In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Die 10.000-Punkte-Marke im DAX wird zum Verfallstag sehr wichtig! ...
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Inhaltsverzeichnis

DAX – eine explosive Mischung aus Verfallstag und Chartanalyse

Wir wagen heute einmal einen frühen Blick auf die Verfallstags-Grafik für den großen Verfallstag am 19. Dezember. Aber Sie kennen uns, das hat natürlich einen Hintergrund. Und zwar: Der DAX nähert sich inzwischen erneut der 10.000er Marke. Wenn Sie sich nun die folgende Grafik anschauen, stellen Sie fest, dass sich genau an der 10.000er Marke eine riesige Long-Position steht (grüner Pfeil), der nahezu keine Short-Position gegenübersteht.

Auf der Unterseite ist die 9.000er Marke der Bereich, der nicht unterboten werden sollte. Aber diese ist aktuell zu weit entfernt, als dass man ihr derzeit eine Relevanz beimessen sollte. Ein idealer Abrechnungspunkt für die Stillhalter wäre wahrscheinlich die 9.500er Marke (roter Pfeil). Aber angesichts der Größe der 10.000er Marke, wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit um eben diese gehen.

Charttechnik und Verfall klüngeln

In der übergeordneten Analyse bedeutet das, dass die Charttechnik und der Verfallstag ab sofort miteinander „klüngeln“ (wie der Kölner zu sagen pflegt).

Charttechnik:

Die Ausgangssituation ist klar: Der DAX kämpft seit Jahresanfang mit der 10.000er Marke. Dass er das tun wird, darüber haben wir hier im Steffens Daily frühzeitig gesprochen. Dass er es so lange tun wird, kam dann auch für uns überraschend (wir hatten mit September/Oktober als Ausbruchszeitpunkt gerechnet). Wenn eine psychologisch wichtige Marke derart lange im Mittelpunkt steht und nicht nachhaltig überwunden wird, baut sich ein riesiges Potenzial auf. Und das führt dazu, dass in den meisten Fällen, sollte es  zu einem nachhaltigen Ausbruch kommen, erst einmal eine längere Rally in die Ausbruchsrichtung folgt.

Aus charttechnischer Sicht heißt das: Werden die 10.000er Marke und dann noch die Jahreshochs (die leicht über dieser Marke generiert wurden) dynamisch nach oben überwunden, muss man mit einer Rally von mindestens 1.000 Punkten rechnen. Das Mindestkurziel läge also bei 11.000 Punkten.

Verfallstag

Aus der Verfallstags-Grafik geht hervor: Wenn die 10.000er Marke bis zur Vorweihnachtswoche nach oben überwunden wird, und entsprechend weiterer Kaufdruck zu erkennen ist, müssen sich die Stillhalter absichern. Das tun sie, indem sie ebenfalls Long-Positionen erwerben. Das würde aber den dann sowieso schon starken Markt zusätzlich massiv anfeuern.

Die, die dagegen halten

Nun wissen wir aber, dass ein oder zwei Wochen vor dem Verfallstag institutionelle Anleger, die eben häufig als Stillhalter agieren, hin und wieder den Markt ein wenig in die gewünschte Richtung manipulieren, damit eben solche Ereignisse nicht ausgelöst werden.

Und jetzt wird es sehr spannend, denn die aktuelle Situation ist so noch nicht dagewesen:

Die institutionellen Anleger wissen natürlich auch, dass es bei einem nachhaltigen Ausbruch über die 10.000er Marke sehr schwer werden könnte, den Markt zum Verfall eben noch unter dieser Marke zu halten. Das könnte ihre Kräfte massiv übersteigen (Gegenmaßnahmen sind, wenn überhaupt, nur sehr kurz möglich, ansonsten könnten sie viel zu teuer werden). Werden sie also bereits im Vorfeld versuchen, den DAX nach unten zu drücken, damit dieses Signal gar nicht erst ausgelöst wird? Oder geben sie einfach nach und sichern die 10.000er Positionen einfach ab?

