In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Der US-Arbeitsmarkt verbessert sich weiter und die Löhne ziehen an - beides Hinweise darauf, dass die Fed doch schon im September die Zinsen anhebt ...
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Die Zahl der neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft in den USA ist um 215.000 gestiegen. Analysten hatten mit diesem Wert gerechnet. Dies ist ein erneuter Hinweis, wie wenig die auf schwächere Zahlen hindeutenden ADP-Zahlen als kurzfristiger Indikator taugen (das nur nebenbei). Zumal heute auch noch der Vormonatswert von zuvor 223.000 auf jetzt 231.000 Stellen nach oben revidiert wurde.

Interessant ist auch, dass die Löhne, wie erwartet, um 0,2 Prozent gestiegen sind. Damit ergibt sich eine Jahreswachstumsrate von 2,1 Prozent, nach 2,0 Prozent zuvor. Steigende Löhne sind ein wichtiges Kriterium für die Inflationsentwicklung.

Folgt man nun den Aussagen der Fed, wonach sich der US-Arbeitsmarkt noch etwas verbessern muss, und die Inflation mittelfristig in Richtung 2 Prozent steigt, erhöht sich demnach die Wahrscheinlichkeit, dass es bereits im September zu einer Zinserhöhung kommen wird.

Der Markt reagierte auf die Zahlen zunächst mit eher uneinheitlichen leicht negativen Kursbewegungen.

Der Nasdaq100 zeigt nach Ausbruch Schwäche

Wir müssen uns den Nasdaq100 noch einmal anschauen. Sie erinnern sich, hier zeichnete sich die Entwicklung einer möglichen Topformation ab (das sehr seltene Triple Top). Diese Formation wurde jedoch, bevor sie das eigentliche Verkaufssignal ausbilden konnte, nach oben aufgelöst. Damit war diese Formation hinfällig, es handelte es somit lediglich um ein einfaches Rechteck. Doch nach einem sehr dynamischen Ausbruch aus diesem Rechteck nach oben, fielen die Kurse wieder in das Rechteck zurück:

Das ist zunächst ein kleines Schwächesignal, ohne Frage. Da die Kurse nun schon mehrmals in dieses Rechteck eingetaucht sind, verliert es seine Relevanz. Wichtiger wird also in den kommenden Wochen sein, ob der blaue Aufwärtstrendkanal fortgesetzt werden kann. Hier entsteht also ein erstes bearishes Signal, wenn dieser Trend bricht. Da jedoch ein Trendbruch keineswegs ein wirklich eindeutiges Verkaufssignal ist, bleibt zurzeit nur die mögliche Topformation im S&P500 als Signalgeber. Doch dazu muss ich noch eine Ergänzung anbringen:

Ergänzung zum Rounding Top

Bei der Erstellung einer charttechnischen Analyse zum S&P500 für die Euro am Sonntag (siehe kommende Sonntagsausgabe) ist mir aufgefallen, dass man bei dem möglichen Rounding-Top im S&P500 auch eine andere Nackenlinie einzeichnen kann. Ich hatte diese Linie zwar auch schon in der Analyse vom Freitag vorherige Woche eingezeichnet, aber diese noch nicht als mögliche Nackenlinie benannt (siehe Steffens Daily vom Freitag).

Bei der damaligen Analyse hatte ich noch die 2.041er Marke als Nackenlinie genannt, weil diese Linie auch mit der unteren Begrenzung der aktuellen Rechteckbewegung zusammenfällt. Und auf jeden Fall wäre ein Unterschreiten dieser Linie ein ernstzunehmendes Warnsignal, so oder so. Aber im Prinzip ist schon vor der Ausbildung dieses Rechtecks eine Abrundung der Hochs zu erkennen, wie Sie im Chart sehen können. Und so ist die 1.972er Marke zumindest auch ein guter Kandidat für die Nackenlinie des möglichen Roundings. Das macht die Einschätzung natürlich etwas schwammiger, weil damit der „Entscheidungspunkt“weiter entfernt liegt.

Immer wenn charttechnische Analysen zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, muss man einen Schritt zurücktreten und das große Bild betrachten:

Es geht nach wie vor um die 2.000er Marke

Eigentlich handelt es sich bei der gesamten Bewegung, die bereits mehr als ein Jahr andauert, um den Kampf mit der 2.000er Marke. Sie erinnern sich, ich hatte prognostiziert, dass es an dieser Marke sehr schwer für den S&P500 werden würde. Die Konsequenz daraus lautet: Schafft es der S&P500 nicht, die 2.000er Marke langfristig zu halten, wird es bearisher.

Nun ist das allerdings etwas ungenau, und deswegen sollte man diese Marken als gestaffelte Ausstiegssignale interpretieren:

Fazit:

Das erste deutliche (!) Warnsignal wird generiert, wenn der S&P500 aus dem Rechteck nach unten fällt. Dieses wird bestätigt, wenn anschließend unter hohem Umsatz auch die 2.000er Marke nachhaltig nach unten gebrochen wird. Das schlussendliche Verkaufssignal wird generiert, wenn die 1.972er Marke auch noch nach unten verlassen wird. Dann sind Kurse bis 1.820 Punkten denkbar und der Aufwärtstrend könnte auf Sicht von mehreren Jahren beendet sein.

Abschließend der wichtige Hinweis: Sofort hinfällig wird dieses Rounding-Top, wenn die Kurse über die vergangenen Hochs nach oben ausbrechen.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende

Ihr

Jochen Steffens


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