In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Scheinbar bestimmen die Nachrichten die Börse, doch der DAX hält sich an die charttechnisch bedeutsamen Linien. ...
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Inhaltsverzeichnis

DAX scheitert zunächst an wichtiger Trendlinie

Die Meldung von einer „Invasion durch Russland in die Ukraine“ hat die Anleger heute im frühen Handeln verunsichert. Russland dementierte allerdings später. Es bleibt sehr undurchsichtig – wie eigentlich fast alles, das in diesem Zusammenhang gemeldet wird. Daher reagieren wir auch weiterhin nur sehr rudimentär auf solche Nachrichten.

Für mich ist allerdings immer wieder verblüffend, wie genau sich die Auswirkungen solcher Meldungen an die Linien der Target-Trend-Methode halten. Es ist existiert eine seltsame Verbindung zwischen Charttechnik und Nachrichten, die aber auch in der klassischen Charttechnik bereits seit vielen Jahrzehnten zu erkennen ist. 

Markt stoppt an Trendlinie

Wie am Dienstag beschrieben, ist die blaue Linie in dem folgenden DAX-Chart ein wichtiger Widerstand. Und tatsächlich, dieser konnte bisher nicht nachhaltig überwinden werden:

Sie sehen, dass die Kurse am Dienstag zunächst genau an dieser Linie stoppten. Am Mittwoch gab es einen kleinen Ausbruchsversuch, der noch kurz an die (punkt-gestrichelte) schwarze Mittellinie des aktuellen Aufwärtstrendkanals (grün) reichte. Dieser scheiterte aber rasch – und das alles noch vor diesen Ukraine/Russland-Nachrichten. Heute gab es dann einen Kursrückgang mit einem kleinen Gap nach unten (zum Schlusskurs gestern).

Ohne Nachrichten macht es Sinn

Wüsste man nichts von den Nachrichten, würde man ein ganz typisches Verhalten erkennen: Nach dem starken Anstieg stellt dieser Kreuzwiderstand, also die blaue Abwärtslinie und die Mittellinie des Aufwärtstrends, ein markantes Hindernis für die Bullen dar. Das nach so einem dynamischen Anstieg an einem Kreuzwiderstand erst einmal eine Konsolidierung einsetzt ist durchaus wahrscheinlich.

Aus Sicht der Target-Trend-Methode zieht zudem einfach die Mitte des gelben Beta-Targets – also der Kreuzwiderstand aus der alten Trendlinie (dicke schwarzen Linie), der rot gestrichelten Konsolidierungslinie und der Rechteckkante bei 9.379 Punkten – den Kurs an (siehe roter Pfeil). Auch das ist etwas, das wir schon sehr häufig beobachten konnten und natürlich auch schon einige Male hier im Steffens Daily beschrieben haben.

Sie sehen, im Moment führen die charttechnischen Signale einfach zu besseren Ergebnissen als die Nachrichtenmeldungen über und um die Ereignisse in der Ukraine. Zumindest bleibt man gelassener…

Die charttechnische Situation

Lassen wir also weiter die Nachrichten außen vor, da niemand die weitere Entwicklung in der Ukraine vorhersehen kann. Stellen wir uns damit hinter den Markt und reagieren auf die charttechnischen Signale:

Die Rechteckkante bei 9.379 Punkten ist die aktuell relevante Marke. Hält sie und folgt anschließend ein nachhaltiger und dynamischer Anstieg, der auch die blaue Linie überwinden kann, müssen Sie mit einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung bis an die 10.000-Punkte-Marke rechnen.

Fällt die 9.379er Marke hingegen nachhaltig, wäre dies in der aktuellen aufwärtsgerichteten Gegenbewegung seit Anfang August ein erstes, zartes Schwächesignal. Wobei das noch nicht sofort heißt, dass die Kurse wieder bis zum Tief bei 8.896 Punkten einbrechen. Auf dem Weg dahin befinden sich noch einige Unterstützungen.

Die Fibonacci-Retracements

Nutzen wir daher noch ein weiteres Hilfsmittel, die Fibonacci-Retracements. Diese erlauben uns bei Konsolidierungen zu erkennen, wie stark die Gegenbewegung ist. Eine normale Gegenbewegung in einem Trend darf bis zu 50 % der vorherigen Bewegung wieder ausgleichen. Auch wenn diese Marke überschritten wird, kann es noch zu einer Fortsetzung des vorangegangenen Trends (aktuell also abwärts) kommen, aber die Wahrscheinlichkeit eines Trendwechsels steigt deutlich an.

Der DAX hat in seiner jüngsten Gegenbewegung 61,8 Prozent der vorherigen Abwärtsbewegung wieder gut gemacht. Das ist also ein Hinweis auf eine Stärke der Bullen. Deren Chancen sind damit wieder etwas größer geworden.

Doch auch die nun gestartete Abwärtsbewegung in der aufwärtsgerichteten Gegenbewegung kann man wieder mit Hilfe der Fibbonacci-Retracements bewerten:

Hier gilt genau das Gleiche. Um es also kurz zu machen: Die Kurse sollte nun die 50-Prozent-Marke bei 9.252 Punkten nicht mehr unterschreiten. Das wäre ein klares Warnsignal. Jeder Kursrücksetzer bis zu dieser Marke kann bis dahin einfach als Konsolidierung der Aufwärtsbewegung gewertet werden. Dabei gilt, je schneller die Kurse wieder nach oben drehen, umso bullisher ist das Bild.  

Fazit:

Und dann gilt das bisher Gesagte: Überwindet der DAX die oben beschrieben, blaue Trendlinie wird es deutlich bullisher. Sie müssen dann mit einem Erreichen der 10.000-Punkte-Marke rechnen.

Fällt der DAX hingegen zunächst unter die oben genannte 9.379 Punkten und dann nachhaltig unter die 9.252er Marke, wäre dies ein weiteres bearishes Signal, das mit dem Rückfall unter das vorherige Tief (8.903 Punkten) beziehungsweise die oben genannte 8.896er Marke  als starkes Bärensignal bestätigt würde.

Viele Grüße

Ihr

Jochen Steffens

www.stockstreet.de


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