In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Die Fehlsignale häufen sich wie erwartet und trotzdem lohnt ein Blick auf den DAX-Chart. ...
Börse - Intern ist ein börsentäglicher Newsletter vom Börsenprofi Sven Weisenhaus. Sollten Sie diesen kostenlosen Newsletter noch nicht beziehen, können Sie sich → hier anmelden.


Zunächst ein wichtiger Hinweis in eigener Sache:

Stockstreet goes Vermögensverwaltung

Wir erhalten immer mal wieder Mails, in denen uns Leser fragen, ob wir nicht als Vermögensberater oder Vermögensverwalter auftreten. Hintergrund der Frage ist, dass diese Leser meist nicht die Zeit haben, unsere Trades selbst umzusetzen.

Nun haben wir nach Absprache mit einer Vermögensverwaltung die Möglichkeit erörtert, in einem ersten Schritt hinter die beiden Dienste „Premium-Trader“ und „Allstartrader“ eine Verwaltung zu schalten.

Das bedeutet, die beauftragte Vermögensverwaltung wird die Trades dieser Dienste 1:1 über ein Kundenkonto von Ihnen bei einem namhaften Broker umsetzen. Das Geld bleibt somit unter Ihrer Kontrolle.

Dabei ergeben sich jedoch keine zeitlichen Vor- oder Nachteile zu denjenigen unter Ihnen, die den Börsenbrief beziehen und persönlich handeln (das würden wir erstens nicht tolerieren und es würde zweitens auch gegen das Gesetz verstoßen).

Dienstleistungsgebühren

Voraussetzung, um in den Genuss dieses Services zu kommen, ist zunächst der Bezug des Börsendienstes während der Vermögensverwaltung. Darüber hinaus fallen für die Dienstleistungen des Vermögensverwalter zusätzlich die Verwaltergebühren (Managementjahresgebühr 2 % und Gewinnbeteiligung 20 %) an.

Dadurch reduziert sich natürlich die zu erzielende Performance im Vergleich zum Börsenbrief – das sollten Sie beachten, wenn Sie eine Vermögensverwaltung in Betracht ziehen!

Aufgrund der Gebührenstruktur macht eine solche Verwaltung demnach auch nur bei einer Mindestdepotgröße von 50.000 Euro Sinn.

Wenn Sie Interesse haben

Wir können nicht beurteilen, ob überhaupt ein ausreichendes Interesse an einer solchen Konstruktion vorhanden ist. Wenn Sie Interesse habe, schicken Sie also bitte ein Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

mit dem Betreff: Vermögensverwaltung.

Bitte nennen Sie uns auch, wenn möglich, den Broker, bei dem Sie aktuell Ihr Depot haben.

Sollte sich ein ausreichendes Interesse abzeichnen, werden wir dieses Projekt in 2015 starten.

Ich danke für Ihre Mithilfe!

Viele Grüße

Jochen Steffens

Nun zum Markt

Die Kinder warten auf das Christkind, wir auf das Fed-Statement, welches heute Abend veröffentlich wird und natürlich auf den Verfallstag am Freitag. Da hierzu alles bereits geschrieben ist, wenden wir uns heute insbesondere der Charttechnik zu:

Am Montag ist der DAX durch die 9.379er Marke gerutscht, stoppte aber an der Aufwärtstrendkanallinie des alten Trends (roter Pfeil (1)). Am Dienstag rutschte der DAX kurz unter diese Linie (blauer Pfeil 2), stieg dann aber wieder an und erreichte erneut die schwarze Trendlinie. Dort schloss er auch, was erneut die hohe Relevanz dieser Linie belegt (grüner Pfeil 3). Heute bewegt sich der DAX unentschlossen zwischen diesen Linien - das Fed-Statement wird wohl die weitere Richtung entscheiden.

Halten wir zunächst fest: Der Rückfall unter die 9.379er Marke war ein klares Verkaufssignal. Dieses stellte sich im Anschluss, zumindest zunächst, als Fehlsignal heraus. Das wiederum ist eigentlich ein bullisher Hinweis. Aber wir haben es wieder mit einem Fehlsignal zu tun, genau genommen mit zweien, denn auch der Rücksetzer unter die grüne Trendlinie ist wurde ja wieder wettgemacht. Sie sehen, dass sich die hier vorgetragene These, es werden nun Fehlsignale verstärkt auftreten, bestätigt. Und das macht die sowieso schon undurchsichtige Situation alles andere als klarer. Darauf komme ich gleich noch zu sprechen.