Noch ist das nicht eindeutig

Diese Frage kann ich Ihnen nicht beantworten. Aber wir werden es anhand der Kursbewegungen in den kommenden Tagen / Wochen sehen. Und hier ist es eigentlich ganz einfach:

Sollte es in den kommenden Tagen zu stärker fallenden Kursen kommen, wissen wir, dass die Stillhalter  kämpfen werden. Geschieht das nicht, können wir davon ausgehen, dass sie im Vorfeld des Verfallstages ihre Positionen absichern.

Die US-Indizes

Ein Auslöser, der diese Entscheidung beeinflussen könnte, sind die US-Indizes. Hier haben wir gestern an den beschriebenen Trendlinien (Steffens Daily vom 25.Nov.2014) erste kleine Schwächesignale gesehen. Das heißt noch nicht viel. Sollten diese aber durch weitere bearishe Signale bestätigt werden (auf sehr kurzfristiger Ebene), könnte das die Stillhalter veranlassen, auf eine Konsolidierung zu setzen.

Und dann ist folgendes Szenario wahrscheinlich: Der DAX wird zunächst in den Bereich von 9.500/9.400 Punkten abtauchen, sich dann dort ein wenig herumdrücken. Zum Verfall wird er dann wieder in Richtung der 10.000er Marke laufen. Und dann müssen wir abwarten, was am darauf folgenden Montag, den 22.12.2014 geschieht. Allerdings liegen in diesem Jahr Weihnachten und Neujahr so, dass es dann nur noch sechs Handelstage vom 22.12. bis zum 5.1.2015 sind. Das nur als Hinweis.

Brechen die US-Indizes hingegen nach oben aus, wird der DAX die 10.000er Marke knacken und dann wird er wahrscheinlich einfach ein bullishes Hennen-Rennen starten…

Viele Grüße

Jochen Steffens

PS: Denken Sie daran, dass morgen in den USA Feiertag ist und die Börsen dort geschlossen sind!


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US-Konjunkturdaten

Aufgrund des morgigen Feiertages in den USA wurden die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe bereits heute veröffentlicht. Diese sind überraschend um 21.000 auf 313.000 Anträge gestiegen. Analysten hatten hingegen einen leichten Rückgang auf 289.000 vorhergesagt.

Das ist gerade in der Voweihnachtszeit eher ungewöhnlich. Wir sollten aber abwarten, ob das nur ein Ausreißer ist oder der Anfang eines Trends. Im Moment hat diese Zahl somit wenig Aussagekraft. Wobei wir im Vierwochenschnitt (grüne Linie) auch schon eine klarere Aufwärtsbewegung erkennen.

Die US-Verbraucher steigerten im Oktober ihre Ausgaben um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat. Hier hatten Analysten mit einem Plus von 0,3 Prozent gerechnet, nach einem Nullwachstum zuvor. Auch die Einkommen stiegen um 0,2 Prozent. Analysten waren sogar von einem Zuwachs von 0,4 Prozent ausgegangen, nach 0,2 Prozent zuvor.

Der Kernindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) ohne Nahrung und Energie, stieg zum Vormonat um 0,2 Prozent. Auf Jahressicht erhöhte sich der Index um 1,6 Prozent. Die Inflation blieb damit den 30. Monat in Folge unter dem Zielwert der Fed von 2 Prozent.

Der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter ist im Oktober gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent gestiegen. Der Zuwachs wird aber stärkeren Aufträgen im Bereich Rüstungsgütern zugeschrieben. Analysten hatten mit einem Rückgang von 0,5 Prozent gerechnet, nach minus 0,9 zuvor. Allein die Aufträge für Rüstungsgüter und Militärflugzeuge stiegen um 45,3 Prozent. Sonst war eher Zurückhaltung bei den Auftragseingängen zu verzeichnen.


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