In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Gold zeigt keine Zeichen der Stärke, ein Rutsch unter die 1.000-Dollar-Marke wird immer wahrscheinlicher ...
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Inhaltsverzeichnis

Gold bald unter 1.000 Dollar?

Der US-Markt hat sich nach dem starken ISM-Dienstleistungsindex, der gestern veröffentlicht wurde, und den Aussagen von Fed-Chefin Janet Yellen, die auf eine Zinserhöhung im Dezember schließen lassen, vergleichsweise stark präsentiert (siehe auch Steffens Daily von gestern). Auch der DAX zeigt sich heute freundlich. Angesichts der Möglichkeit, dass die Zinsen in den USA steigen könnten, was wiederum positive Auswirkungen auf den Dollar hätte, ist natürlich die Frage erlaubt, wie sich Gold weiter entwickelt:

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, den Chart für Gold zu zeichnen. Hier sehen Sie eine Analyse, die einige Grundzüge der Target-Trend-Methode aufnimmt. Die obere Trendlinie des roten Abwärtstrendkanals wird durch die beiden Hochs bestimmt, die hier mit den schwarzen Pfeilen gekennzeichnet sind. Die untere Trendlinie ist eine Parallele dazu, die durch die vergangenen Verlaufstiefs gezogen ist (siehe rote Pfeile). Daraus ergibt sich ein klarer, nahezu idealtypischer Abwärtstrendkanal, dessen Mittellinie - die rot gestrichelte Linie - ebenfalls eine hohe Relevanz besitzt und diesen Trendkanal damit bestätigt.

Der Fluktuationsbereich um die Mittelinie

Zuletzt hat Gold es nicht einmal mehr geschafft, an die obere Linie des Trendkanals zu laufen (grüner Pfeil). Im Bereich der Mittellinie eines solchen Trendkanals entsteht so häufiger ein Fluktuationsbereich, also eine Spanne, in der der Kurs um diese Mittellinie herum schwankt. In diesem Trendkanal ist das sehr schön zu sehen. Diesen Bereich habe ich mit den grau gestrichelten Trendlinien gekennzeichnet und entsprechend grau hinterlegt.

Dass Gold diesen Fluktuationsbereich im vergangenen Zwischenhoch nicht nach oben verlassen konnte, sondern ihn in der nachfolgende Abwärtsbewegung, sogar nach unten hin verlassen hat (blauer Pfeil) ist ein weiteres Zeichen der Schwäche.

Ein Keil

Jetzt bleibt als letzte Unterstützung lediglich die grüne Trendlinie. Diese wurde von vielen Chartisten (zu Recht) als mögliche Keilformation mit der oberen (roten) Trendlinie analysiert. Sollte diese Linie jedoch erneut brechen, ist der Keil hinfällig. Wir müssen im Falle des Bruchs nach unten damit rechnen, dass Gold erneut die untere Linie des roten Trendkanals testet. Diese liegt im Moment im Bereich unterhalb der 1.050er Marke.

Ein altes Kursziel

Viele von Ihnen werden wissen, dass ich für Gold bereits seit etwa 2013 ein Kursziel von unter 1.000 Dollar erwarte. Wenn Gold unter die 1.050er Marke fällt, wird die Anziehungskraft dieser psychologisch wichtigen Marke sehr hoch werden. Und dann könnte doch noch das geschehen, was ich hier immer und immer wieder geschrieben habe:

Gold könnte kurz und dynamisch unter diese 1.000-Dollar-Marke fallen, weil wahrscheinlich auf diesem Niveau viele Stopps liegen. Es könnte dann zu einem kleinen Sell-Off kommen, der dann in wenigen Wochen den Markt bereinigt.

Der Sell-Off als Einstieg

Tatsächlich böte sich meiner Ansicht nach in diesem Fall ein Einstieg an – aber unter den folgenden Voraussetzungen: Gold fällt dynamisch unter die 1.000-Dollar-Marke, vielleicht sogar runter bis 850 Dollar. Es kommt zu einem „Aufschrei“ in den Medien. Eine klare Verkaufspanik ist zu erkennen.

Ich gebe ja zu, dass ich eigentlich viel früher mit diesem Szenario gerechnet habe. Entsprechend gespannt bin ich, ob es dann doch noch schlussendlich dazu kommt.

Was nicht geschehen darf

In diesem Sell Off-sollte Gold natürlich auch den hier eingezeichneten Abwärtstrendkanal nach unten verlassen (Übertreibungsphase nach unten). Bleibt der Goldpreis jedoch in diesem Abwärtstrend und kommt es eben nicht zu einem Ausverkauf, besteht die Gefahr, dass Gold auch noch über Jahre, mit leicht abwärts gerichteter Tendenz, weiter vor sich hindümpelt. Und das so lange, bis sich weltweit klare Inflationsgefahren abzeichnen.

Viele Grüße

Ihr

Jochen Steffens


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US-Konjunkturdaten

In den USA sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 16.000 auf 276.000 Anträge gestiegen. Analysten hatten mit einem unveränderten Wert von 260.000 Anträgen gerechnet. Der Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt stieg gegenüber der Vorwoche um 3.500 auf 262.750. Insgesamt bleiben die Anträge damit aber auf sehr niedrigem Niveau:


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