In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Der DAX konsolidiert. Die Daten aus den USA werden entscheiden, wie weit diese Konsolidierung gehen wird ...
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Auch heute steigt der DAX weiter, allerdings nur moderat. Noch ist allerdings nicht sicher, ob diese Aufwärtsbewegung der vergangenen Tage nur eine aufwärtsgerichtete Bewegung in einem Abwärtstrendkanal ist oder ob die Bullen schon wieder am Ruder sind. Dazu blicken wir auf den kurzfristigen DAX-Chart:

Sehr schön ist hier die Entstehung eines Abwärtstrendkanals zu erkennen. Wir befinden uns dabei in einem sehr frühen Stadium. Sie dürfen sich deswegen nicht von der sich geradezu offensichtlich Klarheit dieser Formation beeinflussen lassen.

Bisher gibt es zwei Tiefs (grüne Punkte), durch die eine Linie gezogen wurde. Das ist die untere Begrenzungslinie des Kanals. Eine Parallele dieser Linie habe ich dann durch das höchste Hoch gezogen. So toll das auch aussehen mag: Drei Punkte, die aus zwei Tiefs und einem Hoch bestehen, finden Sie überall in den Charts. Damit ist noch kein Blumentopf zu gewinnen.

Die Bestätigung etabliert den Trend

Nein, hier fehlt demnach noch die Bestätigung. Die beste Form der Bestätigung wäre, wenn jetzt wieder genau die obere Linie getroffen würde. Steigt der DAX also an die obere Linie und kommt es anschließend wieder zu einer dynamischen Abwärtsbewegung, ist dieser Abwärtstrend „etabliert“.

Dazu müsste der DAX allerdings erst noch etwas weiter steigen. Und während ich das hier schreibe, schwächelt er auch schon wieder. Und das hat einen Grund:

ADP-Bericht überrascht positiv

Der von einer privaten Arbeitsmarktagentur herausgegebene ADP-Bericht wurde veröffentlicht. Wie immer geschieht das vor dem offiziellen US-Arbeitsmarktbericht. Allerdings gibt es in dieser Woche eine Besonderheit. Der US-Arbeitsmarktbericht wird nicht, wie gewohnt am Freitag erscheinen, sondern bereits am Donnerstag. Am Freitag sind die US-Börsen aufgrund des Unabhängigkeitstages geschlossen.

Nach diesem ADP-Bericht wurden in den USA 281.000 neue Stellen geschaffen – damit befinden wir uns wieder auf einem Niveau von Ende 2012. Analysten hatten lediglich mit 210.000 Stellen gerechnet.

 

Wichtiger als der jeweilige Stellenzuwachs im Einzelnen ist der Anstieg, den wir seit Mitte 2010 sehen (untere Teil der Grafik). Hier zeigt sich eine kontinuierliche und positive Entwicklung. Dabei wurde bereits, wie hier schon im Steffens Daily geschrieben, das Hoch aus dem Jahr 2007 überboten. Das ist das eigentlich Spannende an diesem Diagramm.

Der Super-Donnerstag

Am Donnerstag wird dann der offizielle US-Arbeitsmarktbericht für den Juni erscheinen. Auch hier rechnen Analysten mit 215.000 neu geschaffenen Stellen. Der Markt wird also jetzt erst einmal davon ausgehen, dass auch dieser offizielle Arbeitsmarktbericht besser ausfallen wird als erwartet.

Kompliziert wird es am Donnerstag, weil  noch viele andere sehr wichtige Termine anstehen: So werden in den USA die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die US-Handelsbilanz sowie der ISM-Dienstleistungsindex veröffentlicht. Um 17:00 Uhr redet dann Janet Yellen. Davor wird der Markt erst einmal in Lauerstellung verbleiben. In Europa werden die Anleger auf das Statement nach der EZB-Sitzung warten.

Gute Daten, schlechte Kurse

Sie als Steffens Daily Leser kennen das Spiel: Im Moment werden sich die US-Märkte bei guten Zahlen sorgen, dass die Fed ihre extrem expansive Geldpolitik doch schneller zurückfahren wird, also dass die Zinsen früher erhöht werden, als bisher erwartet. Gute Zahlen könnten also zu schlechten Kursentwicklungen führen. Schlechten Zahlen könnten hingegen zu positiven Vorzeichen führen, weil dann die Fed die Zinsen entweder später oder langsamer anheben wird.

So war es in den vergangenen Wochen. Allerding muss man so langsam aufpassen. Die Fed zieht ihre Geldpolitik zurzeit stoisch durch und hält sich sehr genau an die eigenen Ankündigungen. Das verschafft dem Markt eine gewisse Sicherheit. Die alten Zeiten, als im Vorfeld der Entscheidungen von Alan Greenspan alle noch die wildesten Prognosen abgaben, gehören damit der Vergangenheit an. Und das ist in der aktuellen Situation auch gut so. Der Markt kann keine Unsicherheit gebrauchen.

Da er aber immer mehr davon ausgeht, dass die Fed sich einfach an das hält, was sie die ganze Zeit angekündigt hat und dass dies auch unter der neuen Notenbankchefin Janet Yellen so bleibt, wird er eben diese Entwicklung bereits eingepreist haben.

Und so kann es sein, dass sich die oben beschriebenen Effekte des paradoxen Verhaltens des Marktes zu den US-Konjunkturdaten langsam immer mehr abschwächen. Geschieht das, wird der Markt schlussendlich auf eine starke Erholung der Wirtschaft setzen. Schließlich kann nur diese die Rückführung der expansiven Geldpolitik kompensieren.

Das aber nur, wie gewohnt, als sehr früher Hinweis.

Viele Grüße

Ihr

Jochen Steffens

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