In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Der DAX zeigt eine nachhaltige Schwäche zu den US-Indizes - bald sollte damit Schluss sein ...
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Inhaltsverzeichnis

Wann reagiert der DAX auf den schwächeren Euro?

Es ist schon erstaunlich. Ich erhielt zum gestrigen Steffens Daily natürlich mehrere Mails. Und einige Leser glauben wirklich, dass wir die Charts irgendwie nachträglich „frisieren“, um zu solchen Ergebnissen - wie gestern beschrieben - zu kommen.

Ich kann diese Leser sogar verstehen: Nirgendwo wird mehr gelogen als im Internet, gerade wenn es um Geld oder Werbung geht. Das macht es natürlich schwer, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Aber die Target-Trend-Methode funktioniert wirklich. Wenn Sie Zweifel haben, recherchieren Sie einfach. Alle Steffens Daily, die jemals geschrieben wurden, befinden sich in unserem Archiv auf der Seite www.stockstreet.de. Natürlich könnte man auch da manipulieren, aber viele Leser archivieren den Steffens Daily auch in ihren Mailprogrammen. Es würde einfach auffallen und dafür sind wir schon zu lange am Markt.

Nein, es ist tatsächlich so, dass es wiederkehrende Muster in den Charts gibt. Und das ist nichts Neues. Diese Muster werden schon seit 100 Jahren in ähnlicher, aber dann doch auch abgewandelter Form erkannt. Bekannte Namen, die solche Muster beschrieben, sind zum Beispiel W. D. Gann oder N. Darvas. Aber natürlich haben auch schon die „Gründerväter der klassischen Charttechnik“ Robert D. Edwards und John Magee die Regelmäßigkeiten in den Charts gefunden, und zwar bereits in den 30er und 40er Jahren des 20. Jahrhunderts. Das Hauptwerk, dass in den USA als Bibel der Charttechnik gilt, wurde bereits 1948 veröffentlicht: „Technische Analyse von Aktientrends“.

Das Problem ist also nicht die Charttechnik selbst - problematischer ist, dass so viele Analysten die Regeln der Charttechnik so wenig beachten. Und das führt wiederum zu vielen handwerklich falschen Analysen. Aber das ist ein anderes Thema – kommen wir zum DAX:

DAX belegt weiter seine Schwäche

Wir müssen zurzeit einfach festhalten, dass der DAX verhältnismäßig schwach bleibt. Das ist daran zu erkennen, dass Kursgewinne der US-Indizes oft nur zögerlich mitgemacht werden, Kursverluste hingegen oft verstärkt.

Und auch heute konnte man diese Entwicklung beobachten: Nach einem positiven Handelsstart lief der DAX schnell wieder ins Minus, um sich dann wieder mit den US-Indizes zu erholen.

In den vergangenen Wochen stiegen die US-Indizes langsam, aber stetig weiter nach oben. Und diese Entwicklung führte insgesamt dazu, dass die Schere zwischen DAX und US-Indizes immer weiter auseinander geht. Dazu noch einmal der Vergleich zwischen DAX und dem S&P500:

 

Die grüne Linie zeigt den Chartverlauf des S&P500. Die obere Trendlinie verläuft nach oben gerichtet, während die Trendlinie im DAX (rot) klar abwärts verläuft..

Exporte legen zu

Es stellt sich nun die Frage, wann der DAX diese Schwäche ablegt. Denn wir erkennen mittlerweile auch in den Zahlen die hier beschriebene Auswirkung des schwächer werdenden Euros. So stiegen die deutschen Exporte im September um 5,5 Prozent. Und das trotz der Russland-Sanktionen, der Konflikte in Syrien und Irak sowie der Wachstumsschwäche in einigen EU-Ländern. Noch sehen viele Analysten jedoch mehr Gefahren als Risiken, und so ist das Bild für die wirtschaftliche Zukunft eher düster. Wenn jedoch der Euro noch weiter fallen oder sich zumindest nicht erholen sollte, hat gerade der DAX eigentlich bald das Potenzial für eine kräftige Aufwärtsreaktion. Allerdings ergibt sich dabei wieder das bekannte Timing-Problem.

Sie haben keine Möglichkeit im Vorfeld zu erkennen, wann das sein wird, auch wenn man jetzt schon sagen kann, dass es langsam Zeit wird. Wenn der DAX auf einmal nachhaltig Stärke zu den US-Indizes zeigt, wäre das ein starkes Indiz. Wenn dann noch wichtige charttechnische Signale im DAX generiert werden, muss man aufspringen.

Euro weiter auf Kurs Richtung 1,20 Dollar

Und da der Euro ein wichtiges Puzzelteil in diesem Spiel ist, werfen wir zum Abschluss noch einmal einen Blick auf diesen Chart:

Der Euro nähert sich nun der 1,20er Marke. Ich hab hier die bekannte Seitwärtsbewegung (blau) aber auch einen möglichen Abwärtstrendkanal (rot) eingezeichnet. Im Prinzip wird sich an der 1,20er Marke entscheiden, ob sich die Seitwärtsbewegung oder der Abwärtstrend durchsetzt.

Da die EZB über weitere Maßnahmen nachdenkt, um die Geldpolitik noch stärker zu lockern, sollte man davon ausgehen, dass der Euro weiter fällt und zumindest die 1,20er Marke noch erreicht. Da nach dem doch steilen Abverkauf der Markt jedoch aktuell etwas überverkauft ist, könnte es zuvor aber auch noch zu einem Retest der 1,266er Marke von unten komme. Das muss abgewartet werden. Für eine mittelfristige Short-Positionierung auf den Euro ist das zurzeit also nicht mehr der beste Zeitpunkt…

Viele Grüße

Jochen Steffens


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US-Konjunkturdaten

Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA sind um 12.000 auf 290.000 Anträge gestiegen. Analysten hatten lediglich mit einem Anstieg auf 281.000 gerechnet.

Es ist zwar ein starker Anstieg, aber der Wert liegt immer noch unter 300.000 und damit auf einem Niveau, das weiterhin auf eine positive Entwicklung am US-Arbeitsmarkt hinweist.


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