In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Die EZB überlegt die weitere expansive Schritte, der DAX freut sich ...
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Die Europäische Zentralbank (EZB) hat heute auf ihrer Ratssitzung die Zinsen unverändert niedrig belassen. Aufgrund etwas schlechterer Inflations- und Wachstumsperspektiven ist sie allerdings bereit, ihr Wertpapierankaufprogramm auszuweiten und trifft dafür sogar erste technische Vorbereitungen.

Mit diesen Nachrichten im Rücken versucht der DAX die zweite Aufwärtswelle zu starten. Noch muss er aber die 10.383er Marke nach oben überwinden, und das am besten dynamisch. Dazu der Chart:

 

Ich haben Ihnen den DAX dieses Mal als Stundenchart dargestellt. Wir sehen, dass die Konsolidierung nach der ersten großen Aufwärtsbewegung ungefähr bis in den Bereich der 38,2%- Linie reichte. Damit handelt es sich um eine bullishe Konsolidierung – ein erstes positives Signal nach dem Crash. Das wird natürlich nur dann bestätigt, wenn die zweite Aufwärtswelle nicht an dem bisherigen Hoch bei 10.383 Punkten scheitert, sondern die Aufwärtsbewegung ähnlich dynamisch weiter geht, wie bisher. Normalerweise legen dann die erste und zweite Aufwärtsbewegung die gleiche Kursspanne zurück (siehe blaue Rechtecke). Daraus ergibt sich ein Kursziel von 10.975 Punkten (rote Linie). Damit könnte also als nächstes die 11.000er Marke die Kurse nachhaltiger aufhalten aufhalten.

Schauen wir uns diese Entwicklung in dem Chart, den ich Ihnen vor einigen Tagen vorgestellt hatte, an:

 

Wenn der DAX tatsächlich bis an die 11.000-Punkte-Marke steigt, wäre diese gesamte Gegenbewegung schon leicht bullish zu werten. Scheitert er jedoch unterhalb der 10.780er Marke kann es sich auch um eine technische Gegenbewegung handeln, die zu erneut fallenden Kursen führt. Also noch ist die Kuh nicht vom Eis. Doch das ist es, was wir meinen, wenn wir schreiben, dass man auf die Stärke und die Dynamik der Gegenbewegung achten muss. Diese sind tatsächlich wichtiger als die vorangegangene Abwärtsbewegung, um einen Eindruck vom Zustand des Marktes zu erhalten.

Kritischer Punkt: US-Arbeitsmarktbericht!

Ein wenig kritisch ist es, dass am morgigen Freitag die US-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht werden. Es sind sicherlich die wichtigsten US-Konjunkturdaten vor der kommenden Sitzung der US-Notenbank am 16.-17. September. Schließlich hat die Fed ihren ersten Zinsschritt seit sechs Jahren auch an die Entwicklung des US-Arbeitsmarktes geknüpft. Und so könnten die Daten vom Freitag zu erheblichen Kursreaktionen führen. Das wiederum wird natürlich auch Einfluss auf den DAX haben. Sie könnten damit sowohl der Auslöser dafür sein, dass der DAX dynamisch über die 10.383er Marke springt, wie auch der Grund für das Scheitern daran. Wir müssen also die Zahlen abwarten.

Verfallstagsgrafik nach dem Crash uneinheitlich

Einen Tag nach der Fed-Sitzung, am Freitag, den 18.09.2015 findet der große September-Verfallstag statt. Dazu die bekannte Verfallstagsgrafik:

 

Interessanterweise gibt es über der 11.000er Marke viele Longpositionen. Damit wird die Bedeutung dieses Widerstandes, auf den ich oben schon eingegangen bin, weiter untermauert. Insgesamt ist das Bild aber sehr uneinheitlich – das ist nach dem Crash auch nicht verwunderlich. Der Crash hat größere, sich über einen längeren Zeitraum aufbauende Positionierungen um markante Marken einfach gestört.

 

Aber es ist wenigstens eine leichte Tendenz zu erkennen: Die Stillhalter gehen eher nicht davon aus, dass der DAX zum Verfall über der 11.000er Marke stehen.

Sollte der DAX den Anstieg jedoch schaffen, sehen wir ein ähnliches, wenn auch nicht ganz so stark ausgeprägtes Phänomen wie im Crash: Die Stillhalter müssen sich absichern und das würde den Kursanstieg untermauern. Aber wie gesagt, das Bild ist insgesamt noch sehr uneinheitlich. Vielleicht entwickeln sich in den kommenden Tagen noch deutlichere Signale. Dann werde ich erneut darauf eingehen.

 

Viele Grüße

Ihr

Jochen Steffens


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