In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: BMW hat auch getrickst, die Aktie bricht ein und zieht sogar Daimler mit ...
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Nun soll auch BMW getrickst haben. In einem Vorabbericht der „Auto-Bild“ heißt es, dass der BMW X3 xDrive bei Straßentests des International Council on Clean Transportation (ICCT) die europäische Abgasnorm (Euro-6-Grenzwert) um mehr als das Elffache überschritten habe. Damit schneidet der Wagen noch schlechter ab als der von der US-Umweltbehörde EPA beanstandete VW Passat, so die Auto-Bild.

Als die Nachricht so langsam in den Markt durchsickerte, ging die BMW-Aktie in den Sturzflug über und brach um mehr als 8 Prozent auf ein Tagestief von 72,05 Euro ein. Und das obwohl BMW versicherte, dass es bei BMW keine Funktion zur Erkennung von Abgaszyklen gegeben hätte.

Daimler in Sippenhaft

Etwas später reagierte dann auch die Daimler Aktie und fiel um zeitweise mehr als 5 Prozent und das obwohl Daimler betont, von den Ermittlungen der US-Umweltschutzbehörde EPA nicht betroffen zu sein. Hier wird einfach alles verkauft, was mit deutschen Automobilwerten zu tun hat, da man nicht weiß, was noch kommt.

VW stabilisiert sich - vorerst

Nur die VW-Aktie notierte zunächst leicht im Plus. Das sind natürlich Zocker, aber mittlerweile auch viele Anleger, die in VW einsteigen wollen, da die Aktie so billig sei. Ich erhalte viele Anfragen dazu, sogar von Menschen, die sich normalerweise nicht so mit Aktien beschäftigten. Das ist aber meist ein schlechtes Zeichen, seien Sie also sehr vorsichtig! (siehe auch den Steffens Daily von gestern).

Es gibt aber auch einen Grund, warum die VW-Aktie von schlechten Nachrichten der anderen Autobauer profitieren könnte: Sie stünde dann nicht mehr alleine im Rampenlicht der Anschuldigungen. Wenn sich herausstellen sollte, dass das Schummeln weniger ein Einzelfall als vielmehr Standard ist, dann könnte das den Druck von VW nehmen. Aber das ist bisher nur eine sehr frühe Theorie!

Der DAX fällt natürlich mit

Im Trubel der fallenden Kurse bei den Autoaktien rutschte dann auch der DAX immer weiter ins Minus. Es wird somit Zeit, uns erneut den Chart dazu anzuschauen:

 

Zunächst konnte sich der DAX auf der 9.379er Marke, also der unteren Begrenzung des Rechtecks fangen –  dann jedoch kam es im Anschluss an die Eröffnung des US-Marktes zu erneut tieferen Kursen. Noch, also während ich das hier schreibe, hält diese Linie. Aber in diesem Bereich liegt auch das Tief aus dem August bei 9.338 Punkten. Auf diesem Niveau kann der Markt sich also durchaus erneut fangen.

Im Moment sieht es aber eher so aus, als gäbe es nach dem ersten starken Einbruch (blaues Rechteck links im folgenden Chart) und der 50 Prozent Gegenbewegung (grünes Rechteck) nun eine zweite Abwärtswelle (blaues Rechteckt rechts).

Die zweite Abwärtswelle ist meist genauso groß, wie die erste und daraus ergibt sich das Kursziel von 8.050 Punkten (siehe Chart). Wenn der DAX nun sein Tief aus dem August nachhaltig nach unten bricht, könnte die folgende Bewegung den DAX sogar in diesen Bereich bringen. Und hier wird es dann höchst interessant. Wir schauen uns dazu den Langfristchart an:

 

In diesem Chart sehen Sie, warum diese Marke von so entscheidender Bedeutung ist. Auf diesem Niveau befinden sich die Hochs aus den Jahren 2000 und 2007. Also eine extreme Unterstützung. Dann hätte der DAX nicht die psychologisch relevante 10.000er Marke von oben getestet, sondern den alten, 13 Jahre lang existenten Widerstand bei 8.050 Punkten.

Auch das wäre charttechnisch noch nicht kritisch zu bewerten. Ein solcher Test wäre durchaus normal, auch wenn der DAX zwischenzeitlich 50 Prozent höher gestanden hat.

Das wäre dann aber auch die letzte wichtige Bastion der Bullen. Sollte diese Marke auch noch (sehr nachhaltig, also über Wochen) nach unten brechen und die Abwärtsdynamik bestehen bleiben, müssen wir die Bullenträume nahezu begraben.

Ein breiter Aufwärtstrendkanal

Es gibt dann nur noch den sehr breiten Aufwärtstrendkanal des DAX, den ich Ihnen auch nicht vorenthalten will:

 

Ich habe ihn so eingezeichnet, da die Parallelen (blau gestrichelten Trendlinien) die Trenddynamik nahezu perfekt einfangen.  Sehr schön ist auch die Relevanz der Mittellinie zu erkennen und dort steht der DAX zurzeit. In diesem Trendkanal wäre sogar noch Platz bis hinunter an die 6.500-Punkte-Marke. Aber so schön solche Trends auch aussehen mögen, diese sehr langfristigen und extrem breiten Trendkanäle sind meistens zu inkonsistent. Die 8.050er Marke ist meiner Einschätzung nach wichtiger.

Aber auch so weit ist es noch längst nicht. Kurzfristig kommt es erst einmal darauf an, ob das August-Tief hält.

Viele Grüße

Ihr

Jochen Steffens


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