In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Die Relevanz der charttechnischen Signale nimmt deutlich ab! ...
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Es gibt verschieden Faktoren, die man als Anleger / Trader wissen muss, wenn ein Index lange mit einer wichtigen Widerstandsmarke kämpft oder sich in einer Seitwärtsbewegung befindet.

Zum einen häufen sich in solchen Phasen die Fehlsignale. Dazu der DAX-Chart:

Wir sehen auf der Unterseite, als der DAX unter die 8.900er Marke fiel, ein großes Fehlsignal. Eigentlich war das nach klassischer Charttechnik ein klares Verkaufssignal. Doch die Kurse stiegen wieder. Und nun haben wir erneut auf der Oberseite ein (kleines) Fehlsignal gesehen. Der DAX überwand nicht nur erneut die 10.000er Marke, sondern auch noch das ehemalige Allzeithoch bei 10.051 Punkten. Doch konnte er dieses Niveau nicht halten. Anschließend kam es sogar zu einer nach unten gerichteten Kurslücke (Gap-Down), und das ist nach einem Fehlsignal schon ein deutliches Alarmsignal.

Aber, und damit kommen wir zu dem zweiten Problem. In langen Seitwärtsbewegungen oder wenn ein Index sehr lange mit einem Widerstand kämpft, sinkt die Signalqualität der Charttechnik erheblich. Nachdem der DAX nun mehr als ein Jahr mit der 10.000er Marke kämpft, würde ich sagen, dass sie auf Zufallsniveau gesunken ist.

Das bedeutet, wir können uns eben auf diese normalerweise eindeutigen Signale zurzeit NICHT verlassen. Das heißt aber andererseits nicht, dass es nicht zu stärker fallenden Kursen kommen kann. Es bedeutet lediglich, dass Sie zurzeit die Prognosequalität vergessen können. Und zwar völlig – so unbefriedigend das auch sein mag.

Kann hier die Target-Trend-Methode helfen?

Leider fehlt uns etwas die längerfristige Erfahrung mit der Target-Trend-Methode. Diese ist schließlich erst ca. ein Jahrzehnt alt. Aber selbst in dieser Situation würde ich dieser Methode als Signalgeber tatsächlich eher vertrauen, da sie ganz anders funktioniert. Bei der Target-Trend-Methode denkt man von Signal zu Signal. Schauen wir uns dazu den DAX-Chart nach der Target-Trend-Methode an:

Zurzeit läuft hier alles noch sehr zuverlässig. Seit drei Tagen wird um die blau gestrichelte Mittellinie des aktuellen Rechtecks bei 9.862 Punkten gekämpft (roter Pfeil). Wie schon mehrfach geschrieben ist es nicht ungewöhnlich, dass die Kurse um diese Mittellinie fluktuieren. Ich habe eine weitere Linie eingeblendet (gelb). Das ist die aktuelle Abwärtstrendlinie durch die beiden vorherigen Hochs. Diese ist nicht sonderlich relevant, dient aber als erste Unterstützung für die Bullen. Und sie sehen, diese wurde getestet und danach stieg der DAX wieder an.

Wird diese gelbe Linie jedoch unterschritten, wartet bei ca. 9.600 Punkten die schwarze Trendlinie, welche ihre Relevanz bereits bewiesen hat. Wenn diese auch noch fällt, ist die Rechteckbegrenzung bei 9.379 Punkten als Kursziel eingeloggt. Und erst wenn auch diese Marke, also das aktuelle Rechteck, nach unten verlassen wird, wäre dies aus Sicht der Target-Trend-Methode ein erstes bearishes Signal. Sie sehen, wie immer haben Sie mit der Target-Trend-Methode einen genauen Fahrplan zur Hand, den man von Signal zu Signal abarbeiten kann.

Ein Punkt spricht gegen eine längere Konsolidierung

Nach der Target-Trend-Methode spricht allerding ein wichtiger Punkt gegen eine längere Konsolidierung. Sie erinnern sich sicherlich noch daran, dass ich bereits im Mai/Juni dieses Jahres  vor einer großen Konsolidierung gewarnt habe, weil die rot gestrichelte Konsolidierungslinie (die linke im obigen Chart) näher rückte. Es kam genau an dieser Linie zu der prognostizierten Konsolidierung. Mit dem Anstieg seit Oktober dieses Jahres hat der DAX sie hinter sich gelassen. Die nächste Konsolidierungslinie (rot gestrichelte Linie rechts im Chart) ist allerdings noch weit vom Kurs entfernt. Eigentlich sollte diese Linie vor einer Konsolidierung erst noch angelaufen werden.

Das würde durchaus passen: Bis zur Zinssitzung der Fed in der kommenden Woche bliebe der Markt demnach uneinheitlich. Im Bereich der Zinssitzung oder kurz danach steigt er wieder an, überwindet in den wenigen Handelstagen um die Feiertagen herum die letzten Hochs (Window Dressing) und kommt dann erst im neuen Jahr wieder ins Trudeln, und zwar dann, wenn der DAX an der roten Linie steht. 

Das wäre zumindest mein zurzeit favorisiertes Szenario. Sie wissen aber, wenn mir der Markt etwas anderes zeigt, ändere ich sofort meine Meinung. Das gilt insbesondere in der aktuellen Situation. Denn, wie oben beschrieben – aufgrund der Seitwärtsbewegung sind Prognosen schwierig, insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen…

Viele Grüße

Ihr

Jochen Steffens

www.stockstreet.de


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