In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Nicht immer, wenn die Zinsen steigen, fallen die Aktienmärkte! ...
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Hinweis: Da ich morgen auf einer Hochzeit in der Familie eingeladen bin, erscheint der nächste Steffens Daily am Montag, den 16.06.2014

Kaum nähert sich der DAX der hier vorgestellten Konsolidierungslinie, schon gibt es erste hauchzarte Schwächesignale. Doch noch ist es zu früh, hieraus Prognosen abzuleiten. Und so kann ich heute, wie gestern angekündigt, die Frage klären, wie sich ein eventuell fallender Bund-Future auf die Aktienmärkte auswirken kann.

Wenn der Bund-Future fällt, heißt das im Prinzip, die Zinsen steigen. Entsprechend werden verzinsliche Anlagen potenziell attraktiver. Ab einem gewissen Niveau kann das dazu führen, dass Anleger aus dem Aktienmarkt in den Anleihemarkt umschichten. Und eben diese Kapitalabflüsse können den Aktienmarkt belasten. Hier verbirgt sich einer der Kernfaktoren, um die Kapitalflüsse und damit auch die Situation am Aktienmarkt zu bestimmen. Denn andersherum bedeutet dies: Wenn die Zinsen niedrig sind, gibt es kaum Alternativen zum Aktienmarkt, so dass das Geld eben in Aktien fließt. Und genau das ist der Grund, warum wir trotz all der Krisen in den vergangenen Jahren diese starken Rallys sahen.

Steigende Zinsen haben aber noch einen anderen Nachteil: Bei hohen Zinsen ist es für die Unternehmen riskanter, Geld aufzunehmen um es zu investieren. Steigen die Zinsen also zu hoch, kann das das Wirtschaftswachstum ausbremsen. Auch das würden die Aktienmärkte über fallende Kurse umsetzen.

Der positive Aspekt

Allerdings muss man hier unterscheiden, denn steigende Zinsen haben durchaus auch einen positiven Einfluss. Wenn die Zinsen niedrig sind, verdient Geld kein Geld mehr. Das bedeutet, dass zum Beispiel die Versicherungen, aber oft auch die Banken geringere Gewinne verzeichnen. Hinzu kommt, dass große Unternehmen mit Vermögen weniger Rendite erzielen. Steigen die Zinsen, bessert sich diese Situation. Und das wieder führt dazu, dass die betroffenen Unternehmen höhere Gewinne machen, und das sollte deren Kurse stützen. Steigende Zinsen sind also nicht per se schlecht.

Es geht demnach immer auch um das Zinsniveau, denn die positiven Einflüsse funktionieren nur solange, bis die Zinsen auf ein Niveau steigen, bei dem aus Renditegründen oder/und aus Sorge um die Wirtschaft Geld aus dem Aktienmarkt in die Anleihemärkte abfließt.

Die aktuelle Situation

Zurzeit befinden wir uns auf einem historisch extrem niedrigen Zinsniveau – sprich der Bund-Future erreicht historische Höchstkurse. Der Bund-Future nimmt dabei mögliche Zinsentwicklungen vorweg. Wenn also die Zinsen tatsächlich wieder steigen sollten, wird es eine Zeit brauchen, bis das Zinsniveau auf ein für die Aktienmärkte gefährliches Niveau steigt. Insoweit muss man sich also noch keine Sorgen machen.

Bund-Future und Dax

Nun kann man viel theoretisieren, aber solche Theorien müssen auch belegbar sein. Schauen wir uns dazu den Bund-Future im Vergleich zum DAX an:

Ich habe in diesem Chart die Phasen rot hinterleg, in denen der Bund-Future (rote Kurve) größere Abwärtstrends ausgebildet hat. Sehr schön ist zu sehen, dass in den meisten Fällen der DAX (schwarze Kurve) munter weiter gestiegen ist beziehungsweise sich sogar erholt hat. Insofern besteht kein Grund, sich Sorgen zu machen, auch wenn der Bund-Future die gestern genannten Topformationen regelkonform ausbilden sollte.

Kritisch wird es erst, wenn die Zinsen ein Niveau erreichen, bei dem die Wirtschaft leidet und Anleger überlegen, statt Aktien doch lieber in - vermeintliche sichere - Anleihen o.Ä. zu investieren. Davon sind wir aber weit entfernt.

Externe Faktoren

Und so sind es meist externe Faktoren, welche die Märkt in einem Niedrigzinsumfeld in Bedrängnis bringen. Nun haben wir aus Sicht der Börse gerade die Krise in der Ukraine eingepreist und halbwegs verarbeitet, jetzt spitzt sich die Lage im Irak zu. Hier besteht die Gefahr eines länger andauernden Bürgerkriegs, und das treibt den Ölpreis. Ein längerfristig steigender Ölpreis kann die Märkte beeinträchtigen, da die Energie- und Rohstoffkosten für die Unternehmen steigen und das die Gewinne belastet. Aber auch das ist nur die eine Seite. Angesichts der Deflationssorgen in Europa könnte ein steigender Ölpreis der EZB auch etwas Luft verschaffen. Dazu aber mehr in den kommenden Wochen in Ihrem Steffens Daily.

Viele Grüße und ausnahmsweise heute schon ein schönes Wochenende

Ihr

Jochen Steffens


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