Symmetrie oder Aufwärtstrend

Schauen wir uns den DAX einmal unter einem anderen Blickwinkel an:

Wie wir wissen, haben Charts einen Hang zur Symmetrie. Bei der Aufwärtsbewegung von Oktober bis Ende November haben wir im Bereich der 9.200 / 9.300er Marke eine Konsolidierung gesehen. Auch die aktuelle Abwärtsbewegung reicht nun an diese Konsolidierungszone. Sollte die 9.166er Marke nun gebrochen werden, muss mit Kursen im Bereich der 8.500er Marke gerechnet werden (rot gestrichelte Prognoselinien). Hält die 9.166er Marke hingegen (sollte sich also die Theorie zum Verfallstag bewahrheiten), dann könnte es auch zu einem Aufwärtstrend kommen. Dazu ergänzend noch der folgende Chart:

Mit dem Tief gestern wurde punktgenau die 50-Prozent-Marke getroffen. Und Sie wissen, eine Konsolidierung von 50 % gilt als völlig normal innerhalb einer Aufwärtsbewegung. Sie ist daher oft der Ausgangspunkt für die Wiederaufnahme des Aufwärtstrends. Einen solchen habe ich hier einmal als eine (!) Möglichkeit in blau eingezeichnet.

Wir erkennen aber an der Oberseite interessanterweise bereits mehrere kleine Treffer, welche die gleiche Dynamik haben, wie die Aufwärtsbewegung vom Tief bei 8.355 Punkten bis zum aktuellen Konsolidierungslinie bei 9.221 Punkten. Das deutet auf eine gewisse Relevanz dieses – derzeit noch hypothetischen – Trendverlaufs hin.

Zusammenfassung:

Die beiden jüngsten Fehlsignale nach der Target-Trend-Methode sind grundsätzlich leicht bullish zu werten. Das gilt insbesondere dann, wenn die 9.379er Marke nun hält. Die 50-Prozent-Konsolidierung ist auch ein Hinweis, dass noch ein Aufwärtstrend entstehen könnte, vorausgesetzt die 9.220er bzw. die 9.166er Marke hält. Die Konsolidierung ist insoweit auch noch bullish zu werten. Die dadurch mögliche Aufwärtsdynamik eines neuen Trends hat zudem bereits eine gewisse Relevanz. Letzteres ist aber bisher noch nicht mehr als ein sehr kleiner bullisher Hinweis.

Kurz: So lange der DAX die genannten Marken nicht unterschreitet, muss man noch bullish bleiben. Wer auf das Fehlsignal hereingefallen ist, sollte bei klareren Signalen wieder vorsichtig einsteigen. Aber Sie sehen, auch das ist wieder ein Hinweis darauf, dass man bei den aktuellen Signalen seine Positionen eher vorsichtig den jeweiligen Gegebenheiten anpassen, aber sich noch nicht massiv auf die eine oder andere Seite zu stellen sollte! Und das gilt solange, bis die Seitwärtsbewegung im DAX endlich aufgelöst wird.

DAX vs. US-Indizes oder wer zieht wen mit - wohin?

Es gibt noch einen Punkt, der uns im Moment das Leben erschwert: Ich bin für den DAX eher bullish und für die US-Indizes eher bearish. Und das passt nicht zusammen, wie wir wissen.

Die US-Indizes sind mittlerweile sicherlich überkauft, eine Konsolidierung ist jederzeit möglich. Und einer solchen Konsolidierung wird sich der DAX dann sicherlich nicht ganz entziehen können.

Der DAX hingegen ist nach einem Jahr Seitwärtsbewegung alles andere als überkauft. Daher bin ich hier tendenziell eher bullish – würde aber natürlich erst abwarten, bis er aus dieser Seitwärtsbewegung nachhaltig in eine Richtung ausbricht.
Alles dazwischen ist, wie auch schon mehrfach geschrieben, Rauschen mit abnehmender Signalqualität! Bleiben Sie also weiterhin vorsichtig, ohne sich jedoch jetzt schon einer Richtung zu verschreiben…

Viele Grüße

Jochen Steffens


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