In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: US-Notenbank macht noch keine Andeutungen, wann die Zinsen angehoben werden ...
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Inhaltsverzeichnis

Werden Sie US-Zinsen erst viel später angehoben?

Die US-Notenbankchefin Janet Yellen natürlich nicht auf einen Zeitpunkt für eine Zinserhöhung festlegen lassen. Das war auch nicht erwartet worden. Insgesamt scheinen nach der Anhörung im US-Kongress die meisten Analysten der Meinung zu sein, dass die erste Zinserhöhung erst im Herbst oder sogar erst im kommenden Jahr vollzogen wird.

Ein wichtiger Passus als Signalgeber

Allerdings hat Yellen angekündigt, dass – wenn die Zinswende näher rückt – der Passus „geduldig“ aus dem Statement der Fed zu den Zinssitzungen gestrichen wird. Erst wenn das geschieht, wäre eine Zinserhöhung jederzeit möglich, wobei sie ausdrücklich betonte, dass auch das nicht bedeutet, dass es bereits bei den dann folgenden Zinssitzung schon zu einer Anhebung des Leitzinses kommen muss.

Sehr geschickt gemacht, denn so wird dem Markt Sicherheit gegeben. Erst wenn dann das Wort „geduldig“ gestrichen wird, darf weiter spekuliert werden.

Noch kämpft die Fed mit der Deflation

Allerdings sagte sie auch, dass der US-Arbeitsmarkt sich mittlerweile zwar erhole, trotzdem aber  noch viele US-Bürger arbeitslos oder unterbeschäftigt seien. Zudem läge auch die Inflation noch weit unter der langfristigen Zielsetzung (die bei zwei Prozent liegt) der Fed. Doch hier ist eben das Problem, dass sich Zinserhöhungen erst stark zeitversetzt auswirken. Mit großer Wahrscheinlichkeit muss die Fed schon handeln, bevor sich klarere Inflationstendenzen zeigen.

Fazit

Obwohl eigentlich nichts Neues bekannt wurde, reagierten die Börsen trotzdem positiv auf die Aussagen der Notenbankvorsitzenden - der DAX schoss anschließend sogar deutlich ins Plus. Doch werfen wir einen Blick auf den S&P500:

Am oberen Ende des langfristigen Aufwärtstrends im S&P500

Leider verliert der Aufwärtstrendkanal im S&P500 durch die vielen Ausbruchsversuche an Relevanz. Und so habe ich heute nach anderen Varianten gesucht, aber es gibt keine wirklich befriedigende Lösung. Also bleiben wir bei der Version, die zurzeit die stimmigste ist:

 

Demnach kämpft der S&P500 mit der oberen Begrenzungslinie und scheint gerade auszubrechen. Wie man aber am vorherigen Versuch erkenntsieht, kann dieser Ausbruch noch nicht als vollendet angesehen werden. Dafür bedarf es noch einer neuen Aufwärtsdynamik. Sollte es zu dieser kommen, wäre das natürlich ein bullishes Zeichen.

Ein relevanter und steilerer Trend

Betrachtet man nur die Bewegung seit 2011/2012 lässt sich ein steilerer Trendkanal einzeichnen, der aufgrund mehrerer Auflagepunkte eine hohe Relevanz hat:

 

In diesem Trendkanal hat der S&P500 noch ein wenig Platz bis zu oberen Begrenzung. Wenn also der S&P500 im ersten Chart nach oben ausbricht, müsste er für eine massive Trendbeschleunigung eigentlich auch aus diesem grünen Trendkanal nach oben ausbrechen, damit diese bestätigt wird!

Es muss aber noch ein weiterer Punkt dringend beachtet werden.

Die 2.000er Marke

Sie erinnern sich, dass ich die Bewegung des S&P500 seit Mitte vergangenen Jahres als Kampf um die psychologisch wichtige 2.000er Marke bezeichnet habe. Und man sieht sehr deutlich, dass es tatsächlich seitdem um diese Marke geht. Im Moment scheint sich der S&P500 von dieser 2.000er Marke zu lösen. Wenn Sie jedoch auf die Unterseite des steileren grünen Aufwärtstrends schauen, erkennen Sie, dass selbst bei einem erneuten Test dieser 2.000er Marke, der Aufwärtstrendkanal immer noch intakt bleibt. Der S&P500 kann also noch bis zu oberen Begrenzung des grünen Trends laufen, anschließend bis zu unteren Begrenzungslinie konsolidieren und dabei gleichzeitig die 2.000er Marke erneut testen, ohne dass das bullishe Bild beeinträchtigt wird. (Diese Version ist mit der rot gestrichelten Linie dargestellt).

Das sollten Sie im Hinterkopf behalten.

Viele Grüße

Ihr

Jochen Steffens


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US-Konjunkturdaten

Standard & Poors`s hatte davor gewarnt, dass die Erholung der US-Häuserpreise ausgehöhlt wird, weil unter anderem die Verkäufe von Neubauten schwach seien. Heute wurden die offiziellen Zahlen dazu veröffentlicht:

So ist die Zahl der US-Neubauverkäufe zwar im Januar zurückgegangen, allerdings deutlich weniger als gedacht. Sie sank gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent auf einen saisonbereinigten Jahreswert von 481.000. Analysten hatten mit einem Rückgang von 1,7 Prozent gerechnet! Diese Prognose war wohl auch Grundlage der Aussage von Standard & Poors`s.

Kurz: Die Befürchtung von Standard & Poors`s zeigt sich in den aktuellen Zahlen noch nicht. Wir sollten jedoch weitere Daten abwarten und die weitere Entwicklung beobachten.


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