich habe den alten (grünen) Trendkanal herausgenommen, einfach weil seine Relevanz nun deutlich gesunken war. Ich habe mehrere Trendlinien entfernt, weil sie für die aktuelle Situation wenig relevant sind oder gar nicht mehr erreicht werden können. Es sind dafür einige neue Trendlinien hinzugekommen, meist grau gestrichelt. Diese Linien sind zwar insgesamt von untergeordneter Relevanz, könnten aber in den kommenden Wochen und Monaten relevant werden.

Unverändert liegen die Rechtecke auf den bekannten Niveaus. Auch die roten Konsolidierungslinien sind geblieben, wobei ich eine kleine Justierung um weniger als einen Handelstag vornehmen musste. Diese Veränderung ist aber quasi nicht von Bedeutung und wäre wahrscheinlich niemandem aufgefallen.

Und natürlich blieb auch die obere Linie des alten breiten Aufwärtstrends, die hier schwarz dargestellt ist und die für das Alpha-Target von besondere Bedeutung ist.

Und genau das ist auch das Neue: Es gibt ein neues Alpha-Target (roter Kreis). Dieses wird in 95 Handelstagen (das sind knapp sechs Monate) erreicht und notiert bei 10.250 Punkten.

Zu dem Alpha-Target muss ich folgendes schreiben: Ich weiß, dass über 80 Prozent der Alpha-Targets, die ich für den DAX eingezeichnet habe, getroffen wurden – meist sogar mittig. Bedenken Sie aber, dass es trotzdem keine Notwendigkeit ist, dass auch dieses Target getroffen wird! Es bleiben immer noch die Fälle, in denen die Alpha-Targets nur eine untergeordnete Rolle spielen. Also Vorsicht mit übereilten Prognosen und Trades! Das Alpha-Target ist zudem noch zeitlich weit entfernt. In den anderen Fällen waren es nur zwei oder drei Monate.

Und der lange Zeitraum führt zu einem weiteren Problem: Selbst wenn es wieder einmal punktgenau getroffen werden sollte, wissen wir nicht, was der DAX bis dahin macht. Er kann zuvor stark steigen oder fallen oder nur seitwärts laufen. Klarer wird das Bild, wenn wir uns zeitlich diesem Target nähern.

Der Abwärtstrendkanal

Im Prinzip bildet sich im DAX ein breiter Abwärtstrendkanal aus, siehe dicke rote Trendlinien. Sollte der DAX weiterhin in diesem Trendkanal verbleiben, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Alpha-Target erreicht wird (einen möglichen Kursverlauf habe ich mit der unteren weiß gestrichelten Linie eingezeichnet).  

Das bedeutet im Umkehrschluss: Wenn es dem DAX gelingt, die obere rote Abwärtstrendlinie nach oben aufzulösen, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass das Alpha-Target getroffen wird. Das gilt insbesondere dann, wenn auch das aktuelle Rechteck nach oben aufgelöst wird. Hält die 11.311er Marke hingegen, könnte der DAX regelkonform wieder an die untere Rechteckbegrenzung fallen und hier findet sich eben das Alpha-Target (siehe obere weiß gestrichelte Linie).

Aus dem Rennen ist das Alpha-Target mit hoher Wahrscheinlichkeit, wenn das Allzeithoch bei 12.390 Punkten nachhaltig überwunden wird.

Die erste Frage ist demnach: Schafft der DAX es, den Abwärtstrendkanal zu verlassen? Aktuell sehen wir eine Konsolidierung genau unterhalb der oberen Trendlinie. Auch das ist für sich genommen noch kein eindeutiges Warnzeichen. Sollte aber nun Abwärtsdynamik aufkommen, müssen wir sehr vorsichtig werden. Es könnte dann sein, dass der DAX in diesem Fall noch mehrere Monate, nämlich bis in den April hinein, mit der 10.000er Marke kämpfen wird!

Viele Grüße,

Jochen Steffens


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