In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Der US-Arbeitsmarktbericht überrascht deutlich, der Markt reagiert anders als erwartet ...
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Heute überraschte der US-Arbeitsmarktbericht die Analysten und Anleger. In den USA wurden im November außerhalb der Landwirtschaft 321.000 neue Stellen geschaffen und damit viel mehr als erwartet. Analysten hatten mit 230.000 Stellen gerechnet. Das sind mal eben knapp 100.000 Stellen mehr! Auch der Vormonatswert wurde signifikant nach oben revidiert: Demnach gab es im Oktober ein Stellenplus von 243.000, nach zuvor gemeldeten 214.000 Stellen.

Damit haben wir es, wie man in der Grafik erkennen kann, mit einem sehr starken Jahr 2014 zu tun. Aber werfen wir einmal einen Blick auf die langfristige Entwicklung. Im folgenden Chart sehen Sie die Entwicklung der Zahl der Erwerbstätigen außerhalb der Landwirtschaft seit 1998 (im obigen Chart sind nur die neu geschaffenen Stellen dargestellt, die sich als Differenz aus den Monatswerten im unteren Chart ergeben).

Man sieht, dass die Zahl der Stellen im Jahr 2014 mittlerweile deutlich das bisherige Hoch aus dem Jahr 2008  überwinden konnte. Damit ist die Krise auf dem US-Arbeitsmarkt, zumindest den Zahlen nach, überwunden. Auch sehr schön zu erkennen ist der steile Aufwärtstrend der Beschäftigtenzahl seit 2009.  

Kommen die Zinserhöhungen der Fed nun doch früher?

Sofern diese deutliche Erholung des Arbeitsmarktes weiter geht, wird der Markt davon ausgehen, dass die Wahrscheinlichkeit für frühere Zinserhöhungen wieder steigt.

Interessant ist in diesem Zusammenhang die Reaktion des Marktes: Obwohl die Zahl derart deutlich über den Erwartungen lag, konnten die US-Futures ihre typische Erstreaktions-Rally, wenn Erwartungen derart deutlich übertroffen werden, nicht starten. Es schien so, als würden die einen Adressen kaufen und die anderen massiv verkaufen – mit dem Ergebnis, dass die US-Futures kaum von der Stelle kamen. Und dieses Bild blieb auch bestehen, als die US-Indizes nahe der Nullmarke eröffneten. Dass der US-Markt trotz dieser sehr guten Zahlen nur leicht im Plus notiert, ist eben auf die beschriebenen Sorgen vor einer früheren Zinserhöhung zurückzuführen.

Eigentlich wäre darüber hinaus noch damit zu rechnen gewesen, dass die US-Indizes im weiteren Verlauf zunächst langsam, dann immer heftiger einbrechen. Aber genau das geschah nicht – zumindest nicht bis zum Redaktionsschluss des Steffens Daily.

Ist eine frühere Zinserhöhung damit bereits eingepreist?

Das wirft natürlich die Frage auf, ob der Markt jetzt schon eine möglicherweise frühere Zinserhöhung eingepreist hat? Ich denke, das wäre eine voreilige Schlussfolgerung. Wahrscheinlicher ist, dass die US-Anleger das Ereignis einfach abhaken und sich auf die Jahresendrally konzentrieren. Wie ich schon geschrieben habe: Die großen institutionellen Anleger haben ein vergleichsbar hohes Interesse, den Markt bis zum Jahresende nicht einbrechen zu lassen, um sich die Provisionen zu sichern. Und eben diese sind es regelmäßig, die auf solche Daten reagieren.

Sollten in den kommenden Wochen weitere Daten Gründe für Verkäufe liefern, die dann nicht eintreten, muss man damit rechnen, dass der Markt tatsächlich nur bis Ende des Jahres „hoch gehalten“ werden soll. Es könnte dann am Jahresanfang Verkäufe erfolgen. Dazu aber dann mehr.

Ganz kurz zum DAX

Der DAX notiert heute mit einem beachtlichen Aufschlag von 2,4 Prozent. Das hört sich viel an. Ein großer Teil des Anstiegs hat jedoch mit dem gestrigen starken Kurseinbruch zu tun. Zwischenzeitlich notierte der DAX auf mit einem Plus von zwei Prozent auf Vortagesniveau. Zum Schluss konnte er erneut knapp ein neues Jahreshoch ausbilden. Und jetzt wird es spannend – da, wie gesagt, bei 10.000 Punkte eine große Long-Position zum Verfallstag existiert. Je weiter der DAX nun läuft, um so mehr müssen sich die Stillhalter absichern…

Ich wünsche ein schönes Wochenende,

Ihr

Jochen Steffens

www.stockstreet.de


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